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Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5440 Tagen)

Hallo,

von Andreas habe ich erfahren, dass meine Kamera (Canon PowerShot SX200 IS) nicht mit einem Mikroskop verbunden werden kann. Daher bin ich nun auf der Suche nach einer Kamera, die sich mit einem Mikroskop adaptieren lässt. Wer hat Erfahrungen und kann ein Modell empfehlen? Bin natürlich auch an gebrauchten Geräten interessiert.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Nando, (vor 5439 Tagen) @ Toffel

Hallo Steffen,
eher nebensächlich. Die richtige Kamera muss wohl her. ;)

Im Prinzip kannst du schon mit deiner Kamera Aufnahmen durch das Mikroskop machen. Du kannst ein Stativ mit der Kamera davor stellen oder etwas zum Einspannen selber baue (Rohrschellen und Metall-/Plastikleisten aus dem Baumarkt).

Einen 'LM Universal Filter Adapter' für 170 Euro gibt es auch.

Die beste Wahl wäre wohl eine DSLR mit ihrem Gewinde zum Anschluss.
http://www.lmscope.com/produkt22/Kompaktkameras_Camcorder_am_Mikroskop.shtml

Anbei ein winzig, winzigkleines Haar von mir (aufgenommen mit meinem alten Carl Zeiss Jena Technival-2). ;)

bis dann,
Nando

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Re: Mikroskopkamera

Der Juergen, (vor 5439 Tagen) @ Nando

Hallo Nando,

ich finde diesen Artikel in seiner Aussage, dass man im professionellen Bereich, von einer Kompakt-Kamera absehen soll, übertrieben! Es gibt hier in den Foren einige Mikroskopiker, die mit einer Kompakten durchs Okular geschossen, sehr gute Fotos produzieren. Die Qualität ist oft besser, als die so mancher Profi-Fotos in Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Publikationen. Das Auflösungsvermögen des Lichtmikroskopes ist der begrenzende Faktor. Mit einem Vollformat-Sensor einer DSLR kann man nicht mehr Details auflösen, als mit einer 3- oder 5Megapixel-Kompakten.

Grüßle
Jürgen

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Re: Mikroskopkamera

Nando, (vor 5439 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

ich finde diesen Artikel in seiner Aussage, dass man im professionellen
Bereich, von einer Kompakt-Kamera absehen soll, übertrieben! Es gibt hier
in den Foren einige Mikroskopiker, die mit einer Kompakten durchs Okular
geschossen, sehr gute Fotos produzieren. Die Qualität ist oft besser, als
die so mancher Profi-Fotos in Lehrbüchern oder wissenschaftlichen
Publikationen. Das Auflösungsvermögen des Lichtmikroskopes ist der
begrenzende Faktor. Mit einem Vollformat-Sensor einer DSLR kann man nicht
mehr Details auflösen, als mit einer 3- oder 5Megapixel-Kompakten.

das waren nur ein paar Gedanken von mir, von gestern Abend.

Ich wollte damit nur sagen, dass er mit einer DSLR ein Gewinde zum Anschluss und einen besseren Sensor für die Aufnahme 'hätte'. Ich bezweifle aber, dass sich Steffen aus dem Grund eine DSLR zulegt. Bei einer kompakten Kamera muss man oft einen Adapter und eine Gute Bildqualität finden.

Meine Erfahrung im Bereich der Mikroskopie ist gleich Null, darum sind jetzt Leute mit Mikroskop und ihren Erfahrungen gefragt. ;)

bis dann,
Nando

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Das Problem der SX 200IS ....

Andreas ⌂, (vor 5439 Tagen) @ Der Juergen

.... ist, dass sie ein 28mm Weitwinkelobjektiv hat. Damit ist zu vermuten, dass sie beim Aufsetzen aufs Okular Seitenlicht bekommt und Schwierigkeiten beim Belichten hat. Ich mache mit meiner alten Olympus C740 Ultra Zoom wunderbare Fotos durchs Okular, sogar frei Hand, aber die hat halt auch ein Objektiv das bei 38 mm aufwärts anfängt.

