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Frustbewältigung: Mikrofoto von Lactarius-Sporen

hoennetaler, (vor 6885 Tagen)

N'abend in die Runde!

Nachdem ich bei der Bestimmung meiner Trichterlinge nicht so recht weiter gekommen bin, habe ich mir noch Milchlings-Sporen unter dem Mikro angeschaut. Finde ich immer wieder faszinierend! Es sind Sporen von Lactarius aurantiacus, dem Milden Milchling. Zunächst eingefärbt mit Melzers Reagenz, anschließend mit Chloralhuydrat ausgewaschen und in demselben mikroskopiert. Vergrößerung: 1000fach. Foto mit Canon Powershot A 520 freihändig durch's Okular. An einer festen Okularadaption spare ich noch. Und, ja ich weis, ich müsste meine Mikro-Optik mal reinigen...

Gute Nacht
Jürgen

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Frage

Gelbfieber, (vor 6885 Tagen) @ hoennetaler

Hallo und guten Abend Jürgen,

du schreibst

……“anschließend mit Chloralhuydrat ausgewaschen“. Über die Mikroskopie würde ich gern soviel wie möglich wissen. Was bitte ist Chloralhuydrat und warum hast du die gefärbten Sporen damit ausgewaschen?

Eine gute Zeit und Tschüß
Gelbfieber

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Re: Frage

hoennetaler, (vor 6885 Tagen) @ Gelbfieber

Nochmal Hallo Uschi!

Ich habe hier einen ausgedruckten Forumsbeitrag von Andreas G. aus J. vor mir liegen. Aus welchem Forum der ist und wann das war, kann ich leider nicht mehr feststellen. Hier aber seine Aussage im Wortlaut:

"Um den Kontrast im Präparat zu erhöhen, sollte man das gefärbte Präparat nicht im Färbemittel liegen lassen, sondern dieses nach kurzer Einwirkzeit absaugen und durch Wasser (Kongo-, L4T- und BWB-Präparate) bzw. durch Chloralhydrat (Melzers-Präparate) ersetzen. Das was Du färben wolltest, das bleibt gefärbt, aber der Hintergrund ist wieder hell. Man sieht dann nicht rot in rot oder blau in blau, sondern rot oder blau in weiß, Besonders beim Fotgrafieren macht sich das ganz schön bemerkbar." Zitatende.

Aus eigener Erfahrung kann ich das bei den Melzers-Präparaten bestätigen. Nehme ich nur Wasser, ist der Kontrast zum Hintergrund nicht so deutlich.

Gruß
Jürgen

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Dankeschön und noch eine Bitte

Gelbfieber, (vor 6884 Tagen) @ hoennetaler

Hallo und guten Abend Jürgen,

herzlichen Dank für deine bzw. Andreas aufklärende Worte und deine Erfahrung mit Chloralhydrat.

Auf deine Erfahrung mit Chloralhydrat und dem auswaschen möchte ich zurückgreifen. Wie bitte handhabst du dieses „auswaschen“? Dieses auswaschen hat ja nichts mit dem auswaschen eines mit Spülmittel getränkten Schwammes zu tun und ist vielmehr eine sehr feine zarte Tätigkeit die, so denke ich, viel Geschick erfordert. Wenn du bitte so lieb bist mir die Arbeitsschritte die du machst mitteilst?

Eine gute Zeit und Tschüß
Gelbfieber

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Re: Dankeschön und noch eine Bitte

hoennetaler, (vor 6884 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi!

Ich mache für das Ausmessen und für das Anfärben jeweils extra Präparate. Erst in Wasser messen und anschließend ein Färbemittel durchziehen und dann wieder Wasser/Chloralhydrat klappt bei mir meistens auch nicht. Z. B. bei der Bestimmung von Täublingen oder Milchlingen mache ich grundsätzlich vorher ein Sporenabwurfpräparat zur Beurteilung der Sporenpulverfarbe. Im Regelfall sind dann genügend Sporen für mehrere Präparate vorhanden. Einen Miniklecks Färbemittel auf einen Objektträger (wirklich nur soviel, dass das Präparat gerade so eingetaucht werden kann, was zuviel ist, wird sofort abgesaugt), Präparat hinein, kurz darauf Wasser- oder Chloralhydrattropfen hinzugeben, fertig.

Gruß
Jürgen

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Eine Frage bitte noch

Gelbfieber, (vor 6884 Tagen) @ hoennetaler

Hallo und guten Abend Jürgen,

vielen Dank für deine Erklärung.

