Pilze Pilze Forum
Erweitert

*Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink*

Verlierer, (vor 4162 Tagen)

Hallo Freunde wieder, *liebwink*
Da jetzt schon der zweite Westerblot positiv und neben den Knien auch Muskulatur anfängt wehzutun -> Borelliose -> hab ich gerade dieses Zeiss Phasenkontrastmikroskop für 400 Euro ersteigert:

http://www.ebay.de/itm/151683151880

Hab es noch nicht bezahlt und kann es mir wegen 18. liebwink-Runde eh erst in einen Monat zuschicken lassen.

Hier gibt es doch Experten, sagt mal wie wahrscheinlich das Ding das Geld wert ist.

Möchte eigene Experimente zur Hyperthermie machen:

http://www.ovb-online.de/rosenheim/borrelien-wird-eingeheizt-4659465.html

Hätte da als kleiner Physiker Idee mit der die Borellien vielleicht schon bei so 39°C kaputt gehen. Dann könnte ich mich in so 2 Jahren gar selber heilen. Bei 42°C geht das wohl nur mit Vollnakose (Muskelkrämpfe) und bei 44°C gerrint schon der ganze Körper :-(

Wie auch immer, eigentlich brauch ich nur 400x Dunkelfeld:

[image]

Aber Phasenkontrast soll auch gehen.

Wobei bei meinem Mikroskop nur ein 100x Phako dabei zu sein. Dass wäre dann mit 8x Okular wohl zu viel für meine Zwecke.

Möchte digital video mitschneiden und Mustererkennunsalghoritmus programmieren.. So dass ich dann voll automatisiert untersuchen kann, ab welcher Temperatur die bösen Boerelien hops gehen.
(Anzucht soll in so 5% Agar-Lösung gehen, Da Zecken durch Blut saugen sich infizieren, sollten immer im Blut Borellien stecken, sind halt schwer direkt zu finden..)
Dafür brauche ich keine 800x und der Bildausschnitt wird zu klein.
Mag wohl auch nicht mit Öl rumschmieren :-/

In den Drehteller des Phako-Kondensor kann man aber auch eine Dunkelfeld-linse einlegen ? Dann kann ich mit 40x8 = 320x anfangen :-)

Und nun bitte das Wort den Experten !

das Roland,
Ideen immer zu mir :-)
Ausreden woanders hin :-(

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Lentinus, (vor 4162 Tagen) @ Verlierer

Hallo,
soweit das durch e-bay Bild und die Beschreibung zu beurteilen ist, scheint das Gerät ganz ok. Für normales Hellfeld brauchst du sicher einen anderen Kondensor, der sich aber auch nachrüsten lässt. Bei den Zeiss Geräten gibt es alles Mögliche an Zubehör und Ersatz im Netz.

Zu dem Einsatz für deinen Bedarf kann ich nicht viel sagen, kann dir aber nur empfehlen hier
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php

mal nachzusehen. Die Leute in dem Forum haben sehr viel Fachwissen und sind auch sehr hilfsbereit.

Viele Grüße und viel Erfolg
Klaus

Hallo Freunde wieder, *liebwink*
Da jetzt schon der zweite Westerblot positiv und neben den Knien auch
Muskulatur anfängt wehzutun -> Borelliose -> hab ich gerade dieses
Zeiss Phasenkontrastmikroskop für 400 Euro ersteigert:
http://www.ebay.de/itm/151683151880
Hab es noch nicht bezahlt und kann es mir wegen 18. liebwink-Runde eh erst in
einen Monat zuschicken lassen.
Hier gibt es doch Experten, sagt mal wie wahrscheinlich das Ding das Geld
wert ist.
Möchte eigene Experimente zur Hyperthermie machen:
http://www.ovb-online.de/rosenheim/borrelien-wird-eingeheizt-4659465.html
Hätte da als kleiner Physiker Idee mit der die Borellien vielleicht schon bei
so 39°C kaputt gehen. Dann könnte ich mich in so 2 Jahren gar selber
heilen. Bei 42°C geht das wohl nur mit Vollnakose (Muskelkrämpfe) und bei
44°C gerrint schon der ganze Körper :-(
Wie auch immer, eigentlich brauch ich nur 400x Dunkelfeld:
Aber Phasenkontrast soll auch gehen.
Wobei bei meinem Mikroskop nur ein 100x Phako dabei zu sein. Dass wäre dann
mit 8x Okular wohl zu viel für meine Zwecke.
Möchte digital video mitschneiden und Mustererkennunsalghoritmus
programmieren.. So dass ich dann voll automatisiert untersuchen kann, ab
welcher Temperatur die bösen Boerelien hops gehen.
(Anzucht soll in so 5% Agar-Lösung gehen, Da Zecken durch Blut saugen sich
infizieren, sollten immer im Blut Borellien stecken, sind halt schwer
direkt zu finden..)
Dafür brauche ich keine 800x und der Bildausschnitt wird zu klein.
Mag wohl auch nicht mit Öl rumschmieren :-/
In den Drehteller des Phako-Kondensor kann man aber auch eine
Dunkelfeld-linse einlegen ? Dann kann ich mit 40x8 = 320x anfangen :-)
Und nun bitte das Wort den Experten !
das Roland,
Ideen immer zu mir :-)
Ausreden woanders hin :-(

Zeiss (Phasenkontrast-)Mikroskop natürlich :-)

Verlierer, (vor 4162 Tagen) @ Lentinus

Diese Auktion hat mich auf den Gedanken gebracht, dass man den Kondensor auch für Dunkelfeld nutzen kann:

http://www.ebay.de/itm/Carl-Zeiss-Mikroskop-Phasenkontrast-Dunkelfeld-Kondensor-mit-Lin...

"Gebrauchter Carl Zeiss Phasenkontrast/Dunkelfeld Kondensor mit Linse apl. 1.4 in gutem Zustand. Zeiss Artikelnr. : 4221014
.. In Position D befindet sich eine Dunkelfeld-Blende"

Den Link zum anderen Forum merk ich mir für später. Mag eigentlich keine Foren mehr. Weil Verlierer nicht nett ist wird immer gleich mit Lust auf ihm rumgehauen.. Da bleib ich lieber Euch treu :-)

das Roland
und dankeschön :-)

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Der Juergen, (vor 4161 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

klingt spannend;-) Eine Frage interessiert mich brennend; wie willst Du Dir die Borrelien für Deine Kultur besorgen?

Grüßle
Jürgen

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Gábor, (vor 4161 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

da muss man sich lediglich etwas eigenes Blut abzapfen, denke ich.

Ich hatte die Jungs auch mal im Blut.
Zum Glück haben mittlerweile die Gelenkschmerzen etwas nachgelassen.

Jetzt habe ich lediglich noch diese Schwindelgefühle sowie diese lästigen neuronalen Nebenerscheinungen...
gen...gen...gen...gen...gen....
;-))

LG, Gábor

Borrelien anzüchten..

