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auf Buchencupulen

Ingo Wagner, (vor 5600 Tagen)

Hallo!

Man hört es oft offen oder unterschwellig, viele Pilzbegeisterte sind stundenlang auf Wanderschaft und finden keine ausreichende "Beute".

Ist mir immer wieder fremd. Ich muss dazu sagen, auch bei mir hat es über 6 Wochen nicht geregnet, letzte Woche zum ersten mal ein Gewitter und endlich mal etwas Niederschlag.

Nagut, Großpilze brauchen schon ordentlich Feuchtigkeit, kleine Pilze sind halt klein und sind mit wenig zufrieden. Außerdem wohne ich (Ditte kann´s bestätigen) in einer ascoreichen Gegend.

Weil es bei mir zu keiner Zeit einen Engpass gab und ich nie mit der Bestimmung hinterherkomme, der größte Teil also unbestimmt vergammelt, habe ich mir selber Grenzen gesetzt beim Sammeln: nur 1 Stunde fort und nur an ein und demselben Substrat gestöbert.
Am Sonntag nachmittag also mal Buchenwald und nur 60 Minuten Buchencupulen inspiziert.
Hier das unmikroskopierte Ergebnis:

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eine Mollisia
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Ob´s die gleiche ist? Sieht aber viel ungefranster aus! Lachnum virgineum und Brunnipila fuscescens sind mit an Bord.
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Kennt jeder: Xylaria carpophila, natürlich wieder mit dem Lachnum.
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Keine Ahnung, vielleicht Antinoa.
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Auch der sagt mir makroskopisch nichts, noch nicht mal, ob gefranste Mollisia oder einer der vielen Hyaloscyphaceaen.
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Die 3 bekanntesten Becherchen an diesem Substrat vereint und zusätzlich eine Mollisia am Stiel.

Schätze, ich könnte mich das ganze Jahr nur mit Cupulen beschäftigen ohne dass mir langweilig würde.

VG Ingo W

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wunderbar

Violet, (vor 5600 Tagen) @ Ingo Wagner

Grüß dich, Ingo! Ja, ich kann natürlich bestätigen, wie viele hübsche kleine Minipilzchen es bei euch gibt - und zum anderen: Mal wieder muss ich dir einfach sagen, wie toll ich es finde, dass auch die kleinen Winzelchen so geliebt und beachtet werden und dass du uns das nicht vergessen lässt!!!
Liebe Grüße an alle und vor allem an dich und Peter Pilzchef
Ditte

Hallo!
Man hört es oft offen oder unterschwellig, viele Pilzbegeisterte sind
stundenlang auf Wanderschaft und finden keine ausreichende
"Beute".
Ist mir immer wieder fremd. Ich muss dazu sagen, auch bei mir hat es über 6
Wochen nicht geregnet, letzte Woche zum ersten mal ein Gewitter und
endlich mal etwas Niederschlag.
Nagut, Großpilze brauchen schon ordentlich Feuchtigkeit, kleine Pilze sind
halt klein und sind mit wenig zufrieden. Außerdem wohne ich (Ditte kann´s
bestätigen) in einer ascoreichen Gegend.
Weil es bei mir zu keiner Zeit einen Engpass gab und ich nie mit der
Bestimmung hinterherkomme, der größte Teil also unbestimmt vergammelt,
habe ich mir selber Grenzen gesetzt beim Sammeln: nur 1 Stunde fort und
nur an ein und demselben Substrat gestöbert.
Am Sonntag nachmittag also mal Buchenwald und nur 60 Minuten Buchencupulen
inspiziert.
Hier das unmikroskopierte Ergebnis:
eine Mollisia

Ob´s die gleiche ist? Sieht aber viel ungefranster aus! Lachnum virgineum und
Brunnipila fuscescens sind mit an Bord.

Kennt jeder: Xylaria carpophila, natürlich wieder mit dem Lachnum.

Keine Ahnung, vielleicht Antinoa.

Auch der sagt mir makroskopisch nichts, noch nicht mal, ob gefranste Mollisia
oder einer der vielen Hyaloscyphaceaen.

Die 3 bekanntesten Becherchen an diesem Substrat vereint und zusätzlich eine
Mollisia am Stiel.
Schätze, ich könnte mich das ganze Jahr nur mit Cupulen beschäftigen ohne
dass mir langweilig würde.
VG Ingo W

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Re: auf Buchencupulen

HARZPILZCHEN, (vor 5599 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo

Man hört es oft offen oder unterschwellig, viele Pilzbegeisterte sind
stundenlang auf Wanderschaft und finden keine ausreichende
"Beute".

ich brauche das, lange Märsche (auch ohne Pilze) sind o.k. Hauptsache ordentlich bewegen nach einer Woche Bürostreß.

Am Sonntag nachmittag also mal Buchenwald und nur 60 Minuten Buchencupulen
inspiziert.

Irgendwie wächst bei dir eine andere Buchenart. *ggg*
Schönes Kleinzeug. LG Hartmut