Du schreibst u. a. ……“Präparat hinein, kurz darauf Wasser- oder Chloralhydrattropfen hinzugeben, fertig.“ Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist das was du dort beschreibst das eigentliche auswaschen. Aber die Zugabe von Wasser oder Chloralhydrat ist doch kein auswaschen vielmehr eine Zugabe eines Mediums zur Herstellung eines Quetschpräparates. Allenfalls wird bei diesem Vorgang der vorhandene, eventuell überschüssige Farbstoff verdünnt. Stimmt das so?

Eine gute Zeit und Tschüß
Gelbfieber

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Re: Eine Frage bitte noch

Waldschrat, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,
sorry, daß ich mich einmische. Mit folgender Auswaschmethode fahre ich ganz gut:
1. Sporen in Tüpfelschale anfärben;
2. Schale randvoll mit Wasser auffüllen und kreisend schwenken. So konzentrieren sich die Sporen in der Mitte und sinken bei Stillstand der Flüssigkeit dort ab.
3. einen schmalen, konischen Papierstreifen so an die Tüpfelpalette anlegen, daß seine abgeknickte Spitze am Rand in die Flüssigkeit eintaucht, gleichsam eine Drainage bildend. Zuvor wird die eintauchende Spitze angefeuchtet, damit der Saugvorgang sanft anläuft und Sporen nicht von der vehement einsetzende Sogströmung mitgerissen werden. Nach einigen Zentimetern Länge bedecke (mit Beschwerung) ich den Streifen mit Löschpapier. So endet der Saugvorgang nicht, wenn sich der schmale Streifen vollgesogen hat.
Die Tüpfelschale fülle ich ständig und vorsichtig mit Wasser auf. Wie gesagt, so wasche derzeit ich aus. Wenn jemand eine bessere Methode kennt, wüßte ich sie gern.
Gruß - Waldschrat

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Testergebnis

Gelbfieber, (vor 6883 Tagen) @ Waldschrat

Hallo und guten Tag Eckhard,

herzlichen Dank für die genaue Beschreibung.
Deine Variante habe ich natürlich sofort mit Sporen vom milden Zwergknäueling, die ich noch am Lager hatte ;-) getestet, eingefärbt mit Baumwollblau. Ergebnis: Ein relativ hoher Zeitaufwand, handwerkliches Geschick und zusätzliches Werkzeug von Nöten. Farbergebnis Methode „Waldschrat“ siehe unten.
Methode „Gelbfieber“ – Sporen mit der Spitze eines Skalpells auf einen Objektträger bringen, auf einen zweiten Objektträger oder kleines Glasschälchen ein winziges Tröpfchen Färbemittel in diesem Fall Baumwollblau tupfen. Nun mit der Skalpellspitze in das Färbemittel eintauchen und mit der anhaftenden Flüssigkeit, die allemal ausreicht, die Sporen färben indem man die Skalpellspitze in das winzige Häufchen Sporen „taucht“. Durch dieses gezielte Färben und nicht baden der Sporen ist ein so genanntes „auswaschen/abwaschen/verdünnen“ nicht nötig. Ein Tröpfchen Wasser dazu, Deckgläschen darauf, etwas andrücken und überschüssiges Wasser an den Seiten mit geeignetem Papier aufnehmen. Ergebnis: Sehr geringer Zeitaufwand, Handwerkliches Geschick und zusätzliches Werkzeug muß man nicht haben. Farbergebnis Methode „Gelbfieber“ siehe unten.

Bei beiden Methoden bleibt ein kleiner Blaustich der aber aus meiner Sicht ohne Vergleichsbild (ungefärbt) nicht auffallen würde. Vergleichsübersicht füge ich an. Kleiner Nebeneffekt – auf den Vergleichsbildchen sieht man das Sporenfärben nicht immer die Aussagekraft eines Präparates/Bildes erhöht ;-)

Eine gute Zeit
Gelbfieber

[image] http://www.naturfoto-kontor.de/mikroservice.html

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@Uschi

Ingo Wagner, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi!

Die 2 Methoden müsste man vielleicht an Sporen mit Ornamenten oder anderen Strukturen testen, wo es darauf ankommt, Feinheiten sichtbar zu machen.

Was ist eigentlich aus Felix´ Wiesenscutellinia mit den runden Sporen geworden. Ist da "barlae" rausgekommen? Die Sporen wären doch gut zum Testen.

VG
Ingo W

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Re: @Uschi

Gelbfieber, (vor 6883 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo und guten Tag Ingo,

glaubst du tatsächlich die Ornamente oder Strukturen kommen besser raus wenn man die Sporen badet statt gezielt anfärbt? Nein Ingo, auch die Sporenornamente sind durch „meine“ Variante in vollem Umfang sichtbar. Leider habe ich gerade außer Encoelia furfuracea nichts zum Vorführen im Haus.