Verlierer, (vor 4161 Tagen) @ Gábor

Ja weil hier wohl einige mit den traurigen Borrelien infiziert sind, schreib ich gerne hier :-)
Da ich ja schon über 10 Jahre outdoor lebe, konnte ich mit meiner Infektion schon rechnen. Derzeit geht es mir noch gut. Könnte auch sein dass meine keto(vegane) Diät die Bakteriern in Zaum hält. Mein Blutzucker ist zwar natürlich immer noch normal (notfalls zerlegt die Leber ja Eiweis in Zucker), aber bestimmt besser als massenhaft Zucker durch das Blut zu den Zellen (und den Bakterien) zu pumpen.

Borrelien sind nur sehr schwer direkt nachzuweisen. Sind halt durchsichtig und nach der akuten Phase wohl eher wenig im Blut vorhanden, sondern in den Zellen, Gelenken, etz.

Allerdings gehört es ja zum Zyklus der Borrellien, dass sich eine Zecke beim BLutsaugen infiziert. Und nachdem mein rechtes Knie zu schmerzen angefangen hatte tat dann plötzlich auch das linke weh. Irgendwie müssen die Dinger ja da rüber gekommen sein ;-)

Die Anzucht stelle ich mir so vor: 20ml Spritze mit 15ml Luft (oder Sauerstoff aus elektrolyse) füllen, dazu 3ml Agar-Lösung. Dann mit Nadel nach unten 10 Minuten in Wasser kochen. Danach 2ml Blut einsaugen, verschliessen und 24 Stunden bei 37°C lagern, fertig.

Und wenn das alles nicht klappt, kann ich ja "jederzeit" eine Decke über bayrische Wiese ziehen.

Erste Etappe wäre dann der Mustererkkenungsalgorithmus mit dem automatisch 12 Stunden lang eine Probe beobachtet werden kann. Das müsste dann einen ziemliche sicheren direkten Borreliosetest ergeben :-)

das Roland

Re: Borrelien anzüchten..

Krötenhocker, (vor 4160 Tagen) @ Verlierer

Hi, hast du dir mal überlegt, dass Zecken an ganz vielen Säugern und auch an z.B. Eidechsen sitzen?
Du solltest zuerst mal nachschauen, wie warm das wärmste Säugetier so lebt, und oder ob z.B. Eidechsen in der Sonne nicht sogar wärmer als 44 Grad werden und trotzdem die Borrelien übertragen...

Der Jens

Re: Borrelien anzüchten..

Der Juergen, (vor 4160 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

na dann wünsche Ich Dir viel Erfolg dabei. Ich untersuche immer mal ne Zecke im Quetschpräparat und bei Phako und/oder schiefer Beleuchtung auf Borrelien, hab aber noch nie eine finden können.

Grüßle
Jürgen

Re: Borrelien anzüchten..

Gábor, (vor 4160 Tagen) @ Verlierer

: Borrelien sind nur sehr schwer direkt nachzuweisen. Sind halt durchsichtig
[quote]und nach der akuten Phase wohl eher wenig im Blut vorhanden, sondern in
den Zellen, Gelenken, etz.
[/quote]

Hallo Roland,

das stimmt natürlich mit dem schwierigen Nachweis von Borellien im Blut.
Soweit ich meinen Arzt richtig verstanden habe, geschieht dies auch nur indirekt durch den Nachweis von Antikörpern im Blut. Das wird erschwert, wenn man vorher Antibiotika geschluckt hat, denn dies führt wohl ebenfalls zur vermehrten Antikörperbildung im Blut. Das war bei mir nicht der Fall und das Labor konnte irgendwie anhand der Blutwerte feststellen, dass die Infektion mit Borellien bei mir schon etwas länger zurück lag.

Die Borellien sollen wohl aus den Gelenken später in die Nervenbahnen abwandern, wo sie schwerer aufzuspüren und auch zu bekämpfen seien. Mein Arzt sagte noch, dass der Verlauf der Infektion individuell vollkommen unterschiedlich verlaufen kann. Die Rötung kann z.B. gänzlich ausbleiben und wenn bei einigen die Borelliose nach einer Weile auch ohne Behandlung ausheilen kann, führt sie bei anderen zu schwersten und bleibenden Komplikationen.

Ich habe seinerzeit - zumal bei mir die Infektion auch schon ziemlich lange zurück lag - auf den massiven Einsatz der chemischen Keule verzichtet.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg bei deinem interessanten Vorhaben!

LG, Gábor

der Borreliose-Ast

Verlierer, (vor 4160 Tagen) @ Gábor

@Juergen

Ich untersuche immer mal ne Zecke im Quetschpräparat und bei Phako und/oder schiefer Beleuchtung auf Borrelien, hab aber noch nie eine finden können.

Ich glaube, für Phako darf man nur ganz dünne Präperate nehmen. Eine Borrelie plus mindestens zwei Zellwände der Zecke werden sich eher nie zu einer sichtbaren Phase addieren ?
Bei Dunkelfeld gilt immerhin "je dicker desto heller"
Borrelien sollen sich aber durchaus für Phako eignen. Besser wäre wohl, dicke Zecken von Katzen und Hunden zu nehmen und mit Spritze ein wenig Blut absaugen..

Hab zwei Erklärungen gefunden, warum Zecken erst nach so 12 Stunden infektiös werden.
1. Erst wenn warmes Blut in die Zecke kommt, wandeln die Borrelien Ihre Hüllproteine so um, dass sie nicht mehr von unserem Immunsystem sofort zerstört werden. Der Umbauprozess dauert halt ein paar Stunden.
2. Die Borrelien leben nur im Darm der Zecke. Erst nach ein paar Stunden Blutmahlzeit verbreiten sie sich über die ganze Zecke und kommen somit auch mit dem Speichel zur Einstichstelle. (Desswegen ist FSME auch sofort infektiös).

Nach 2. wird man in eine leeren Zecke also kaum eine Borrelie finden.

@Gábor

Soweit ich meinen Arzt richtig verstanden habe, geschieht dies auch nur
indirekt durch den Nachweis von Antikörpern im Blut.

Wenn das Dein normaler Hausarzt ist, dann gib eher wenig auf das was er sagt..

Es gibt den einfachen Antikörpertest der aber nicht sicher ist.
Wenn der aber positiv war, dann zahlt auch die Krankenkasse die 100 Euro für einen Westernblot. Dort finden sich bestimmte Proteine von toten Borrelien zu Streifen aufgereiht. Wenn man die dann in Blut tränkt heften sich unsere Antikörper an spezifische oder hochspezifische Streifen - sofern man mal Kontakt mit Borrelien hatte.

das Labor konnte irgendwie anhand der Blutwerte feststellen, dass die
Infektion mit Borellien bei mir schon etwas länger zurück lag.

