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Mein gestriger Abendwaldgang

Georg Weissel, (vor 5528 Tagen)

Hallo Leute,

gestern mal wieder im Wald rumgelaufen und nach Pilzen ausschau gehalten.
Neben vielen offensichtlich ungeniessbaren auch diese hier gefunden.

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Habe meine Annahmen um welche Sorte es sich genau handelt,
aber will euch mit meiner Meinung nicht beeinflussen.

Wer lust hat kann ja mal seine Meinung äussern was das genau für
Pilzsorten sind.

Die drei kleinen Gesellen fand ich unter alten hohen Fichten.
Einen noch kleineren liess ich stehen.

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Die Stiele sind auffallend bauchig und Kegelförmig.
Der Hut ist nur an einer ganz kleinen Stelle verbunden gewesen und
bei nur mässiger Erschütterung schon wären des Transports von alleine
abgefallen. Das Fleisch ist weiss, fest und nicht verfärbend ebenso
wie die Röhren bei Druck.

Der Grosse braune stand unter dicht gedrängten jungen Fichten.

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Dort fällt sogut wie kein Sonnenlicht hin.
Auch er hat weisses festes Fleisch und verfärbt sich nicht.
Auch die Röhren nicht bei bei Druck.

Noch viel Spass und Erfolg an alle!

Und schon mal vielen Dank für alle eventuellen Antworten.

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

michel, (vor 5528 Tagen) @ Georg Weissel

servus Georg,

einer (der wohl größte) ist eine Rotkappe. Wahrscheinlich Birkenrotkappe. Die anderen sind Gallenröhrlinge, nix zum Essen!

Viele Grüße,

michel

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

Georg Weissel, (vor 5528 Tagen) @ michel

Hallo zurück und schon mal besten Dank für die Rückmeldung!

Ja der grosse Pilz blaut jetzt auch an der Schnittfläche nach längerem liegenlassen. Das passte ja zu Rotkappe.

Das mit dem Gallenröhrlich habe ich noch mal nachgeschaut. Könnte sein.
Eine Leckprobe ergab aber nur einen wenn überphaupt nur sehr milden Bittergeschmack.
Na, Vorsicht ist besser als Nachsicht und die kleinen werde ich dann lieber nicht essen.... :-)

servus Georg,
einer (der wohl größte) ist eine Rotkappe. Wahrscheinlich Birkenrotkappe. Die
anderen sind Gallenröhrlinge, nix zum Essen!
Viele Grüße,
michel

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

michel, (vor 5528 Tagen) @ Georg Weissel

servus nochmal,

Na, Vorsicht ist besser als Nachsicht und die kleinen werde ich dann lieber
nicht essen.... :-)

auch bei dem *großen* (der Rotkappe) wäre ich vorsichtig:

1. ist der schon ein bisschen "überständig" heißt nicht mehr ganz frisch.

2. kann es über ein Bild im Internet keine Essfreigabe geben.

3. ist das mit den Rotkappen so eine Sache, die müssen wirklich gut durchgegart sein, sonst werden sie zu "Knallpilzen"... gilt im Prinzip aber für die meisten Speisepilze.

ciao, michel

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

Georg Weissel, (vor 5528 Tagen) @ michel

Ja, klar!

Wollte ja hier eher auch wissen ob ich mit meiner Sorten-Bestimmung richtig liege ...

Falls jemand noch genauers zur Art sagen kann, immer raus damit ...

servus nochmal,
auch bei dem *großen* (der Rotkappe) wäre ich vorsichtig: 1. ist der schon
ein bisschen "überständig" heißt nicht mehr ganz frisch.
2. kann es über ein Bild im Internet keine Essfreigabe geben.
3. ist das mit den Rotkappen so eine Sache, die müssen wirklich gut
durchgegart sein, sonst werden sie zu "Knallpilzen"... gilt im
Prinzip aber für die meisten Speisepilze.
ciao, michel

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

Karsten, (vor 5528 Tagen) @ Georg Weissel

Hallo Georg,

das müsste eine Rotkappe sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach wohl Leccinum testaceoscabrum oder Leccinum quercinum. Esse selber sehr gerne Rotkappen und halte sie für unterbewertete Esspilze, allerdings bevorzugt jüngere Exemplare als auf deinem Bild.

Die restlichen Pilze kannst du wohl leider wegschmeißen. Anhand der leicht bräunlich/rosanen Verfärbung würde ich auf Tylopilus felleus -- den Gallenröhrling -- schließen. Nicht giftig, aber ungeniessbar.

Grüße
Karsten

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Re: Mein gestriger Abendwaldgang

Georg Weissel, (vor 5528 Tagen) @ Karsten

Hallo Karsten,

besten Dank auch für die Rückantwort.

Wikipedia sagt, dass die Eichenrotkappe(Leccinum quercinum) nur bei Eichen vorkommt. Das trifft auf meinen Fundort nicht zu.
Hingegen sagt es für die Birkenrotkappe(Leccinum testaceoscabrum): Zitat "In Nadelwäldern kommt sie bei jüngeren Fichten- und Kiefernforsten mit eingestreuten Birken vor." Das trifft meinen Fundort, ja!

Insofern wohl eine Birkenrotkappe.

Hallo Georg,
das müsste eine Rotkappe sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach wohl Leccinum
testaceoscabrum oder Leccinum quercinum. Esse selber sehr gerne Rotkappen
und halte sie für unterbewertete Esspilze, allerdings bevorzugt jüngere
Exemplare als auf deinem Bild.
Die restlichen Pilze kannst du wohl leider wegschmeißen. Anhand der leicht
bräunlich/rosanen Verfärbung würde ich auf Tylopilus felleus -- den
Gallenröhrling -- schließen. Nicht giftig, aber ungeniessbar.
Grüße
Karsten