beste Grüße,
Andreas

Hallo Nando,
ich finde diesen Artikel in seiner Aussage, dass man im professionellen
Bereich, von einer Kompakt-Kamera absehen soll, übertrieben! Es gibt hier
in den Foren einige Mikroskopiker, die mit einer Kompakten durchs Okular
geschossen, sehr gute Fotos produzieren. Die Qualität ist oft besser, als
die so mancher Profi-Fotos in Lehrbüchern oder wissenschaftlichen
Publikationen. Das Auflösungsvermögen des Lichtmikroskopes ist der
begrenzende Faktor. Mit einem Vollformat-Sensor einer DSLR kann man nicht
mehr Details auflösen, als mit einer 3- oder 5Megapixel-Kompakten.
Grüßle
Jürgen

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5439 Tagen) @ Nando

Hallo Nando!

Im Prinzip kannst du schon mit deiner Kamera Aufnahmen durch das Mikroskop
machen. Du kannst ein Stativ mit der Kamera davor stellen oder etwas zum
Einspannen selber baue (Rohrschellen und Metall-/Plastikleisten aus dem
Baumarkt).

Naja, mit einem Stativ werden die Bilder sicher nicht so gut. An einen Eigenbau habe ich schon gedacht, aber die von dir genannte Möglichkeit finde ich etwas rustikal. ;-)

Die beste Wahl wäre wohl eine DSLR mit ihrem Gewinde zum Anschluss.
http://www.lmscope.com/produkt22/Kompaktkameras_Camcorder_am_Mikroskop.shtml

Ja, aber ich wollte mir nicht gerade eine neue teure Kamera zulegen.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Der Juergen, (vor 5439 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,

folgende Kombinationen haben bei mir funktioniert:

Okular 10x Weitfeld 20 (Linse hat 20 mm Ø)
+ Canon PowerShot A400
+ Canon PowerShot A460
+ Canon PowerShot A490
+ Olympus X-960

Tipps:
Linse des Kameraobjektivs sollte etwas kleiner sein, als
der Durchmesser des Weitfeldokulars.
Mit allen obigen Modellen kann man im Weitwinkel formatfüllend ablichten, und muss beim Foto nur den Dunklen Rand beschneiden.
Bei allen Modellen braucht man einen kleinen Abstand zwischen den Linsen (Objektivfrontlinse/Okularlinse), d.h. man muss sich da behelfsmäßig was zusammenbasteln (Papprohr/Distanzring usw), außer man verwendet ein Stativ, das sich fein justieren lässt.

Man kann jetzt in den nächsten Laden gehen, und mal eine Kompakte mit kleinem Objekiv kaufen, am Mikroskop ausprobieren und ggf. wieder zurückbringen und umtauschen.

Grüßle
Jürgen

p.s. Hier mal Mikro-Fotos (Canon PowerShot A490):
http://forum.fungiworld.com/index.php?topic=5294.msg30858#msg30858

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Re: Mikroskopkamera

Gábor, (vor 5439 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

das sind wirklich sehr schöne Mikrofotos!

Ich bin ja mit meiner Powershot für Mikroaufnahmen auch noch ganz zufrieden...

LG, Gábor

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5439 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

danke für deine Hinweise. Machst du die Bilder einfach durch das Papprohr per Hand? Und das machst du ja alles durch das normale Okular. Würde da auch was durch einen dritten Tubus gehen?

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Werner, (vor 5438 Tagen) @ Toffel

Schau Dich mal im Mikroskopie-Forum um, dort ist das in vielen Threads in aller Tiefe diskutiert. http://www.mikroskopie-forum.de/

Ich persönlich bin kein Fan von DSLRs am Mikroskop. Gründe dafür: Ein Riesengewicht hängt oben wacklig am Mikroskop und ist in der Bedienung eher lästig, die Schärfentiefe (die eh schon minimal am Mikroskop ist nimmt mit der Sensorgröße ab, die Adapter sind oft teuer und der Vorteil kurze Filme aufnehmen zu können entfällt für die meisten DSLRs.

Ich bin ein Fan von dezidierten Mikroskopkameras, also z.B. Motic, UEye usw. Das geht auch noch günstiger, siehe Mikroskopieforum. Es geht auch richtig teuer und gut, von Zeiss gibt/gab es auch Kameras, die nach Scheimpflug arbeiten und damit eine höhere Schärfentiefe als jede normale Kamera erzielen.