…..“Felix´ Wiesenscutellinia mit den runden Sporen“ ….. ???
Hilfst du mir da bitte mal auf die Sprünge.

Eine gute Zeit und Tschüß
Gelbfieber

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Re: @Uschi

Ingo Wagner, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi!

glaubst du tatsächlich die Ornamente oder Strukturen kommen besser raus wenn
man die Sporen badet statt gezielt anfärbt? Nein Ingo, auch die
Sporenornamente sind durch „meine“ Variante in vollem Umfang sichtbar.

Ich habe von diesen Spezialmethoden wirklich keine Ahnung. Ich arbeite da meist eher mit schlichten Mitteln, und in den Augen vieler sicherlich unprofessionell und barbarisch: ich färbe auf Objektträger mit möglichst wenig Färbemittel an und wenn´s zu konzentriert ist, dann Deckglas runter, Wasser drauf, fertig oder wenn die Strukturen keine weitere Schädigung vertragen, dann halt Wasser seitlich durchziehen.

…..“Felix´ Wiesenscutellinia mit den runden Sporen“ ….. ???
Hilfst du mir da bitte mal auf die Sprünge.

Beitrag 129887

VG
Ingo W

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Spezialmethoden u. Felix’sche Scutellinia 16.10.07

Gelbfieber, (vor 6883 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo und guten Abend Ingo,

auch ich wende hier keine „Spezialmethoden“ an. Wie du schon sagst, mit einfachen schlichten Mitteln kommt man auch zu brauchbaren Ergebnissen! „Unprofessionelle und barbarische“ Methoden der Mikroskopie sind vollkommen OK wenn sie zum Ziel führen. Denn was nutzt es die schicken Fachausdrücke zu schreiben, die komplette Palette Reagenzien zu haben und „professionell“ zu mikroskopieren wenn am Ende nichts Brauchbares rauskommt. Aus meiner Sicht, das habe ich aber schon mal geschrieben, wird um die Pilzmikroskopie zuviel tamtam gemacht. Meine Devise: Schnörkellos zum Ziel kommen.

Zur Felix’schen Scutellinia:

Jochen hat mir das Material zugeschickt. Die mikroskopischen Ergebnisse habe ich ihm am 24.10.2007 per Mail mitgeteilt. Den Inhalt der Mail möchte ich ohne Jochens Zustimmung nicht ins Netz stellen – privat. Allerdings das Bildmaterial das auch Jochen bekommen hat, kann ich dir zeigen. Das Pilzchen hatte keine reifen Sporen und blieb unbestimmt.

Eine gute Zeit und Tschüß
Gelbfieber

[image] http://www.naturfoto-kontor.de/mikroservice.html

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Alles klar, danke!

Ingo Wagner, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

- kein Text -

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Re: Spezialmethoden u. Felix’sche Scutellinia 16.1

Andreas ⌂, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo,

ich bin auch kein freund von Spezialmethoden, allerdings kann eine Anfärbung mit sinnvolem Färbemittel an sinnvollen Objekten bei sinnvoller Handhabung noch das bischen mehr rauskitzeln, das auch bei guten Mikroskopen bisweilen noch fehlt.
Ein Fall ist z.B. Cortinariensporen in verdünnter Kalilauge statt Wasser zu mikroskopieren, ein anderer die Anfärbung amyloider Sporenstrukturen mit Melzers bei anschließendem Ersetzen des melzers durch Chloralhydrat und auch das Färben der Sporenornamente bei operculaten Ascomyceten mit Baumwollblau. Mir reicht allerdings ein wenige Minuten langes Einwirkenlassen, dann Absaugen und durch Wasser ersetzen. In den Büchern steht immer, man solle Baumwollblau erhitzen - ich habe dadurch kaum einmal bessere Ergebnisse bekommen. Allerdings die Anfärbung als soclhe würde ich immer der Beurteilung in Wasser vorziehen - natürlich nicht zum Messen, nur zum Gucken.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Testergebnis

Waldschrat, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,
danke für die Übermittlung Deiner Methode. Austausch von Erfahrungen/ Methoden/Hilfsoperationen beim Mikroskopieren ist sehr weise. Mitunter wird man auf Ideen gelenkt, die einem sehr viel später oder gar nicht eingefallen wären.
Gruß - Waldschrat

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Die Waldschrat-Methode.....

hoennetaler, (vor 6883 Tagen) @ Gelbfieber

....schreckt mich doch ein wenig ab. Außerdem bezweifel ich stark, dass das Ergebnis wesentlich besser als bei meiner Methode ist. Meine und Uschis Methode ähneln sich stark, ich bringe halt zuerst eine winzige Menge Färbemittel auf den Objektträger und bringe dann die Sporen mit einer Präpariernadel hinein. Bei Uschi ist die Reihenfolge umgekehrt, das Ergebnis aber dasselbe. Natürlich ist das kein "klassisches" Auswaschen sondern "nur" starkes Verdünnen wenn Wasser oder Chloralhydrat zugegeben wird.

