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Sowerbyella?

Klaas, (vor 4828 Tagen)

Hallo zusammen,

anbei ein Asco von heute, an dem ich mal wieder verzweifele - mich vielleicht auch zu sehr auf die o.g. Gattung beschränke?

Die Teile hatte ich im August 2012 bereits an selber Stelle gefunden, kam aber nicht zur näheren Bestimmung - am und auf einem sonst
eher feuchten-nassen Waldweg, auf der einen Seite reiner Fichtenforst, auf der anderen ein paar Buchen und andere Laubbäume dazwischen.

Apos 15 mm (max. 20 mm), außen und innen blass orange, jung flach becher- bis schalenförmig, älter ausgebreitet, mit recht kurzem,
wohl weißen Stiel, der größtenteils in der Erde liegt. Rand teils etwas gekerbt, Außenseite feinkleiig.

[image]

[image] [image]

Bin ich damit überhaupt in der richtigen Gattung unterwegs? Ggf. sind die Teile auch noch nicht richtig reif?
Sich so schnell ( [image]

[image] [image]

Sporen: 15x(8-)9 µm (muss noch ein paar mehr messen), 1 Zellkern, "Ornament" kaum sichtbar und sich zusammen mit dem Perispor
sehr schnell ablösend. (Links in Lugol, rechts abgelöstes Perispor in Chl.-Schwarz, aufgehellt)

[image] [image]

Medulla: Textura prismatica, Zellen bis 50x10 µm
Ext. Exc.: Textura angularis , 15-20 µm

[image] [image]

Hat jemand andere Ideen zur Gattung oder gar zur Art ?

Grüße
Klaas

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Re: Tipp

Klaas, (vor 4828 Tagen) @ Gelbfieber

Halo Ursula,

so ganz spontan gefällt mir das, was Du vorschlägst, sehr viel besser, als weiterhin in der
falschen Gattung umherzuirren... ;)

Danke sehr und Grüße
Klaas

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Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina...

Klaas, (vor 4828 Tagen) @ Klaas

Hallo zusammen,

nach Anschauen div. Beiträge in Foren, Vergleich von Makros und nicht sehr vielen auffindbaren Mikros und
Beschreibungen, mehrfachen Lesens des ZFM 57-Artikels, weiß ich immerhin eine Sache sicher: Ich habe so
gut wie nichts aus diesem majalis-foetida-alpina-Komplex kapiert.

Gibt es inzwischen zu diesem Thema neuere Erkenntnisse (die ich verstehen könnte)?

Ich muss nachträglich anfügen, dass die Kollektion aus diesem Jahr absolut geruchlos ist.
An exakt der selben Stelle fand ich die Pilze im August 2012 - zu dieser Zeit verbreiteten sie allerdings
einen derart abartig stinkenden, fauligen Geruch, dass ich vermutete, dass sie "vergammelt" wären oder sich
Exkremente irgendwelcher Art darauf befunden hatten.

Die Fundstelle befindet sich ganz grob zwischen Niedernhausen und Kronberg im Taunus, Höhe irgendwo um
300-350 ü. NN. Mit dieser Höhe das Wort "alpin(a)" zusammenzubringen, fällt mir schwer, wo ich kürzlich
erst in sub- bis alpinen Zonen war.
Allerdings ist im genannten ZFM-Artikel lediglich bei G. alpina eine 1µm dicke Schleimhülle um die Sporen
erwähnt (bei meinen hatte ich 1,5-2µm gemessen, bevor sie anfingen, sich abzulösen).

Die Sporenform passt wiederum gut zur dort gezeigten G. foetida, allerdings fand ich bisher in 4 Apos
unterschiedlichen Alters auffallend konstante Sporengrößen.

Beim Vergleich der Excipulum-Zellen sehe ich bei meinen FK eine Mischung aus Fig. 4/2 und Fig. 4/4, also der
"G. cf. majalis" und der "G. spec." Medullär sind bei meinem Fund häufig stark aufgeblasene Zellen wie bei
Fig. 4/2 zu finden, ansonsten passt die Zeichnung von Fig. 4/4 im Gesamteindruck besser.

Darf die G. majalis den mal stinken (oder auch mal nicht)?
Hat ja jemand zusätzliche Infos?

Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

UweL, (vor 4828 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,
wirklich weiterhelfen kann ich Dir auch nicht; zumindest aber weiß ich, dass mehrere Forscher an dem Geopyxis majalis/G. foetida/G. alpina-Komplex arbeiten, nicht nur morphologisch, sondern auch mit DNA-Analysen. Hier scheint sich wohl eine Identität der drei Arten, trotz teilweise recht beträchtlicher morphologischer Unterschiede, abzuzeichnen.
Ein zweites, davon allerdings keineswegs unabhängiges Problem ist: man weiß nicht wirklich, was G. majalis ist. In dem vom Dir erwähnten ZMykol-Artikel wird ja die Problematik um den Fries'schen Typus aufgezeigt. Solange der nicht sequenziert ist, wird man wohl keine Gewissheit darüber haben, ob die späteren als G. majalis bestimmten Funde tatsächlich mit dem Typus identisch sind.
Also, es heißt also leider weiter im Trüben fischen...
Beste Grüße
Uwe

Hallo zusammen,
nach Anschauen div. Beiträge in Foren, Vergleich von Makros und nicht sehr
vielen auffindbaren Mikros und
Beschreibungen, mehrfachen Lesens des ZFM 57-Artikels, weiß ich immerhin eine
Sache sicher: Ich habe so
gut wie nichts aus diesem majalis-foetida-alpina-Komplex kapiert.
Gibt es inzwischen zu diesem Thema neuere Erkenntnisse (die ich verstehen
könnte)?
Ich muss nachträglich anfügen, dass die Kollektion aus diesem Jahr absolut
geruchlos ist.
An exakt der selben Stelle fand ich die Pilze im August 2012 - zu dieser Zeit
verbreiteten sie allerdings
einen derart abartig stinkenden, fauligen Geruch, dass ich vermutete, dass
sie "vergammelt" wären oder sich
Exkremente irgendwelcher Art darauf befunden hatten.
Die Fundstelle befindet sich ganz grob zwischen Niedernhausen und Kronberg im
Taunus, Höhe irgendwo um
300-350 ü. NN. Mit dieser Höhe das Wort "alpin(a)"
zusammenzubringen, fällt mir schwer, wo ich kürzlich
erst in sub- bis alpinen Zonen war.
Allerdings ist im genannten ZFM-Artikel lediglich bei G. alpina eine 1µm
dicke Schleimhülle um die Sporen
erwähnt (bei meinen hatte ich 1,5-2µm gemessen, bevor sie anfingen, sich
abzulösen).
Die Sporenform passt wiederum gut zur dort gezeigten G. foetida, allerdings
fand ich bisher in 4 Apos
unterschiedlichen Alters auffallend konstante Sporengrößen.
Beim Vergleich der Excipulum-Zellen sehe ich bei meinen FK eine Mischung aus
Fig. 4/2 und Fig. 4/4, also der
"G. cf. majalis" und der "G. spec." Medullär sind bei
meinem Fund häufig stark aufgeblasene Zellen wie bei
Fig. 4/2 zu finden, ansonsten passt die Zeichnung von Fig. 4/4 im
Gesamteindruck besser.
Darf die G. majalis den mal stinken (oder auch mal nicht)?
Hat ja jemand zusätzliche Infos?
Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Klaas, (vor 4827 Tagen) @ UweL

Hallo Uwe,

besten Dank für Deine Hinweise, die mir bereits insofern weiterhelfen, dass ich eben nicht alleine im Trüben herumfische...

Ich bin ja "dank Uschi" jetzt erst mit diesem Problem konfrontiert worden, wusste zuvor also nichts darüber. So auf Anhieb
ist mir dabei aber einiges suspekt. Zudem die Sache, die Du mit dem Fries'schen Typus anmerkst - wenn ich so eine Identität
dreier unklarer Arten beweisen wollte, würde ich mir erstmal die jeweiligen Typusarten als Referenz genauer anschauen.
(Zu welchen Schwierigkeiten es bei deren Beschaffung kommen kann, weiß ich glücklicherweise nicht, die "Sequenzierer" werden
es schließlich mit ihrer Erfahrung richtig machen.)

Nur mal meine völlig unwissenschaftlichen Gedanken dazu:
- Von der Vernachlässigbarkeit eines teils mal so oder so auftretenden Excipulum-Aufbaus (wenn ich Bilder vergleiche, nicht
aus eigener Anschauung) könnte mich Laie ein Experte bestimmt schnell überzeugen.