Mehr können die nie feststellen, weil ein direkter Nachweis (ohne das Roland) halt viel zu aufwendig ist.
Die meisten Spielzeugärzte sagen dann das alle Borrelien tot sind etz. bla bla

Die Borellien sollen wohl aus den Gelenken später in die Nervenbahnen
abwandern, wo sie schwerer aufzuspüren und auch zu bekämpfen seien.

Die Borrelien ziehen sich dahin zurück wo kaum Blut hin kommt (Antikörper) und es nicht besonders warm ist. Ich trage nun immer wollige Kniewärmer, die tun mir gut. Als die Oberschenkel weh taten hab ich Radelhose getragen.

Ein fragwürdiger Arzt behauptet, nicht die Borrelien, sonderen nur deren Gift würde in die Nervenbahnen gelangen und eine "Entgiftung" wäre das Mittel der Wahl..

Es gibt auch mehrere Borrelien-stämme. Wovon die einen eher die Gelenke und die anderen eher/auch die Nerven befallen sollen. Drum lohnt sich bei einer erneuten Infektion wohl durchaus wieder mit der Antibiotika-Keule zuzuschlagen.

und wenn bei einigen die Borelliose nach einer Weile auch ohne Behandlung
ausheilen kann, führt sie bei anderen zu schwersten und bleibenden
Komplikationen.

Das eine Borelliose von alleine ausheilt ist wohl veraltetes Schulwissen der Spielzeugärzte. Für Borrelien gilt das wohl nicht, weil sie wie kein anderes Bakterium in der Lage sind ihre Oberflächenproteine zu variieren.

Ich habe seinerzeit - zumal bei mir die Infektion auch schon ziemlich lange zurück lag - auf den massiven Einsatz der chemischen Keule verzichtet.

Ja wenn man eh nicht mehr in der Akutphase ist (Borrelien hauptächlich im Blut), dann lohnt die Keule wohl eh nicht.

Wer Probleme mit Borreliose hat oder fürchtet sollte sich einen Arzt suchen der das Thema ernst nimmt. Einfach "borreliose liste" googlen:

http://www.borreliose-nachrichten.de/wp-content/uploads/2015/01/Borreliose-Aerzte-Liste...

Nicht dass die bessere Ärzte währen (gibt es doch gar nicht), aber immerhin tun sie nicht so als ob eine chronische Borreliose gar nicht existieren würde.

das Roland
ich bräucht mal eine umfassende Literatur über Borreliose. Im Netz finden man immer nur ein paar Bruchstücke, die sich dann auch noch widersprechen :-(

Ideen immer zu mir :-)

Re: der Borreliose-Ast

Der Juergen, (vor 4159 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

ist mir schon klar, dass man keine "ganze Tiere" mit Phako mikroskopieren soll;-) Ich quetsche die Zecke sozusagen aus, und mikroskopiere die Lymphe. Übrigens brauchts nicht unbedingt einen Phasenkontrast, mit schiefer Beleuchtung kann man Phasenobjekte auch sehen.

Grüßle
Jürgen

Re: Borrelien anzüchten..

Wolfgang P., (vor 4159 Tagen) @ Verlierer

Und nachdem mein rechtes Knie zu schmerzen
angefangen hatte tat dann plötzlich auch das linke weh. Irgendwie müssen
die Dinger ja da rüber gekommen sein ;-)

Hallo Roland,

ein 100x-Phako ist für einen Pilzfreund immer nützlich zu haben.

Ob es Dir bei Deiner Borreliose hilft, wage ich zu bezweifeln.

Ich gehöre auch zu den Borreliose-Geschädigten, und war am Ende stationär in Behandlung und wurde mit Antibiotika durchgespült.

Dass auch danach die Gelenkschmerzen nicht verschwinden, hat einen anderen Grund: Borrelien "tarnen" sich mit einer Hülle, die dem körper-eigenen Bindegewebe gleicht. Wenn sich das Immunsystem dagegen wehrt, entsteht eine Auto-Immun-Gelenkentzündung. Das bedeutet, auch nachdem die letzte Borrelie tot ist, "erinnert" sich Dein Immunsystem noch viele Jahre daran und kämpft gegen die eigenen Gelenke. Dazu muss keine einzige Borrelie vom linken in's rechte Knie gewandert sein - es reicht, wenn Deine weißen Blutkörperchen das tun.

Deswegen wurden ja in den USA die Versuche, eine Borrelien-Impfung zu erfinden, abgeblasen. Denn durch die Impfung entstehen die gleichen Langzeit-Symptome wie durch die Krankheit selbst.

Grüße,

Wolfgang

Borreliose..

Verlierer, (vor 4159 Tagen) @ Wolfgang P.

Dass auch danach die Gelenkschmerzen nicht verschwinden, hat einen anderen
Grund: Borrelien "tarnen" sich mit einer Hülle, die dem
körper-eigenen Bindegewebe gleicht.
..
Deswegen wurden ja in den USA die Versuche, eine Borrelien-Impfung zu
erfinden, abgeblasen. Denn durch die Impfung entstehen die gleichen
Langzeit-Symptome wie durch die Krankheit selbst.

Schön, wieder neue Infos :-)
Der Impfstoff wurde aber auch mangels Nachfrage vom Markt genommen:

http://www.welt.de/print-welt/article387239/Borreliose-Impfstoff-in-USA-vom-Markt-genom...

Stand 03.05.02 !!!

Ausserdem basierte der Impfstoff auf Oberflächenprotein A (OspA) das nur in der nüchternen Zecke vorkommt.

http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/borrelio...

Erst mit der Blutmalzeit werden OspA durch OspC ersetzt die dann unser Immunsystem knacken können. Folglich eher unlogisch dass schon OspA unser Bindegewebe immitiert.
Und durchaus clever der Trick, mit OspA-Antikörpern aus unserem Blut die Borrellien schon in der Zecke unschädlich zu machen.

Trotz dem Misserfolg in USA wurde Stand 2012 das Konzept erfolgreich mit OspA sämmtlicher europäischen Borrelien klinisch phase 1 getestet.

Stand 2014 aber gedachte die Firma die komplette Abteilung zu verkaufen weil zu teuer:

http://derstandard.at/2000002117249/Borreliose-Ein-Impfstoff-waere-schon-sinnvoll

Schon schade wenn wir 300 Milliarden für Krankenkasse jährlich ausgeben, die Forschung aber privatisiert ist.

Umgekehrt haben wir große Impfskepsis, die Borreliose lässt sich zu Anfang gut mit Antibiotika "heilen", da wäre ein Roland-DirektNachweis-Test wohl sinnvoller als eine Impfung.