Gruß
Jürgen

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Re: Dankeschön und noch eine Bitte

EricS ⌂, (vor 6884 Tagen) @ hoennetaler

Hallo Uschi, hallo Jürgen,

vielleicht noch als Ergänzung: für Präparate, die gefärbt oder in Lösungen für die Mikroskopie vorbereitet werden müssen, ist eine Tüpfelplatte ein elegantes Werkzeug. Sofern man sie nicht vom Tisch auf die Fliesen wirft, hält sie ein Leben lang und kostet im Laborbedarf nur ein paar Euro.

Viele Grüße,
Eric

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Reinigung der Mikro-Optik

Maren ⌂, (vor 6884 Tagen) @ hoennetaler

Hallo Jürgen,

Und, ja ich weis, ich müsste meine Mikro-Optik mal reinigen...

... wenn du es denn tätest, was würdest du verwenden?

Gruß Maren

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Re: Reinigung der Mikro-Optik

hoennetaler, (vor 6884 Tagen) @ Maren

Hallo Maren!

Ich verwende zur Reinigung meiner Mikro-Optiken grundsätzlich Wundbenzin aus der Apotheke, sehr gute Reinigungswirkung, verflüchtigt schnell und ist spottbillig. Wenn's schnell gehen soll, werden Kleenex-Tücher getränkt (es müssen aber die echten Kleenex sein), zur Grundreinigung verwende ich klinisch reine Augenwatte aus der Apotheke, diese wird um eine Schaschlickspieß gewickelt und im Wundbenzin getränkt.

Gruß
Jürgen

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Danke für die schnelle Antwort!

Maren ⌂, (vor 6884 Tagen) @ hoennetaler

- kein Text -

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Re: Reinigung der Mikro-Optik

Waldschrat, (vor 6883 Tagen) @ hoennetaler

diese wird um eine Schaschlickspieß gewickelt und im Wundbenzin getränkt.

abgebrochene Zahnstocher tun´s auch. Aber bitte nicht mit bloßen Fingern wickeln, denn von denen wird Fett u.a. eingebracht.
Gruß - Waldschrat

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Re: Reinigung der Mikro-Optik

Piwo, (vor 6883 Tagen) @ hoennetaler

Hallo Maren!
Ich verwende zur Reinigung meiner Mikro-Optiken grundsätzlich Wundbenzin aus
der Apotheke, sehr gute Reinigungswirkung, verflüchtigt schnell und ist
spottbillig. Wenn's schnell gehen soll, werden Kleenex-Tücher getränkt (es
müssen aber die echten Kleenex sein), zur Grundreinigung verwende ich
klinisch reine Augenwatte aus der Apotheke, diese wird um eine
Schaschlickspieß gewickelt und im Wundbenzin getränkt.
Gruß
Jürgen

hallo Maren,

beim Hersteller meines Mikroskops werden in der Werkstatt Sidolin und Q-Tips verwendet.
Vielleicht sollte man die Frage mal im Mikroskopier-Forum stellen.

Gruß

Piwo

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Re: Empfehlung von Zeiss

Tomate, (vor 6883 Tagen) @ Waldschrat

Hallo,

egal für welche Reinigungsmethode man die auch entscheiden sollte (denn die! letztgültige gibt es nicht) - man sollte immer bedenken, dass auch hier gilt: Weniger ist mehr. Es gibt z. B. Mikroskopiker, die nur ein- bis zweimal pro Jahr die Objektive reinigen. Andere benutzen nur ein Baumwolltuch und lassen immer einen Ölfilm auf dem Objektiv zurück... Wie auch immer, ständiges Reinigen ist eher ein Risiko als ein Vorteil für die Optik, und wenn das Objektiv ein klares Bild liefert, gibt es auch keinen Grund, etwas daran zu machen.

Alles Gute

Thomas

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Re: Empfehlung von Zeiss

Tomate, (vor 6883 Tagen) @ Tomate

- kein Text -

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Re: Empfehlung von Zeiss

Waldschrat, (vor 6883 Tagen) @ Tomate

... und wenn das Objektiv ein klares Bild liefert, gibt es auch keinen
Grund, etwas daran zu machen.

So ist es!
solange man erkennt, was man erkennen will, lasse man Schmutz Schmutz sein. Es sei denn, es ist ´höherer´ Schmutz. Gegen Pilze(!) etc. muß man etwas tun, wenn man es denn kann.
Gruß - Waldschrat