- Die teils sehr unterschiedlich angegebenen Sporenformen und -größen, zudem mal mit und mal ohne "Ornament".
Da bedürfte es etwas größerer Erklärungsarbeit bei mir.

- Bleibt noch die Frage nach der Gelhülle um die Sporen (nennt man diese hierbei auch Perispor?), die eigentlich jedem beim
Mikroskopieren (nur von Frischmaterial?) auffallen müsste. Diese wird schein- bis offenbar nur selten bei Funden aus dem
Komplex erwähnt.
Wer wann wie (frisch oder Ex­sik­kat) mikroskopiert hat, weiß ich natürlich auch wieder nicht - anhand von Beschreibungen zu
einfacheren, klareren Gattungen/Arten müsste sich das aber abschätzen lassen, wenn es "Insidern" nicht ohnehin klar ist.
Dass Sporen bei einer Art mal eine solche Gelhülle haben und mal nicht, halte ich unwissenderweise für unwahrscheinlich.

- Der mal und mal nicht auftretende Gestank ist eigentlich ein Eigentor in meiner derzeitigen Denkweise zu mehreren Arten.
Darüber laß ich u.a. in einer Anmerkung im DGfM-Forum, andere bedauerten ihr "Nicht-daran-Riechen" anderswo - wobei ich denke,
dass der aufdringliche Geruch auch aus einiger Nasen-Entfernung hätte auffallen müssen, wenn er da gewesen wäre.

Wie auch immer, ein weiterer mir unklarer Pilzfund, der sich bei mir zu vielen anderen solcher Art hinzugesellen darf...
Immerhin ist er inzwischen dank Uschi schon mal in der richtigen Gattung untergebracht.

Viele Grüße
Klaas

Hallo Klaas,
wirklich weiterhelfen kann ich Dir auch nicht; zumindest aber weiß ich, dass
mehrere Forscher an dem Geopyxis majalis/G. foetida/G. alpina-Komplex
arbeiten, nicht nur morphologisch, sondern auch mit DNA-Analysen. Hier
scheint sich wohl eine Identität der drei Arten, trotz teilweise recht
beträchtlicher morphologischer Unterschiede, abzuzeichnen.
Ein zweites, davon allerdings keineswegs unabhängiges Problem ist: man weiß
nicht wirklich, was G. majalis ist. In dem vom Dir erwähnten
ZMykol-Artikel wird ja die Problematik um den Fries'schen Typus
aufgezeigt. Solange der nicht sequenziert ist, wird man wohl keine
Gewissheit darüber haben, ob die späteren als G. majalis bestimmten Funde
tatsächlich mit dem Typus identisch sind.
Also, es heißt also leider weiter im Trüben fischen...
Beste Grüße
Uwe

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

DirkW, (vor 4826 Tagen) @ Klaas

dass der aufdringliche Geruch auch aus einiger Nasen-Entfernung hätte
auffallen müssen, wenn er da gewesen wäre.

hallo klaas,

das muss nicht unbedingt so sein ...
ich hatte mal eine geopyxis-aufsammlung (makroskopisch völlig identisch mit deiner aufsammlung, mikroskopisch weitestgehend auch), die ich - eben mangels der erwähnten differenzierungsprobleme - aufgrund des spezifischen geruches als foetida bestimmt habe. der geruch zeigte sich aber erst beim verletzten/zerreiben der frk., dann aber wirklich abartig nach faulen eiern riechend, also wirklich speziell, nicht wie becher riechen, wenn sie in verwesung übergehen.

beste grüße

dirk

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Klaas, (vor 4826 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk,

danke für den Hinweis zur Duftentfaltung bei Verletzung, das hatte ich so nicht bedacht.
Die diesjährige Koll. hatte ich vor Ort schon durchgeschnitten, um nach einem Stiel zu suchen,
auch abends zuhause beim Rumschnibbeln keinerlei Duft.
Auf meinen Bildern vom letzten Jahr sehe ich die meisten FK unverletzt, weiß aber noch genau,
dass alle einen ähnlich betörenden Duft verströmten. Komische Sache das.

Stimmt, vergehende Becher riechen schon ganz anders, aber man weiß ja nie, wer was darauf hinterlassen
hat. Oder wer zuvor darin gelebt hatte und nun evtl. mit verwest.