"Die derzeit gängigen Antikörpertests sind gerade bei Borreliose oft äusserst ineffektiv. Die sog. IgM-Antikörper bilden sich frühestens nach acht Wochen, können also unmittelbar nach einem Zeckenstich..."
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/borreliose.html

Nun aber DemJuergen *liebwink*,
[image]
Wenn die Borrelien nach Blutsaugen der Zecke auch noch direkt durch die Darmwand zu den Speicheldrüsen der Zecke wandern, dann besteht noch weniger Hoffnung, sie in einer zerquetschten Nymphe zu finden.
Drum mein Vorschlag, die zerquetschte Nympe in eine sterilisierte Agar/Luft-Spritze einsaugen, 12 Stunden lang auf 37°C temperieren, dann sollten die
Borrelien vom kaputten Darm in die Nährlösung gewandert und sich prima vermehrt haben.
Zudem übertragen Zecken ja noch eine Menge mehr Bakterien, so dass sich hier gar ein neues Betätigungsfeld für Euch auftun würde :-)

Falls Du Jürgen mal mit einer Zecke erfolgreich bist, schick mir bitte Email! Verlierer lebt ja nicht hier im Forum,

sondern da wo die Zecken wohnen :-/

Re: Borreliose..

Der Juergen, (vor 4159 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

danke für Deinen Tipp, ich schick Dir natürlich ein Foto, sollte es mal klappen! Ich werde vielleicht das nächste mal Mikrochirurgie betreiben und direkt eine Biopsie der Speicheldrüsen vornehmen;-) Ich hoffe, Du zeigst uns Deine weiteren Versuche. Wenn ich das mit der Kultivierung versuchen sollte, melde ich mich bei Dir.

Grüßle
Jürgen

[image]

Re: Studie dazu :

Verlierer, (vor 4152 Tagen) @ PeterLustig

in Tübingen gabs ne Studie dazu :
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Presse_Aktuell/Pressemeldungen/2013_05_13-port-1001...

Ja und den Nachfolgelink hatte ich doch schon gepostet:
http://derstandard.at/2000002117249/Borreliose-Ein-Impfstoff-waere-schon-sinnvoll
STANDARD: Wann könnte die neue Impfung auf den Markt kommen?

Kollaritsch: Das hängt ausschließlich vom Hersteller ab. Für die Zulassung muss man die Ergebnisse aus der nächsten Studienphase abwarten. Offenbar denkt derzeit der Hersteller aber nicht daran, weiterzuforschen. Das Durchführen der Studien ist derart teuer, dass dies selbst für eine große Firma ein beachtliches kommerzielles Risiko darstellt. Außerdem hat die Firma vor, ihren Impfstoffforschungsbereich zu verkaufen - bis zu einem Impfstoff müssen wir wohl noch etwas warten. Ich finde, es wäre sehr sinnvoll, den Impfstoff weiterzuentwickeln. Nach den ersten Ergebnissen scheint er sehr wirksam zu sein. Patienten mit Borreliose haben oft lange gelitten, bis die Krankheit festgestellt und therapiert wird, und manche haben trotz Therapie noch monatelang Beschwerden. Das könnten wir mit einer Impfung vermeiden. (Felicitas Witte, DER STANDARD, 17.6.2014)

für uns würde eine Impfung ja eh zu spät kommen.
Drum freu ich mich ja über den Hyperthermie-Ansatz.

Aber lasst uns das Thema beenden, bis ich mein Mikroskop ausgepackt habe. Was noch so zwei Wochen dauern wird.

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Mischi, (vor 4160 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland

Erstaunt es dich nicht, keine kritischen Stimmen zu deiner Ersteigerung zu vernehmen?

Wenn du noch kannst, würde ich dir abraten, diesen Deal zu tätigen - aus folgenden Überlegungen:

Alter - heute gibt es für etwas mehr als den doppelten Preis schon sehr gute viel praktischere Mikroskope zu kaufen - die Entwicklung ist nicht stehen geblieben.
Okulare - wie ich erkennen kann ist es ein Monokular-Tubus, das wär mir viel zu mühsam - das Teil wird bei dir mehr im Kasten stehen.
Ersatzteile - stell dir vor, etwas ist zu ersetzen...

Mein Rat - zurücktreten und was anderes suchen, praktisch alle Mikroskopanbieter bieten eine Phakoeinrichtung an.

Liebe Grüsse, Mischi

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Gábor, (vor 4160 Tagen) @ Mischi

Hallo Mischi,

das schaut mir aber nach einem alten Trinokular aus.
Bestimmt hast Du recht, dass man beim heutigen Stand der Technik viel mehr bekommt für sein Geld.
Nur halt eben für entsprechend mehr Geld.

LG, Gábor

der taugt_das_Mikroskoop-Ast

Verlierer, (vor 4160 Tagen) @ Gábor

Sieht mir auch nach Trinokular aus und ist mir wichtig für Videomitschnitt.
Wollte eigentlich nichts mehr dazukaufen müssen.. Ein 40x Phako ging grad für 67 Euro weg :-/ http://www.ebay.de/itm/261886883671

Klar wär mir ein modernes Mikro mit Unendlichobjektiven lieber, aber dann postet mal ebay-Links zu guten Gebrauchten.

Bezahlt hab ich es 30 Minuten vor Michi. Da ich es mir aber ja eh erst in 3 Wochen zuschicken lasse, könnte ich es auch frech für 449 Euro wieder einstellen (ebay-gebühren..).

Ob ein Zeiss von 1950 oder 1980 ist könnte eher egal sein ?

Wollte aber schon ein Mikroskop kaufen dass eine sichere Geldanlage ist als die Bank..

Ideen immer zu mir :-)

AUSREDEN WOANDERS HIN :-(

Der Forscherdrang .....

Peter, (vor 4159 Tagen) @ Verlierer

Hallo,

selten so viel Unsinn auf einem Haufen in einem Pilzforum gelesen!
Vielleicht erklärt sich so das Pseudonym "verlierer".

Viel Spaß mit "der Gerät" und den "tollen Ideen".

Freundliche Grüße
Peter

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Andreas ⌂, (vor 4159 Tagen) @ Mischi

Hallo Roland, hallo Mischi,

da möchte ich aus meiner Sicht doch etwas widersprechen oder relativieren.

Ich halte das Mikroskop für keine schlechte Wahl. 400 Euro ist in etwa auch der Preis, den man auf dem Gebrauchtmarkt für ein Olympus CH2 aus den 80er-Jahren zahlt. OHNE Phako-Einrichtung und nur mit binokularem Tubus. Und das hier gezeigte Gerät hat einen trinokularen Kopf (steht auch so in der Beschreibung).

Von Zeiss haben auch die 60er-Jahre Modelle eine anerkanntermaßen gute Qualität, die sich auch vor heutigen Mikroskopen nicht zu verstecken braucht. Die Objektive haben noch geschraubte Linsesten und nicht geklebte z. B.

Ersatzteilbeschaffung ist kein Problem, es gibt genügend Material auf dem Markt.