Der Vorteil dieser dezidierten Mikroskopkameras ist, daß sie klein sind, das Bild "live" am Laptop eingespielt werden kann und damit ideal und unkompliziert Videos gemacht werden können und auch m.E. am allereinfachsten z.B. Sporen gemessen werden können usw. usf. Bei einem Trinokular macht das dann richtig Freude.

Ich habe eine inzwischen ziemlich veraltete UEye, zu finden hier: http://www.ids-imaging.de/frontend/products.php?interface=usb

Heute würde ich allerdings woanders kaufen, weil es billiger geht mit gleicher Qualität > Mikroskopieforum

Gruß,

Werner

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Sorry für den Fettdruck, ist daneben gegangen

Werner, (vor 5438 Tagen) @ Werner

- kein Text -

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5438 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

danke für deine Ausführungen.

Schau Dich mal im Mikroskopie-Forum um, dort ist das in vielen Threads in
aller Tiefe diskutiert. http://www.mikroskopie-forum.de/

Ja, das Forum habe ich schon gefunden.

Ich bin ein Fan von dezidierten Mikroskopkameras, also z.B. Motic, UEye usw.
Das geht auch noch günstiger, siehe Mikroskopieforum. Es geht auch richtig
teuer und gut, von Zeiss gibt/gab es auch Kameras, die nach Scheimpflug
arbeiten und damit eine höhere Schärfentiefe als jede normale Kamera
erzielen.
Der Vorteil dieser dezidierten Mikroskopkameras ist, daß sie klein sind, das
Bild "live" am Laptop eingespielt werden kann und damit ideal
und unkompliziert Videos gemacht werden können und auch m.E. am
allereinfachsten z.B. Sporen gemessen werden können usw. usf. Bei einem
Trinokular macht das dann richtig Freude.
Ich habe eine inzwischen ziemlich veraltete UEye, zu finden hier:
http://www.ids-imaging.de/frontend/products.php?interface=usb
Heute würde ich allerdings woanders kaufen, weil es billiger geht mit
gleicher Qualität > Mikroskopieforum

Meinst du gebrauchte Mikroskopkameras? Die sind schon sehr praktisch. Der Nachteil ist allerdings, dass die Auflösung nicht so hoch ist. Für mich stellt sich momentan noch die Frage, ob ich die Video-Funktion brauche.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Werner, (vor 5438 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,

Meinst du gebrauchte Mikroskopkameras?

Nein, die gibt es auch neu schon recht günstig. Im Mikroskopieforum sind diverse besprochen worden, IIRC lagen die gut brauchbaren Kameras so bei 200-300€.

Die sind schon sehr praktisch. Der
Nachteil ist allerdings, dass die Auflösung nicht so hoch ist.

Das ist eine absolute Fehlannahme. Im Gegenteil. Reichen tut eine Auflösung von 2 MP, mehr als 5 MP ist der Qualität abträglich (Rauschen etc.). Meine veraltete Kamera hat 1,3 MP, was wohl minimal unter der maximalen Auflösung meines Zeiss Axioscopes sein dürfte. Meine Kamera hat jedoch den Nachteil, daß der Weissabgleich damals noch mangelhaft war, was sich inzwischen aber auch geändert hat.

Es ist ein Fehler zu glauben, daß man mit mehr Megapixeln eine bessere Auflösung erreicht. Die Auflösungsgrenze des Mikroskops setzt bereits viel früher ein als die der Kamera. Insbesondere bei den hohen Vergrößerungen (Ölimmersion), die wir bei Pilzen meist nutzen.

Für mich
stellt sich momentan noch die Frage, ob ich die Video-Funktion brauche.

Die ist Klasse und für mich nach vielen Jahren Nutzung noch wichtiger als die reine Kamerafunktion. Durch das Livebild wird das Sporen- und Zystidenmessen (etc.) zur reinen Freude und auch viel genauer als mit dem Meßokular. Dazu empfiehlt sich entweder die mitgelieferte Software oder z.B. Axiovision LE (kostenlos) oder Piximetre (ebenfalls kostenlos) und man misst z.B. 30 Sporen samt statistischer Auswertung binnen kürzester Zeit und hochgenau. Das möchte ich keinesfalls mehr missen. Zwar ist das - umständlicher - auch mit einem anderen Setup möglich (früher nutzte ich eine Canon Powershot G2 am Adapter und ganz früher mal eine Nikon SLR ohne diese Funktion, weil noch analog), aber niemals war das so bequem wie jetzt.

