es stimmt , die Merkmale sind bei meinem mickrigen Exemplar nicht besonders
ausgeprägt ( nicht zu vergleichen mit deinem Bild ) trotzdem spricht
einiges dafür. Letzte Montag brachte ich ein Exemplar zur Ausstellung der
eindeutig bestimmt wurde.( u.a. Sporenabgleich ).Insgesamt standen 5 - 6
Wulstlinge in allen Reifestadien an dieser Stelle wobei gestern nur noch
dieser übrig war. Es gab keine rötenden Stellen wie beim Perlpilz weder am
Stiel noch unter der Huthaut oder an Bruchstellen sondern eine gelbliche
Färbung am Stiel.
Das entscheidende Merkmal bei dem gezeigten war für mich allerdings der
Geruch den ich leider nicht ins Forum stellen kann ( wär ja mal was ),
ziemlich unangenehm wie bei dem von Montag.Zum Geruch habe ich in meiner
bescheidenen Literatur eigentlich nichts gefunden.
Standort war übrigens ein alter Eichenwald zwischen Schwarzhütigen und
Königsröhrlingen. Wo hast du deine Sammlung gefunden ?
Hallo Gerald
Eure Bestimmung habe ich nicht angezweifelt, es ist vom Bild her meistens unmöglich. Wenn man die gelben Verzierungen an der Manchette kennt, ist es von Vorteil, diese im Bild festzuhalten.
Der Raue Wulstling ist bei uns nicht selten. Er wächst auf guten Böden (Lehm und Rogenstein), nicht direkt auf schweren Muschelkalk. Hainbuchen Eichenwald liebt er hier.
LG Harzi