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Inocybe die Dritte

Der Juergen, (vor 5464 Tagen)

Arbeitstitel war hier Inocybe flocculosa, aber vielleicht gibt es was Besseres!

Fundort: Weißtannen-Mischforst mit Fichten, Weymouthskiefern und Douglasien, im hohen Moos, gesellig im Hexening (auch büschelig verwachsene Exemplare!), auf sauerem, lehmigem Boden. Hut – 50(60) mm breit, jung halbkugelig – konisch, älter konvex mit deutlichem Buckel, lehmbraun – hellocker mit dunkelbrauner Hutmitte und bräunlichen radialen Fasern, die fast streifig wirken können, Hutmitte teilweise mit weißlichen Velumresten?, weißliche Velumreste rel. Lange am Hutrand hängend. Lamellen rel dicht stehen, untermischt, ausgerandet, jung cremefaben, älter hellocker – grauocker, Schneide bewimpert. Stiel zylindrisch, basal etwas keulig (gerandet?), weißlich längsfaserig, jung sehr filzig!, nur apikal bereift. Geruch spermatisch säuerlich. Geschmack nicht geprüft.

Sporen [95% • 23 • SAP • v • H2O(nat) ] = 9-10,5-11,9 x 4,9-5,6-6,3 µm; Q = 1,5-1,9-2,2; ellipsoid – leicht amygdaliform, glatt, dickwandig, ohne Keimporus. Alle Zystiden spindel- bis flaschenfömrmig mit Kristallauflagerung (Kappen), rel dickwandig, 1-1,5 µm (Cheilozystiden), -2 µm (Pleurozystiden), -2,5 µm (Kaulozystiden).

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Sporen in Wasser

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Cheilozystiden in Wasser

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Cheilozystiden in Wasser

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Pleurozystiden in Wasser

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Pleurozystiden in Wasser

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Kaulozystiden in Wasser

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Kaulozystiden in Wasser

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Re: Inocybe die Dritte

Gernot, (vor 5464 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

das dürfte wohl der Risspilz sein, den Hais hier schon mal vorgestellt hat. Auch dein Risspilz Nr. 2 (fuscidula) gehört m.E. in diese Gruppe. Die I. fuscidula-Gruppe braucht sicherlich noch einiges an Arbeit damit sich klare Artkonzepte ausbilden können, aber die I. flocculosa-Gruppe ist meiner Erfahrung nach noch viel komplizierter...

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Inocybe die Dritte

interhias ⌂, (vor 5464 Tagen) @ Der Juergen

Hallo nochmal,

da kann ich mich Gernots Meinung nur anschließen. Solche Teile schlüsseln sich mit Stangl und Kuyper als I. fuscidula, unterscheiden sich aber durch das jung starke Velum von der "klassischen" I. fuscidula, die meist nur am Scheitel einen dünnen graulichen Belag aufweist. Es könnte sein, dass ich die "beiden" Arten heuer direkt nebeneinander gefunden habe. Die Mikroskopie steht aber noch aus.

Noch zur Mikroskopie: Die Zystiden der hier vorgestellten Kollektion sind breit spindelig, nicht flaschenförmig. I. flocculosa s.l. hat schön flaschenförmige Zystiden, deren Wände sich in KOH meist deutlich gelb färben.

Grüße
Hias

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Re: Inocybe die Dritte

Der Juergen, (vor 5464 Tagen) @ interhias

Hallo Gernot und Hias,

herzlichen Dank für euere Meinungen und Tipps. Ich habe mich da wohl beim Ausschlüsseln ziemlich vertan bzw. die Arten verwechselt. I. fuscidula könnte gut hinkommen. Ich werde das mal als c.f. abheften. Inocybe No. 2 lasse ich mal als UMO.

Grüßle
Jürgen