Ein weiteres Argument: wenn Du Schärfentiefeprobleme hast - und die hat man oft - kannst Du die normalerweise nur mit einem gestackten Bild umgehen. Das bedeutet richtig viel Arbeit und lässt sich nur bei wenigen Bildern anwenden, wenn man nicht Rentner ohne irgendwelche Zeitprobleme ist. Als Dokumentation z.B. für Zystiden - um das später mal wieder anzusehen - m.E. restlos unbrauchbar, da sonst viele Stunden verloren gehen, die man für andere Dinge sinnvoller nutzen könnte. Da mache ich dann statt des Stacks einfach ein kurzes Video (bei den heutigen Festplattengrößen spielen die 5-20 MB auch keine Rolle mehr) und fokussiere dabei durch. Dann habe ich ein ideales Doku-Video, das ich später als Vergleich wieder zu Rate ziehen kann. Geht auf jeden Fall schneller als z.B. Exsikkate wieder neu mikroskopieren, ganz zu schweigen von den Fällen, wo man entweder zu wenig Material oder aber Pilze hat, die im Exsikkatzustand nicht mehr die gleichen "Features" haben wie im Frischzustand (z.B. Ascos).

Wie gesagt, ich habe alle 3 Varianten durchprobiert:

SLR - unflexibel, klobig, teuer, Pixeloverkill. Alle Vorteile, die eine DSLR "draussen" hat sind am Mikroskop dahin (Objektivwechsel, hohe Auflösung usw.)

Kompaktkamera - relativ flexibel, klobiger als die Mikroskopkamera, Livebild nicht bei jeder direkt in den PC einspielbar, geht aber bei vielen, Adapter u.U. teuer.

Mikroskopkamera - ideal, klein, leicht, über USB oder Firewire am Laptop anzuschliessen, für mich heute die einzige sinnvolle Methode, insbesondere bei den günstigen Preisen, die man heute tlw. zahlt. Wenn man zu viel Geld hat, kann man dann immer noch zu einer Zeiss greifen und zahlt hat dann soviel wie für eine Profi-DSLR. Braucht es aber nicht.

Gruß,

Werner

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Re: Mikroskopkamera

UweL, (vor 5437 Tagen) @ Werner

Hallo Toffel,
ich kann Werner nur voll und ganz zustimmen. Ich nutze seit vielen Jahren Mikroskopkameras und finde es einfach praktisch, Funde schnell und unproblematisch umfassend dokumentieren zu können, ohne noch etwas herunterladen zu müssen. Allerdings muss ich sagen: ich habe meine erste Mikroskopkamera an einem Mikroskop mit Binotubus genutzt; das war dann doch etwas umständlich; mit einem Trinotubus kann man sie einfach "stecken" lassen und sie ist immer sofort einsatzbereit...
Beste Grüße
Uwe

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Re: Mikroskopkamera

Werner, (vor 5437 Tagen) @ UweL

Allerdings muss ich sagen: ich habe meine erste
Mikroskopkamera an einem Mikroskop mit Binotubus genutzt; das war dann
doch etwas umständlich; mit einem Trinotubus kann man sie einfach
"stecken" lassen und sie ist immer sofort einsatzbereit...

Stimmt - am Binotubus ist die Nutzung generell stark eingeschränkt. Wobei das ja bei Kompaktkameras noch schlimmer wird und bei einer DSLR zur totalen Bastelei ausartet, wenn man das am Bino noch stabil hinbekommen will.

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Re: Mikroskopkamera

Der Juergen, (vor 5437 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,

die Mikroskop-Kameras haben einen etwas größeren Sensor als vergleichbare Kompaktkameras (deshalb auch der etwas höhere Preis). Auf die Pixel kommt es nicht so an, sondern auf die Sensorgröße. Bei 3 Megapixel (wird oft genannt) und etwas größerem Sensor (1:2) kann man die Auflösung des Mikroskops voll ausschöpfen. Größere Sensoren sind rauschärmer, aber mehr Details werden nicht mehr sichtbar.

