Hallo Jürgen,
Ich habe nur einen FK mit einem Hutdurchmesser von 11mm (frisch). Dafür wäre
der Dörrex ein wenig überdimensioniert 
da ging ich von mir aus, denn wenn ich mal auf Tour bin, rentiert sich meist der Einsatz des Dörrex. 
Der ist schon lange eingetrocknet und an den Krümmeln die davon übrig sind
riecht sich nichts.
Habe H. reidii leider erst einmal gefunden und seinerzeit leider nicht belegt. Sonst würde ich das Tütchen herauskramen und meinen Zinken reinhalten, ob das Trockenmaterial auch nach Honig duftet.
Ich bin von H.redeii nicht so begeistert, weil a) die Bilder davon im I-net
eher einen grösseren, fleischigen Eindruck machen und b) die Lamellen bei
keinem dieser Bilder wirklich herunterlaufen.
http://www.interhias.de/schwammerlseiten/galerie/fotoseiten/hygrocybe-reidii-1.html
Hier hat der Hias einen Honigsaftling abgelichtet. Die Lamellen scheinen eher
breit angewachsen zu sein und kurz nachdem sie den Stiel verlassen nach
oben zu schwenken, wodurch sich ein "am Stiel herunterlaufender"
Eindruck ergibt.
Bei meinem Pilz laufen die Lamellen aber tatsächlich ein ganze Weile am Stiel
runter und gehen dann völlig nahtlos in diesen hinein.
Ich habe die Sporen nochmal nachgemessen auf den Verdacht hin, daß ich mit
der Kamera nicht auf den richtigen Maßstab gezoomt habe, aber es hat sich
bestätigt: 8,5µm Länge Obergrenze und beim Pfifferlingssaftling fangen die
Sporen erst bei 9µm an.
Habe die Merkmale von H. reidii nicht im Hinterkopf und derzeit auch den Boertmann und Candusso zum Nachschlagen nicht griffbereit. Wollte mit meinem Beitrag egtl. nur anmerken, dass der Honigsaftling oft erst beim Eintrocknen seinen typischen Gerucht entwickelt.
Ich sage jetzt nicht, daß es der Honigsaftling nicht ist. Irgendwas muß er ja
sein. Aber ich komme nicht mal ansatzweise irgenwo an ein "cf"
heran.
Jetzt ist Tag drei, wo ich an diesem kleinen Miststück herumblödele.
Ich schmeiss den jetzt weg und geh mal nach dem Hallimasch schauen. Dann hat
auch der Dörrex was zu tun 
Dann viel Spaß mit dem Anti-Frust-Programm.
Gruß, Andreas