Ob es einem 400 Euro wert ist, ist immer irgendwie subjektiv. Aber ich halte es für eine gute Wahl und denke, das liese sich zur Not auch wieder für den Preis verkaufen. Wenn alles dran in Ordnung ist. Wenn man das Gerät überholen lassen muss (Fette in den Trieben wechseln z.B.), dann wird es allerdings schnell teuer, dafür nehmen die entsprechenden Optiker, die sowas können, auch gleich dreistellige Beträge ....

beste Grüße,
Andreas

Erstaunt es dich nicht, keine kritischen Stimmen zu deiner Ersteigerung zu
vernehmen?
Wenn du noch kannst, würde ich dir abraten, diesen Deal zu tätigen - aus
folgenden Überlegungen: Alter - heute gibt es für etwas mehr als den
doppelten Preis schon sehr gute viel praktischere Mikroskope zu kaufen -
die Entwicklung ist nicht stehen geblieben.
Okulare - wie ich erkennen kann ist es ein Monokular-Tubus, das wär mir viel
zu mühsam - das Teil wird bei dir mehr im Kasten stehen.
Ersatzteile - stell dir vor, etwas ist zu ersetzen...
Mein Rat - zurücktreten und was anderes suchen, praktisch alle
Mikroskopanbieter bieten eine Phakoeinrichtung an.
Liebe Grüsse, Mischi

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Der Juergen, (vor 4159 Tagen) @ Mischi

Hallo Roland und Mischi,

meine Erfahrung mit alten Mikroskopen (guter Marken!) ist ebenfalls positiv. Die Abbildungen sind oft besser als bei vielen modernen mit viel Schnickschnack. Bakterien kann man übrigens ohne Kontrasteinrichtung sehen, wäre dies nicht so, hätte der alte Leuwenhoek uns auch davon nicht berichten können. In "überständigen" Präparaten sehe ich ohne Probleme Bakterien bei 1000fach (und guter Ausleuchtung, z.B. nach Köhler), und so eine Spirochäte wie die Borrelia burgdorferi mit 10-30 µm Länge, die sich schraubig fortbewegt, dürfte kein Problem sein. Zum zählen oder als Übersichtsobjektiv ist aber ein Phako 40x zu empfehlen. Bei alten Mikroskopen stellt sich eher die Frage, inwieweit sie beschädigt sind, und ob ein Unerfahrener oder Anfänger das beurteilen kann. Du könntest ja mit Deinem Anliegen mal im Mikroskopierforum auftreten, vielleicht sponsort jemand Dich und leiht Dir ein taugliches Mikroskop dafür.

Grüßle
Jürgen

Erstaunt es dich nicht, keine kritischen Stimmen zu deiner Ersteigerung zu
vernehmen?
Wenn du noch kannst, würde ich dir abraten, diesen Deal zu tätigen - aus
folgenden Überlegungen: Alter - heute gibt es für etwas mehr als den
doppelten Preis schon sehr gute viel praktischere Mikroskope zu kaufen -
die Entwicklung ist nicht stehen geblieben.
Okulare - wie ich erkennen kann ist es ein Monokular-Tubus, das wär mir viel
zu mühsam - das Teil wird bei dir mehr im Kasten stehen.
Ersatzteile - stell dir vor, etwas ist zu ersetzen...
Mein Rat - zurücktreten und was anderes suchen, praktisch alle
Mikroskopanbieter bieten eine Phakoeinrichtung an.
Liebe Grüsse, Mischi

Zeiss Mikroskop..

Verlierer, (vor 4159 Tagen) @ Der Juergen

Danke Gabor, Andreas und Jürgen :-)
ich hatte das Ausbleiben der üblichen Verlierer-Versisse auch als ein gutes Zeichen gewertet :-))

Vor so zwei Jahren hatte ich ja schonmal einen Versuch gestartet, dann aber dass doch zu billige Bresser LCD Mikroskop http://www.ebay.de/itm/BRESSER-LCD-Mikroskop-8-9cm-3-5-/111668888932 ohne Verlust wieder verkauft.

Damals gewann ich den Eindruck dass eine gute Marke gebraucht nicht unter 200 Euro zu haben ist.
(Test: http://www.ebay.de/itm/111673665667 )
Und hier nun könnte ich den Phasenkondensor und das 100x PH3 getrennt für so je 100 Euro verkaufen. Drum bin ich mit den 400 Euro für ein Trinokular Zeiss zufrieden :-)

Auf diesen Kardioid Dunkelfeldkondensor hab ich mit 33 Euro zuwenig geboten:
http://www.ebay.de/itm/251963654535 (48,99 Euro)
Weiss nicht ob Zeiss Jena auch auf Zeiss West passst.

Hätte dieses Hilfsfernrohr gepasst ?
http://www.ebay.de/itm/381264373080
30mm scheint auch mein Zeiss West zu haben. Ist so ein Ding für Phako unabdingbar ?

das Roland
und ja ja :-)

Re: Zeiss Mikroskop..

Der Juergen, (vor 4159 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

Hätte dieses Hilfsfernrohr gepasst ?
http://www.ebay.de/itm/381264373080
30mm scheint auch mein Zeiss West zu haben. Ist so ein Ding für Phako
unabdingbar ?

ein klares "nicht unbedingt";-), wenn man weiß wie Phako aussehen muss. Einfach solange justieren, bis man den Effekt bemerkt.

Grüßle
Jürgen

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Mischi, (vor 4158 Tagen) @ Der Juergen

Hallo zusammen

Hab zu wenig genau hingeschaut - auf dem Bild sieht es aus als wäre es ein Mono sorry!
Dann sieht das schon etwas anders aus.

Dennoch - heute sind z.B. Weitfeldokulare Standard und punkto Beleuchtung wurde auch noch nicht viel gesagt...
Ich bleibe immer noch kritisch - mir wären die Umtriebe mit einem ev. Wiederverkauf zu aufwendig

LG, Mischi

PS: ich selbst habe auch ein älteres, einfaches, aber sehr praktisches Mikroskop Hund/Will-V300, mit genialer Phasenkontrast-Einrichtung (benötige ich übrigens auch oft, auch wenn ich keine Bakterien beobachte). Es besitzt eine starke Halogenbeleuchtung - 30W. Die Kompaktheit war mir beim Kauf sehr wichtig - praktisch zum Transportieren zB. wenn ich an einen Pilz-Notfalleinsatz in ein Spital gehe.

Re: *Rat bitte*, Zeiss Periskop gekauft, *liebwink

Stefan S., (vor 4151 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

bei deinem Mikro handelt es sich um ein Zeiss Standard GFL,
ein System-Forschungsmikroskop von Zeiss West (Oberkochen).
Das Standard-System von Zeiss ist unheimlich variabel.
Nahezu alle Teile sind austauschbar, weshalb man diese Mikroskope
für alle Anforderungen umbauen und erweitern kann.
Ein professionelles Gerät.

Die Ersatzteilversorgung auf dem Gebrauchtmarkt ist auch für die
kommenden Jahrzehnte gesichert, weil die Zeiss-Standard-Mikros
bis in die 80er Jahre hinein massenhaft verkauft wurden.
Sie standen damals in fast jeder Klinik, und ich kenne moderne Institute,
wo sie heute noch verwendet werden, weil neuere Mikroskope
keinen nennenswerten Vorteil bringen.