Grüßle
Jürgen

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Re: Mikroskopkamera

Der Juergen, (vor 5437 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,

danke für deine Hinweise. Machst du die Bilder einfach durch das Papprohr per
Hand?

Jepp!

Und das machst du ja alles durch das normale Okular. Würde da auch
was durch einen dritten Tubus gehen?

Sofern er ein (Weitfeld)Okular besitzt; ja.

Grüßle
Jürgen

p.s.: Wer mit der Bastelei nicht so richtig glücklich wird, dem sei eine Okularkamera (oder wie Werner es vorgestellt hat, eine dezidierte Mikroskopkamera) empfohlen. Die preisgünstigste Lösung ist allerdings eine Kompakte. (eine gebrauchte 3 MP kann man für unter 20 Euronen bekommen).

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Re: Mikroskopkamera

Der Juergen, (vor 5437 Tagen) @ Gábor

Hallo Gábor,

was für ein Modell hast Du?

Grüßle
Jürgen

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Re: Mikroskopkamera

Gábor, (vor 5437 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

ich habe mir noch das letzte Auslaufmodell der Powershot A650 IS geholt, kurz bevor die Modellreihe eingestellt wurde.
Mit dem CHDK hat man da ungeahnte Möglichkeiten.
Zum einen kann man mit CHDK beliebig lange belichten oder z.B. auch die ISO- oder Blendenwerte über die Werkseinstellung hinaus erweitern.
Doch mein Favorit ist natürlich nachwievor die Fokusreihe, weil man hier bei Stackingaufnahmen keinen Makroschlitten braucht :-)
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LG, Gábor

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5437 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

danke für deine ausführliche Antwort und deinen Erfahrungsbericht.

Nein, die gibt es auch neu schon recht günstig. Im Mikroskopieforum sind
diverse besprochen worden, IIRC lagen die gut brauchbaren Kameras so bei
200-300€.

Mir wurden Preise von um die 900 Euro genannt. Ich konnte in den Übersichten der Hersteller keine Preisangaben finden, was ich nicht sehr hilfreich finde. Aber jemand erklärte mir, dass es wohl deutlich teurer als 250 Euro werden sollte.
Habe eben im Mikro-Forum gesucht. Tucsen wird dort immer mal diskutiert. Aber mit wie viel man dabei ist, kann ich auch nicht finden. Auf der Website steht auch nichts...
Hast du nen Tipp?

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Werner, (vor 5436 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,

Mir wurden Preise von um die 900 Euro genannt. Ich konnte in den Übersichten
der Hersteller keine Preisangaben finden, was ich nicht sehr hilfreich
finde. Aber jemand erklärte mir, dass es wohl deutlich teurer als 250 Euro
werden sollte.

900¤ ist auch so ungefähr der Normalpreis für "Markenhersteller". Es gibt auch auf Ebay immer wieder mal Mikroskopkameras, allerdings sollte man da vorher Erfahrungsberichte lesen - von Leuten, die sich auskennen > Mikroskopie-Forum.

Habe eben im Mikro-Forum gesucht. Tucsen wird dort immer mal diskutiert. Aber
mit wie viel man dabei ist, kann ich auch nicht finden. Auf der Website
steht auch nichts...
Hast du nen Tipp?

Preise stehen fast nirgends auf den Webseiten. Du mußt die Kontaktemails aus den Webseiten anschreiben - die Preise bei Elektronik sind fast schon "Tagespreise". Bei manchen Herstellern auch eine Art Betriebsgeheimnis. Wie gesagt, die Arbeit kann ich Dir nicht abnehmen, ich habe selber erst vor Kurzem mal die "Ochsentour" gemacht, weil ich dachte, meine Kamera wäre hinüber. Wobei ich die günstigen Angebote nicht mehr genau im Kopf habe, weil sich alles erledigt hatte, als ich die entdeckte.

Wie gesagt, schau mal bei Ebay nach, frage danach evtl. im Mikro-Forum usw. Wichtig sind nicht die Megapixel - alles ab 2MP ist gut und alles über 5 MP ist Blödsinn (Rauschen wird gefördert), wichtig ist m.E. daß ein Adapter (je nachdem wo Du ihn draufschraubst - normalerweise C-Mount) dabei oder erhältlich ist, der Weissabgleich gut ist, Livebild möglich usw. Kaufe nur bei einem vernünftigen Händler oder mit Rückgaberecht. Dann hast Du die Möglichkeit, ohne Problem wieder zurückzugeben.

