Re: Auffällige Frühlings-Psathyrelle (12 Bilder)
Hallo Hias,
danke für die Resonanz. Ich glaube, ich bin bei P. niveobadia "abgebogen" wegen der starken Velumreste an Hut, Hutrand, Stiel und der robusten Erscheinung, auch die glatt und schmierig aussehende Huthaut wird der Art zugeschrieben (Gminder). Mikroskopisch ist da wohl kaum was zu trennen, oder vielleicht doch? Die von Andreas Melzer beschriebenen "Schleimkappen" auf den Pleurozystiden hatte ich öfters gesehen. Im Quetschpräparat lagern da sich da allerhand Partikel an, und man kann sie dann nicht mehr gut erkennen.
Grüßle
Jürgen
Wie immer eine klasse Doku von dir.
Die Gruppe um P. spadiceogrisea hat der Deifi geseng. Mir gelingt es
jedenfalls kaum, P. spadiceogrisea, niveobadia und fatua zu trennen. Ich
habe eine Kollekton von Anfang Juni 2010, die wohl auch zu P. niveobadia
gehört, mit noch dunkleren Fruchtkörpern und beständigem weißem Velumsaum.
Sie stammt aus einem Buchen-Fichten-Mischwald. Im Schlüssel von Örstadius
in Funga Nordica ist die Art allerdings nicht drin - keine Ahnung, warum.
Grüße aus München
Hias