Die Ausstattung mit Phako-Kondensor, Trino-Tubus, Plan-Objektiven
und Transportkiste ist sehr gut und übersteigt den von dir gezahlten Wert.
Also hast du in meinen Augen ein absolutes Schnäppchen gemacht,
natürlich immer vorausgesetzt, dass die mechanischen Teile auch funktionieren,
alle drei Phasenblenden (Ringblenden) im Kondensor vorhanden und intakt sind
und die Optiken einwandfrei sind.

Zum Phasenkontrast: Den kannst du mit nur mit Phasenkontrast-Objektiven
erzeugen (rote Aufschrift "Ph"). Bei dir also nur mit dem 100er Objektiv (Ph3).
Am Kondensor wählst du dazu die passende Ringblende 3.

Zum Dunkelfeld: Mit dem Revolver-Kondensor, der an deinem Gerät verbaut ist,
kannst du ohne separate Dunkelfeldblende ein Dunkelfeld erzeugen,
indem du die Phako-Blende 3 wählst, und das 10er-Objektiv einschwenkst.
Das funktioniert leider nur bei Objektiven mit geringer Apertur (bis 0,32).
Für höhere Aperturen (wie beim 40er und 100er Objektiv) brauchst du einen
speziellen Dunkelfeldkondensor, im 100er Objektiv zusätzlich eine Irisblende.

Ich habe selbst auch ein Zeiss-Standard-Mikroskop und bin begeistert,
wie tausende anderer Mikroskopiker auch.

Grüße
Stefan

das Verlierermikroskop ..

Verlierer, (vor 4141 Tagen) @ Stefan S.

Die Ausstattung mit Phako-Kondensor, Trino-Tubus, Plan-Objektiven
und Transportkiste ist sehr gut und übersteigt den von dir gezahlten Wert.
Also hast du in meinen Augen ein absolutes Schnäppchen gemacht,
natürlich immer vorausgesetzt, dass die mechanischen Teile auch
funktionieren, alle drei Phasenblenden (Ringblenden) im Kondensor
vorhanden und intakt sind und die Optiken einwandfrei sind.
...
Grüße
Stefan

Danke Stefan für die ausführliche Bewertung :-)
Nun bin ich in meinem Bahnhof angekommen und Mikroskop auch.

[image]

3 Ringblenden ja und Mechanik scheint mir extrem präzise :-)

Leider (?) ist dem Verkäufer beim Verpacken doch ein Fehler unterlaufen.
Er hat einfach das Schräubchen für den Revolver nicht festgezogen und den Innenraum vom Koffer auch nicht so ausgestopft dass der Revolver nicht losrutschen konnte.

Revolver sammt aller Objektive sind also beim Versand mehr oder wenig fröhlich herumgeflogen :'(

Hab hier noch keine Objektträger so dass ich noch nichts mikroskopieren kann.
Aber ich finde, es ist erheblich viel Dreck durch das 8x Okular zu sehen:

[image]
(wackelig aufgenommen mit meinem LG G3 Smartphone)

Deutlich zu erkennen der unterschiedliche Schmutz vom Okular (Bilder mit ca 180° verdrehtem Okular) und dem Dreck(?) vom 10x Objektiv (die Flecken die sich trotz gedrehtem Okular nicht verändern).
Die dicken Flecken sind doch wohl vom Objektiv, wenn sie sich bei verdrehen des Revolvers ändern.
Das 40x hat auch Dreck, Bild ist aber dunkler.
Mit dem 100x Ph3 hab ich Anfänger natürlich noch gar nichts gesehen.

Ihr könnt mir bestimmt sagen (wenn Ihr mögt), ob das nun in der Tat Dreck ist oder was schlimmeres. Und ob man was dagegen tun kann.

Den Beleuchtungsweg verstehe ich noch nicht.
Die Optik unter dem Tisch ist nicht zentral zu den Objektiven sondern deutlich nach vorne versetzt:

[image]

Ist vieleicht Schrägbeleuchtung ? Sehe aber überhaupt nicht, wo ich die untere Beleuchtung derart verschieben kann.

das Roland,
Euer Verlierer :-)

Ideen immer zu mir :-)

Ausreden woanders hin :-(

Re: das Verlierermikroskop ..

Stefan S., (vor 4140 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

ich bleibe dabei: Für mich sieht das nach einem gepflegten Gewinnermikroskop aus.
Dass der Verkäufer ein derart empfindliches Gerät schlampig verpackt hat, ist natürlich blöd.
Muss aber nicht unbedingt etwas kaputt sein. Erst mal testen.

Die Kondensorfrontlinse muss natürlich exakt unter dem Objektiv stehen, sonst siehst du nix.
Zunächst solltest du überprüfen, ob dein Kondensor korrekt in der Halterung sitzt.
Dazu solltest du den Kondensor entnehmen und wieder einsetzen.
Mein Mikroskop auf dem beschrifteten Foto unten ist ein Zeiss Standard RA.
Die Schrauben und Rädchen sehen etwas anders aus als bei deinem GFL,
aber das Prinzip ist das gleiche:

- Kondensorträger mit dem Rädchen ganz nach unten schrauben (1)
- Arretierungsschraube (2) nach vorne ziehen (nicht schrauben) und Kondensor nach oben entnehmen.
- Dann in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen, so dass er satt in der Halterung sitzt.

Mit den Einstellschrauben (3) kannst du den Kondensor in alle Richtungen horizontal verstellen.
Diese Verstellmöglichkeit braucht man für die Köhlersche Beleuchtung.
Versuche nun, mit diesen Schrauben die Kondensorfrontlinse direkt unter das Objektiv zu platzieren.

Um dein Mikroskop gut kennenzulernen und die Köhlersche Beleuchtung richtig einzustellen,
solltest du dir unbedingt die Mikrofibel von Klaus Henkel reinziehen. Hier gibt es sie gratis als pdf:

http://www.klaus-henkel.de/mikrofibel.pdf

Gruß
Stefan

[image]

Re: das Verlierermikroskop ..

Krötenhocker, (vor 4140 Tagen) @ Verlierer

Hi Roland,

Du solltest unbedingt zu jemandem gehen, der Ahnung hat.
Wenn ich hier alles schreiben müsste, was ich erahne, würde ich nicht die Zeit dazu finden.
Bitte putze nicht die optischen Linsen mit egal was du hast. Informier dich!
Die oberst zu sehende Linse deines untere Strahlengangs ist klappbar und sollte mittig im Strahlengang liegen.... und, und, und...
Der "Revolver" rastet eigentlich in jeder Objektivposition leicht ein...
Du wirst ohne Immersionöl kein scharfes Bild mit deiner größten Vergrößerung hinbekommen...
Da du augenscheinlich autodidakt bist, empfehle ich dir, nach der Mikrofibel zu googeln.

