Re: Scutellinia mirabilis Diss. et. Siv.
die Merkmale haben mich auch an S. mirabilis erinnert, daher meine Frage, ob
sich das Ornament ablöst. Insgesamt passt m.M. nach einiges gut zu dieser
Art, wobei ich noch klären würde, ob sich die äußere Sporenhülle wirklich
deutlich ablöst (kann ich nicht sicher auf deinen Fotos erkennen). Wenn du
das aber beobachtet hast, passt das natürlich.
Etwas untypisch scheint mir die Sporenbreite mit bis zu 18,5 µm zu sein, da
bei S. mirabilis meistens eine Breite von bis zu 15 µm angegeben wird. In
deinem früheren Beitrag hat eine der beiden Kollektionen deutlich
schmälere Sporen. Ist das nun, da die Fruchtkörper gereift sind, immer
noch so oder haben sich die Maße mehr angenähert?
Ja stimmt, ist mir aufgefallen. Wenn ich nur die länglichen messe, kome ich natürlich zu einem besseren Ergebnis. >Das habe ich natürlich absichtlich nicht gemacht.
Zur Haarlänge schreiben Dougoud & Ruiz-Badanelli, dass ihre Kollektionen
ebenfalls kurze Haare mit einer Länge von 200–390(–420) µm besaßen. Das
würde also mit deinem Fund übereinstimmen.
Aha danke
Den interessanten Artikel der
beiden gibt's hier ab Seite 25:
http://www.ascomycete.org/2010/AscomyceteOrg %2002-01.pdf.
Vielen Dank für den Link
PS.: Die S. heterosphaera-Kollektion ist leider noch nicht angekommen.
Habe ich am Samstag früh abgeschickt, müßten bald ankommen.
Sicher bin ich mir mit dem Arbeitsnamen Scutellinia mirabilis natürlich nicht, die Breite der Sporen ist mir als Abweichung natürlich aufgefallen. Ich finde derzeit jedoch mit dieser Sporenform und Größe der Sporen keine alternative Scutellinia.
LG Hartmut