Böse Pilze...
... irgendwann werden sie über unsere Kleinsten herfallen...:
zuehli , (vor 5425 Tagen)
... irgendwann werden sie über unsere Kleinsten herfallen...:
Bei solchen Sachverhalten, fragt man sich, wie bescheuert können Menschen sein.
Ich verstehe ja, dass Eltern um das Wohl ihrer Kinder besorgt sind, aber wenn ich das lese bin ich eher um den geistigen Zustand der Eltern besorgt. Es ist vielleicht angebracht in Kindergärten keine giftigen Gewächse anzupflanzen, aber Pilze sind nun mal da oder nicht. Haben die schon mal was von Aufklärung gehört? Ich kann mich noch erinnern, als im Kindergarten bei meinem Sohn einer gezündelt hatte. Ich hätte wohl nur geschimpft, aber die wirklich gute Kindergärtnerin hat mit gezündelt (unter Aufsicht natürlich) und hat erklärt, wie gefährlich dies ist. So könnte man das wohl auch mit Pilzen machen (nicht vorkauen
natürlich) und die Kinder über die Gefährlichkeit aufklären. Aber hier fehlt den Kindergärtnerinnen und den Eltern wohl das Wissen.
Noch ein Tipp an die Eltern, die so etwas verlangen, schnallt eure Kinder im Bett (in einer Erdbeben sicheren Gegend) an, denn die Welt ist voller Gefahren. Was sonst passieren kann, schrecklich.
Antibakterielle Müllbeutel lassen Grüßen.
Gruß Peter
Peter P., (vor 5425 Tagen) @ Peter W.
Hallo Peter
nicht nur daß Du recht hast sondern auch in der Gewißheit, wieder in Fettnäpfchen zu treten (Was ich gern mache und dabei natürlich andere vollspritze) möchte ich dem Ganzen noch etwas 'draufsetzen. Kurz nach der Wende hatte ich plakativ jemanden (den Herrn) gebeten, doch Hirn vom Himmel zu schmeißen. Er hat das vernommen und sogar mir als Atheisten geholfen, allerdings hat er ein "m" überlesen. Seitdem befasse ich mich mit coprophilen Pilzen. Danke !
Gruß Peter P.
Thomas Pruss, (vor 5425 Tagen) @ Peter P.
allerdings hat er ein "m" überlesen. Seitdem befasse
[quote]ich mich mit coprophilen Pilzen. Danke ! [/quote]
Was wieder mal beweist: Gott hat Humor! 
Grüßlis
Thomas
Iris, (vor 5425 Tagen) @ Peter W.
Na ja. Ich kann die Eltern schon ein wenig verstehen. Unser Kindergarten hat z.B. auch ein recht großes Freigelände mit Bäumen und Sträuchern und da können die Kindergärtnerinen nicht überall sein. Da unser Kindergarten jetzt auch Kinder ab einem Alter von 2 Jahren nimmt, ist das mit der Aufklärung schon schwierig.
Ob die ganze Aktion allerdings helfen würde, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.
Viele Grüße
Iris (deren Kinder zum Glück im Garten nicht alles probieren müssen/wollen)
Hallo Iris,
selbstverständlich ist die Sorge der Eltern verständlich.
Allein die Forderung nach "geeigneten Maßnahmen zur dauerhaften Ausrottung von giftigen Pilzen" zeigt doch, dass es sich hier wohl eher um eine emotionale und unüberlegte Forderung an die Stadtverwaltung handelt.
Selbst wenn es tatsächlich gelänge, den Boden großflächig auszutauschen, ist der Erfolg der Aktion noch lange nicht garantiert.
Ja und selbst im Erfolgsfalle könnte es in einem unbedachten Moment der Eltern passieren, dass die Kinder woanders, z.B. im Park, auf dem Spielplatz, hinterm Haus auf dem Rasen, usw. einen Giftpilz finden.
Möchte man nicht sein komlettes Umfeld lückenlos zubetonieren, hilft m.E. tatsächlich nur eine umfassende Aufklärung.
Und zwar sowohl der Kinder, als auch der Eltern und der Kinderbetreuer...
LG, Gábor
Na ja. Ich kann die Eltern schon ein wenig verstehen. Unser Kindergarten hat
z.B. auch ein recht großes Freigelände mit Bäumen und Sträuchern und da
können die Kindergärtnerinen nicht überall sein. Da unser Kindergarten
jetzt auch Kinder ab einem Alter von 2 Jahren nimmt, ist das mit der
Aufklärung schon schwierig.
Ob die ganze Aktion allerdings helfen würde, steht ja auf einem ganz anderen
Blatt.
Viele Grüße
Iris (deren Kinder zum Glück im Garten nicht alles probieren müssen/wollen)
Hallo,
ich sehe das ähnlich etwas zwiegespalten. Auch wenn ich finde, dass die Elternaktion deutlich zu weit geht, so kann ich mich auch nicht damit anfreunden, das einfach mit einem "dann müssen die Eltern halt ihre Kindern entsprechend erziehen" abuztun. Schließlich befinden sich in einem Kindergarten auch Kinder in einem Alter, wo man sie nur bedingt rational erreichen kann. In unserem Waldkindergarten werden Kinder ab 10 Monate genommen .....
Auch in unserem Kindergarten-Gartenbereich gibt es Pilze. Unter den Fichten Champignons (keine Ahnung welche Art, wahrscheinlich subperonatus), aber unter der Birke auch jede Menge Kahle Kremplinge. Die sind ja roh genossen auch recht heftig. Man behilft sich damit, dass die Pilze einfach jeden Morgen abgesammelt werden und gut ist.
beste Grüße,
Andreas
Dunkelmann, (vor 5425 Tagen) @ Andreas
Nicht ganz ernst gemeint:
Einfach die Kinder zum Pilzesammen abrichten:
Wer einen Pilz bringt, bekommt ein paar Gummibärchen.
Ich denke, in 5 Minuten wär der Bereich Pilzfrei, und kein Kind würde einen Pilz essen, wenn es doch Gummibärchen dafür einzutauschen gibt :)
Helmut, (vor 5425 Tagen) @ Dunkelmann
Nicht ganz ernst gemeint: Einfach die Kinder zum Pilzesammen abrichten: Wer
einen Pilz bringt, bekommt ein paar Gummibärchen.
Ich denke, in 5 Minuten wär der Bereich Pilzfrei, und kein Kind würde einen
Pilz essen, wenn es doch Gummibärchen dafür einzutauschen gibt :)
Die Idee gefällt mir noch besser als mein erster Gedanke:
Die Stelle so stark düngen, dass Brennesseln wachsen. Dann dürfte es vorbei sein mit den Amaniten und Peter W. und Peter P. kommen auf ihre Kosten. 
Aber vielleicht kommen dann aber Lepioten ...
Gruß
Helmut
Iris, (vor 5425 Tagen) @ Dunkelmann
Ich denke, in 5 Minuten wär der Bereich Pilzfrei, und kein Kind würde einen
Pilz essen, wenn es doch Gummibärchen dafür einzutauschen gibt :)
Nette Idee. Meine Kinder bringen mir die Pilze zwar auch so (ohne Gummibärchen), aber ich kann es ja mal unserem Kindergarten vorschlagen
.
Viele Grüße
Iris