VG, ein weiterer Autodidakt namens Jens

Danke Stefan für die ausführliche Bewertung :-)
Nun bin ich in meinem Bahnhof angekommen und Mikroskop auch.

3 Ringblenden ja und Mechanik scheint mir extrem präzise :-)
Leider (?) ist dem Verkäufer beim Verpacken doch ein Fehler unterlaufen.
Er hat einfach das Schräubchen für den Revolver nicht festgezogen und den
Innenraum vom Koffer auch nicht so ausgestopft dass der Revolver nicht
losrutschen konnte.
Revolver sammt aller Objektive sind also beim Versand mehr oder wenig
fröhlich herumgeflogen :'(
Hab hier noch keine Objektträger so dass ich noch nichts mikroskopieren kann.
Aber ich finde, es ist erheblich viel Dreck durch das 8x Okular zu sehen:
(wackelig aufgenommen mit meinem LG G3 Smartphone)
Deutlich zu erkennen der unterschiedliche Schmutz vom Okular (Bilder mit ca
180° verdrehtem Okular) und dem Dreck(?) vom 10x Objektiv (die Flecken die
sich trotz gedrehtem Okular nicht verändern).
Die dicken Flecken sind doch wohl vom Objektiv, wenn sie sich bei verdrehen
des Revolvers ändern.
Das 40x hat auch Dreck, Bild ist aber dunkler.
Mit dem 100x Ph3 hab ich Anfänger natürlich noch gar nichts gesehen.
Ihr könnt mir bestimmt sagen (wenn Ihr mögt), ob das nun in der Tat Dreck ist
oder was schlimmeres. Und ob man was dagegen tun kann.
Den Beleuchtungsweg verstehe ich noch nicht.
Die Optik unter dem Tisch ist nicht zentral zu den Objektiven sondern
deutlich nach vorne versetzt:
Ist vieleicht Schrägbeleuchtung ? Sehe aber überhaupt nicht, wo ich die
untere Beleuchtung derart verschieben kann.
das Roland,
Euer Verlierer :-)
Ideen immer zu mir :-)
Ausreden woanders hin :-(

Re: das Verlierermikroskop ..

Krötenhocker, (vor 4140 Tagen) @ Krötenhocker

Ich muss mich korregieren: unten ist bei dir wohl nichts klappbar.. Und wer jetzt lacht Humor ;-)

Hi Roland,
Du solltest unbedingt zu jemandem gehen, der Ahnung hat.
Wenn ich hier alles schreiben müsste, was ich erahne, würde ich nicht die
Zeit dazu finden.
Bitte putze nicht die optischen Linsen mit egal was du hast. Informier dich!
Die oberst zu sehende Linse deines untere Strahlengangs ist klappbar und
sollte mittig im Strahlengang liegen.... und, und, und...
Der "Revolver" rastet eigentlich in jeder Objektivposition leicht
ein...
Du wirst ohne Immersionöl kein scharfes Bild mit deiner größten Vergrößerung
hinbekommen...
Da du augenscheinlich autodidakt bist, empfehle ich dir, nach der Mikrofibel
zu googeln.
VG, ein weiterer Autodidakt namens Jens

Re: das Verlierermikroskop ..

Stefan S., (vor 4140 Tagen) @ Krötenhocker

Ich muss mich korregieren: unten ist bei dir wohl nichts klappbar.. Und wer
jetzt lacht Humor ;-)

Ob bei Roland unten alles klappt, kann ich nicht beurteilen.
Die Frontlinse seines Kondensors ist aber definitiv klappbar.
Man sieht den Klapphebel auf seinem Foto.

*Lach und deshalb Humor hab* :-)

Stefan

Re: das Verlierermikroskop .. Link

UmUlmHerum, (vor 4140 Tagen) @ Verlierer

Hallo Roland,

hier ein Link zu einer pdf von Zeiss "Das saubere Mikroskop":
http://www.ehlert-partner.de/Mikroskopreinigung.pdf

Optimal wäre natürlich, wenn Du jemand in der Nähe finden könntest, der Dir bei all dem Zeug hilft. Aber Du Tüftler wirst das schon hinbekommen.

Viele Grüße – Rika

Tesa und Zecke im Mikroskop, wie schön :-)

Verlierer, (vor 4139 Tagen) @ UmUlmHerum

Huhu StefanS :-)

Die Kondensorfrontlinse muss natürlich exakt unter dem Objektiv stehen, sonst siehst du nix.

Toll der Tip an der vorderen Justierschraube zu ziehen :-) Hab den Phasenkondensor raus und wieder eingesetzt, nun liegt es schon ziemlich zentriert.

Und vielen lieben Dank Rika für die putz-pdf :-)
Würde mich sonst ja nie trauen, die Objektivlinse zu putzen.

Hab nun mal fröhlich ohne Objektträger zweimal Tesastreifen mikroskopiert.
Kann man halt immer nur einen Teil scharf stellen:

[image] http://liebwink.de/forum/pp/tesa10x.jpg

Dieses 10x könnte sogar schon Dunkelfeld gewesen sein, weil ohne Tesa nur alles Schwarz war, hm.

Hier Tesafilm in 40x

[image] http://liebwink.de/forum/pp/tesa40x.jpg

Und dann 10x meine Nymphen-Zecke die ich vor einer Woche mit tofu in Tesa eingeklebt habe:

[image] http://liebwink.de/forum/pp/zecke10x.jpg

[image] http://liebwink.de/forum/pp/zecke10x2.jpg

Nach Kondensor-gefummel aber sicher kein Dunkelfeld mehr weil auch ohne Präparat helles Licht im Okular.

Zecke 40x :

[image] http://liebwink.de/forum/pp/zecke40x.jpg

Ich muss nun mal mit meinem neuen 3d-Ducker eine Halterung für mein 13 Megapixel Smartphone herstellen:

http://www.natur-beobachten.net/lens2scope/butterfly-smartphone-adapter/766/digiscoping...

Aber am besten mit einem Spiegel oder Prisma, so dass ich gar nicht mehr durch die Okulare schauen muss. So wie bei dem Bresser Ding:

[image]

Die beiden Okulare sind nämlich viel zu eng beieinander für meine armen Äuglein. Muss ich auch noch irgendwie justieren.

Also von den Flecken ist nun ja nicht mehr viel zu sehen, *freu*

Werde morgen für Objektträger und Watte zur Apotheke rennen :-)

Ideen aber immer noch zu mir.