Gruß,

Werner

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Re: Mikroskopkamera

Wolfgang P., (vor 5436 Tagen) @ Toffel

Hallo Werner,
danke für deine ausführliche Antwort und deinen Erfahrungsbericht.
Mir wurden Preise von um die 900 Euro genannt. Ich konnte in den Übersichten
der Hersteller keine Preisangaben finden, was ich nicht sehr hilfreich
finde. Aber jemand erklärte mir, dass es wohl deutlich teurer als 250 Euro
werden sollte.
Habe eben im Mikro-Forum gesucht. Tucsen wird dort immer mal diskutiert. Aber
mit wie viel man dabei ist, kann ich auch nicht finden. Auf der Website
steht auch nichts...
Hast du nen Tipp?
Viele Grüße
Toffel

guckst Du hier:

http://www.tecmon.de/CMOS-USB-Kameras-c-mount/Zeige-alle-Produkte/5.html

z.B. 3MPx für 179 EUR

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5435 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

danke für deine Tipps.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

Toffel, (vor 5435 Tagen) @ Wolfgang P.

Hallo Wolfgang,

eine nagelneue Mikroskopkamera für 179 Euro? Ist mir irgendwie nicht geheuer. ;-) Mit welchen Nachteilen ist da zurechnen?

Viele Grüße
Toffel

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Re: Mikroskopkamera

UweL, (vor 5434 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel,
ich habe eine Tucsen mit 5 MP. Die Kamera ist o.k.; sie hat, wie ich finde, einen guten Kontrast, wenn man die Parameter (per Software) richtig einstellt. Dafür sollte man sich schon etwas Zeit nehmen. Am Anfang ist man eher ein bißchen enttäuscht von Qualität (wie bei allen Mikrokameras, so meine Erfahrung); das liegt daran, dass man die einzelnen Parameter eben noch nicht für seine (Pilz-)Bedürfnisse kallibriert hat. Letztlich kommt es zudem darauf an, welche Qualität die Objektive und der Adapter haben, mit dem man die Kamera ans Mikroskop "schraubt". Da gibt es schon große Unterschiede. Schließlich kommt es als Drittes darauf an, was Du sehen willst. Mit billigen Achromaten Sporenkörper in Orbilien zu beobachten und sie zu fotografieren, ist meines Erachtens unmöglich; die Kamera würde das auch nicht "sehen" können. Außerdem arbeite ich meist mit verschiedenen Graufiltern (die es günstig in allen Varianten gibt). Gerade sehr helles Halogenlicht kann die Kamera manchmal nicht "verarbeiten" und es kommt zu den typischen Streifen auf dem Bildschirm. Ein Graufilter dazwischen, die Belichtungswird wird etwas länger und die Streifen verschwinden. Wenn Du eine LED-Beleuchtung hast, ist das natürlich kein Problem.
Bei Tecmon kannst Du auch anfragen, ob man Dir eine Kamera zum Testen schickt. Bei mir hat man das gemacht.
Beste Grüße
Uwe

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Re: Mikroskopkamera

Wolfgang P., (vor 5434 Tagen) @ Toffel

Hallo Wolfgang,
eine nagelneue Mikroskopkamera für 179 Euro? Ist mir irgendwie nicht geheuer.
;-) Mit welchen Nachteilen ist da zurechnen?
Viele Grüße
Toffel

Hallo Toffel,

wieso? Mit welchen Nachteilen hättest Du denn bei einer normalen Digicam für 179 EUR zu rechnen? Dann denk' Dir noch die Optik weg (Die Mikrocam hat tatsächlich nur einen dünnen IR-Sperrfilter vor dem Sensor).

Rechne auf jeden Fall mit einer grottig schlechten Software. Und mit einer (im Vergleich zu Profi-Kameras) schlechten Farbwiedergabe. Dann rechne auch damit, dass Dein Mikro-Bild am Bildschirm nur einen Bruchteil des Bildausschnittes im Okular wiedergibt. Es sei denn, Du kaufst eine Zwischenoptik, die natürlich ein Vielfaches der Kamera kostet.

Grüße,

Wolfgang