Viele Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

UweL, (vor 4826 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,
die vielen Fragen, die Du aufwirfst, kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich keine Antworten parat habe. Auf den wichtigen Unterschied zwischen der Untersuchung von vitalem und totem Material hast Du selbst ja schon hingewiesen und den teilweise recht unterschiedlichen Untersuchungsergebnissen, die dabei herauskommen.
Eins möchte ich jedoch noch zu meinem vorherigen Beitrag anfügen: es werden durch die DNA-Analysen wohl zunehmend auch so genannte kryptische Arten festgestellt, d.h. Arten, die makroskopisch, mikroskopisch und ökologisch teilweise recht deutlich voneinander abweichen, jedoch dieselbe Sequenz haben. Hier stoßen morphologischen Analysen an die Grenzen, bzw. es zeigt sich, dass unterschiedliche "Morphotaxa" (so möchte ich sie mal nennen) nicht unbedingt auch unterschiedliche "Gentaxa" sein müssen.
Beste Grüße
Uwe
P.S. Im Übrigen ist eine Gelhülle kein Perispor. Perispor wird die äußere Zellschicht einer Spore genannt. Die kann ja z.B. auch ornamentiert sein. Teilweise löst sie sich auch leicht ab, was ein Bestimmungsmerkmal sein kann.

Hallo Uwe,
besten Dank für Deine Hinweise, die mir bereits insofern weiterhelfen, dass
ich eben nicht alleine im Trüben herumfische...
Ich bin ja "dank Uschi" jetzt erst mit diesem Problem konfrontiert
worden, wusste zuvor also nichts darüber. So auf Anhieb
ist mir dabei aber einiges suspekt. Zudem die Sache, die Du mit dem
Fries'schen Typus anmerkst - wenn ich so eine Identität
dreier unklarer Arten beweisen wollte, würde ich mir erstmal die jeweiligen
Typusarten als Referenz genauer anschauen.
(Zu welchen Schwierigkeiten es bei deren Beschaffung kommen kann, weiß ich
glücklicherweise nicht, die "Sequenzierer" werden
es schließlich mit ihrer Erfahrung richtig machen.)
Nur mal meine völlig unwissenschaftlichen Gedanken dazu: - Von der
Vernachlässigbarkeit eines teils mal so oder so auftretenden
Excipulum-Aufbaus (wenn ich Bilder vergleiche, nicht
aus eigener Anschauung) könnte mich Laie ein Experte bestimmt schnell
überzeugen.
- Die teils sehr unterschiedlich angegebenen Sporenformen und -größen, zudem
mal mit und mal ohne "Ornament".
Da bedürfte es etwas größerer Erklärungsarbeit bei mir.
- Bleibt noch die Frage nach der Gelhülle um die Sporen (nennt man diese
hierbei auch Perispor?), die eigentlich jedem beim
Mikroskopieren (nur von Frischmaterial?) auffallen müsste. Diese wird schein-
bis offenbar nur selten bei Funden aus dem
Komplex erwähnt.
Wer wann wie (frisch oder Ex­sik­kat) mikroskopiert hat, weiß ich natürlich
auch wieder nicht - anhand von Beschreibungen zu
einfacheren, klareren Gattungen/Arten müsste sich das aber abschätzen lassen,
wenn es "Insidern" nicht ohnehin klar ist.
Dass Sporen bei einer Art mal eine solche Gelhülle haben und mal nicht, halte
ich unwissenderweise für unwahrscheinlich.
- Der mal und mal nicht auftretende Gestank ist eigentlich ein Eigentor in
meiner derzeitigen Denkweise zu mehreren Arten.
Darüber laß ich u.a. in einer Anmerkung im DGfM-Forum, andere bedauerten ihr
"Nicht-daran-Riechen" anderswo - wobei ich denke,
dass der aufdringliche Geruch auch aus einiger Nasen-Entfernung hätte
auffallen müssen, wenn er da gewesen wäre.
Wie auch immer, ein weiterer mir unklarer Pilzfund, der sich bei mir zu
vielen anderen solcher Art hinzugesellen darf...
Immerhin ist er inzwischen dank Uschi schon mal in der richtigen Gattung
untergebracht.
Viele Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Klaas, (vor 4826 Tagen) @ UweL

Hallo Uwe,

besten Dank für Deine Ergänzung, auch zur Erklärung der Gelhülle!