PS. hab die letzten zwei Tage wieder eine neue Webseite aus dem Hut gezaubert. Ist noch nicht ganz fertig aber man kann sich schon Registrieren, selber Lösungen für Probleme (erst eins online) beisteuern, und natürlich rechts oben so wie links unten klicken :-)

www.4loser.de

Eine Dating-Webseite für Depressive

ja ja :-)

Wenn Ihr psychisch geschädigte Freunde habt, dann schickt sie doch mal lieb dahin, *liebwink* :-)

Re: Tesa und Zecke im Mikroskop, wie schön :-)

Stefan S., (vor 4139 Tagen) @ Verlierer

Du hast eine Zecke mit Tofu in Tesa eingeklebt?
Das nenne ich mal eine kreative Präpariertechnik. :-)

Jetzt brauchst du natürlich erstmal Objektträger und Deckgläser, alles andere ist Zeitverschwendung.
Dann musst du die Beleuchtung korrekt einstellen (köhlern), dazu musst du das Zusammenspiel von
Kondensor und Leuchtfeldblende verstehen. Steht alles in der Mikrofibel. Lesen und üben.
Alles mit Geduld und Ruhe. Du wirst dich wundern, was dein Mikroskop dann für schöne Bilder liefert.

Viel Spaß wünscht
der Stefan

Mikroskop-Smartphone-Adapter (5x für Euch)

Verlierer, (vor 4136 Tagen) @ Stefan S.

(weil noch andere Dinge hier zu tun hab ich die Objektträger, Deckgläser und Spritzen bei ebay bestellt - post streikt...)

Kondensor und Leuchtfeldblende verstehen. Steht alles in der Mikrofibel.
Lesen und üben.
Alles mit Geduld und Ruhe. Du wirst dich wundern, was dein Mikroskop dann für
schöne Bilder liefert.
Viel Spaß wünscht
der Stefan

Ah in meiner Welt (dem Roland) muss alles intuitiv sein :-/
Deswegen mag ich ja auch nicht zu dem mikroskopie-forum gehen.
Und wenn ich die vielen vielen Zeilen Text in der Mikrobibel seh wird mir auch immer schlecht :'(

Hab mir einen schönen Smartphoneadapter gedruckt:

[image]

video dazu hier: https://youtu.be/SbF9DjljjIQ

Nun seh ich heute bei Ebay Zeiss Projektive und bräuchte eh noch ein Okular für mein Trino. Und da ich es ja nicht mehr fertig bringe die vielen Zeilen der Mikrofibel zu lesen, mögt Ihr mir vielleicht schnell sagen, ob man für Smartphone überhaupt Projektive noch braucht.
Mir scheint, die Bildebene der Smartphonekamera liegt eh so nah wie das Auge. Drum funktioniert mein einfacher Adpater wohl auch so fein.
Außerdem halbiert ein Projektiv die Okular-Vergrößerung :-(

Aber nun noch Geschenk für Euch :-)

Wer von Euch mag, dem drucke ich auch so einen Smartphone-Adapter und verschicke ihn kostenlos :-)
Aber nur die ersten Fünf. (Denke nicht dass überhaupt einer mag.)
Und nur für Smartphones mit Kamera exakt in der Mitte.
Dazu müsst Ihr mir nur Email mit Breite und Dicke Eures Smartphones sagen.
Sowie vom Okular den Durchmesser des Plastikgehäuses

ja ja
und natürlich keine Garantie dass er funktioniert :-)

denn nur wer verlieren kann
kann auch gewinnen.

Re: Mikroskop-Smartphone-Adapter (5x für Euch)

Stefan S., (vor 4136 Tagen) @ Verlierer

Und wenn ich die vielen vielen Zeilen Text in der Mikrobibel seh wird mir
auch immer schlecht :'(

Wenn das so ist, solltest du dir ein simples Spielzeugmikroskop
ohne irgendwelche Einstellmöglichkeiten besorgen.
Am Zeiss wirst du kläglich scheitern.

Stefan

Re: Mikroskop-Smartphone-Adapter (5x für Euch)

UmUlmHerum, (vor 4136 Tagen) @ Stefan S.

Wenn das so ist, solltest du dir ein simples Spielzeugmikroskop
ohne irgendwelche Einstellmöglichkeiten besorgen.
Am Zeiss wirst du kläglich scheitern.
Stefan

----------------------------

Hallo Stefan,

Deine Aussage finde ich schon etwas zu heftig. Natürlich kann man mit einem Zeiss Mikroskop arbeiten, ohne die ganze Mikro-Fibel gelesen zu haben. Dafür hatte/hätte ich auch keinen Nerv. Wenn ich mal was genauer wissen will, dann schau ich gerne in der Mikro-Fibel nach, aber ich sehe das nicht als 100%-Pflichtlektüre. Ich habe mein uraltes Zeiss seit nun mehr 2 Jahren, hatte weder Vorerfahrung mit Durchlicht-Mikroskopie (nur vor 25 Jahren Metallographie mit Auflicht + REM) noch einen Kurs besucht und auch nicht die Mikro-Fibel durchgekaut. Wie Du sicherlich hier schon gesehen hast, fabriziere ich trotzdem ordentliche Mikro-Bilder + Auswertungen der Mikro-Merkmale ohne jegliche Software...

Hallo Roland,

Dein Angebot für 5x 3D-gedruckte Smartphonehalter finde ich super! Leider habe ich keinen Bedarf dafür ... habe weder Smartphone noch Trino. Ich schätze, Du wirst Dich mit dem Zeiss schon zurecht finden und im Zweifelsfall hier mal wieder eine konkrete Frage einstellen. Du hast ja schon viele geniale Lösungen gefunden ;-)

Viele Grüße – Rika

Re: Mikroskop-Smartphone-Adapter (5x für Euch)

Stefan S., (vor 4136 Tagen) @ UmUlmHerum

Rika, niemand verlangt die Lektüre der kompletten Mikrofibel.
Aber ein Mikro stellt sich nunmal nicht "intuitiv" ein, wie es der Roland gerne hätte.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der Mikrofibel: Kapitel 4.1 – Mikroskop richtig einstellen.
Und schon könnte der Roland den korrekten Augenabstand einstellen und das Sichtfeld
gleichmäßig ausleuchten. Soviel Engagement hätte ich von einem Physiker erwartet.

Liebe Grüße
Stefan

Re: Mikroskop-Smartphone-Adapter (5x für Euch)

Verlierer, (vor 4135 Tagen) @ Stefan S.

gleichmäßig ausleuchten. Soviel Engagement hätte ich von einem Physiker
erwartet.

Ja ja, Roland ist Physiker :-)

Aber ein kaputter :-x

www.4loser.de

(und von der Spielzeugwelt in der es für alles 100 Seiten Fachliteratur gibt halt ich nichts mehr. Das Streikrecht ist praktisch von 18xx. Und Reform wär so einfach: Produktpreis = Gewinn + Personalkosten + Material. Streikt das Personal, muss es trotzdem arbeiten, aber Produkt muss für Produktpreis - Gewinn - Personalkosten verkauft werden. So wird nur der Arbeitgeber geschädigt und wir könnten zum Sportpreis Bahn fahren, Pakete verschicken oder neuen VW Golf kaufen. So müsste Streikrecht im 21ten Jahrhundert aussehen. Tja aber daraus wird nichts. Alle Spielzeugmenschen lachen sich nämlich gerade tot einfach nur weil das hier keine 100 Seiten sind.)