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Peziza cerea?

Der Juergen, (vor 5536 Tagen)

Hallo Becherlingsfreunde,

ich tendiere hier zu Peziza cerea, die auch an Holzhäcksel oder -spänen vorkommen kann. Dieser "cerea-repanda-micropus-Komplex" ist allerdings nicht eindeutig auszuschlüsseln.

Kurzbeschreibung:
Fundort: am Waldweg deponierte Gartenerde mit Holzspänen und Sägemehl. In nächster Nachbarschaft Bolbitius vitellinus. Apothezien - 80 mm Ø! jung tief becherförmig, älter ausgebreitet - flach tellerförmig mit nach außen gerolltem Hutrand (ein Exemplar), jung hellocker, älter haselbraun, Außenseite fein körnelig (nicht richtig kleiig!), etwas heller als Hymenium. Becherrand mit zackigen Elementen (Lupe). Basis ein kurzer Strunk. Büscheliges Wachstum auf einem Erde-Sägemehl-Gemisch!, der Sägespäne auflagen.

Sporen [95% • 22 • SAP • v • H2O(nat) ] = 14,1-15,7-17,3(17,5) x 7,9-8,8-9,7(9,9) µm, glatt, ellipsoid, hyalin, ohne Öltropfen. Paraphysen filiform, septiert (aber nicht eingeschnürt!), apikal etwas keulig, hyalin. Textura intricata vorhanden, aber nur dünn und nicht stark entwickelt.

P. cerea scheint wohl keine so häufig anzutreffende Art zu sein, in der Onlinekartierung sind nur wenige Funde verzeichnet. Vom Ulmer Raum gibt es ebenfalls nur einen Fund (auf Sägemehlresten).

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Querschnitt d. Apothezium ("abhymeniale Hälfte")

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Hyphige Elemene d. Textura intricata