Dem Thema DNA-Analyse stehe ich etwas kritisch gegenüber (weniger der Sache an sich
als dem, was in vielerlei Hinsicht daraus gemacht wird), möchte das aber lieber nicht vertiefen.
Überlege jedoch gerade erneut, was dies für Hobbymykologen wie mich für Auswirkungen haben mag...

Viele Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

RalfD, (vor 4826 Tagen) @ Klaas

Hallo zusammen,
Darf die G. majalis den mal stinken (oder auch mal nicht)?
Hat ja jemand zusätzliche Infos?

Hallo Klaas, zusätzliche Infos nicht, aber ähnliche Beobachtung.

Alles an auf den Meter genau gleicher Fundstelle:

14.Juli 2012 Massenauftreten absolut geruchloser Exemplare

3.September 2012 Ein zweiter Schub der gleichen? Art, mit leichtem Geruch.

17.6. 2013 Wenige, fürchterlich stinkende Exemplare.

Die mikroskopischen Unterschiede waren marginal.

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Klaas, (vor 4826 Tagen) @ RalfD

Hallo Ralf,

danke für die Infos, vielleicht klärt sich dieses Phänomen ja irgendwann noch.
Bin mal gespannt, ob sie nächstes Jahr wieder stinken werden...

Grüße
Klaas

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Gernot, (vor 4825 Tagen) @ RalfD

Hallo Ralf,

hast du jeweils an den unverletzten Exemplaren gerochen oder immer auch ein Stück der Pilze zerrieben? Manchmal stinken nämlich scheinbar geruchlose Fruchtkörper erst beim Zerreiben, manchmal stinken sie auch unverletzt.

Schöne Grüße
Gernot

Hallo Klaas, zusätzliche Infos nicht, aber ähnliche Beobachtung.
Alles an auf den Meter genau gleicher Fundstelle: 14.Juli 2012
Massenauftreten absolut geruchloser Exemplare
3.September 2012 Ein zweiter Schub der gleichen? Art, mit leichtem Geruch.
17.6. 2013 Wenige, fürchterlich stinkende Exemplare.
Die mikroskopischen Unterschiede waren marginal.

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

RalfD, (vor 4825 Tagen) @ Gernot

Hallo Ralf,
hast du jeweils an den unverletzten Exemplaren gerochen oder immer auch ein
Stück der Pilze zerrieben? Manchmal stinken nämlich scheinbar geruchlose
Fruchtkörper erst beim Zerreiben, manchmal stinken sie auch unverletzt.
Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,

sowohl als auch.

Die erste Kollektion hat weder direkt an der Fundstelle, noch beim zerreiben, noch später beim mikroskopieren Geruch abgegeben.

Bei der zweiten konnte man vor Ort schon leichten Geruch wahrnehmen, der sich später, zu Hause, verstärkt hat.

Der diesjährige Fund hat schon an der Fundstelle deutlich gerochen. Beim öffnen der Probendose zu Hause war das Erlebnis schlicht atemberaubend.

Vielleicht ist es Zufall, aber es herrschten jeweils sehr unterschiedliche Feuchtigkeitsverhältnisse. Sehr nass beim ersten Fund, leicht feucht beim zweiten und sehr trocken in diesem Jahr.

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Re: Geopyxis majalis vs. G. foetida vs. G. alpina.

Gernot, (vor 4824 Tagen) @ RalfD

Hallo Ralf,

vielen Dank für deine Antwort - das sind wirklich interessante Beobachtungen!

Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,
sowohl als auch.
Die erste Kollektion hat weder direkt an der Fundstelle, noch beim zerreiben,
noch später beim mikroskopieren Geruch abgegeben.
Bei der zweiten konnte man vor Ort schon leichten Geruch wahrnehmen, der sich
später, zu Hause, verstärkt hat.
Der diesjährige Fund hat schon an der Fundstelle deutlich gerochen. Beim
öffnen der Probendose zu Hause war das Erlebnis schlicht atemberaubend.
Vielleicht ist es Zufall, aber es herrschten jeweils sehr unterschiedliche
Feuchtigkeitsverhältnisse. Sehr nass beim ersten Fund, leicht feucht beim
zweiten und sehr trocken in diesem Jahr.