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Re: vielleicht diesmal Austernseitlinge..

Verlierer, (vor 1443 Tagen) @ Marcel Weymann

Hallo Roland,
der Satz "Das weißliche Fleisch (Trama) ist zunächst weich bis ledrig
zäh, wird aber beim Trocknen holzartig und zäh" bezieht sich auf die
Sägeblättlinge, die jetzt Lentinus heißen, und da ist jetzt nur noch der
getigerte dabei, dafür noch einige Porlinge. Für die getigerten gilt das
übrigens nach meiner Erfahrung nicht, die bleiben elastisch.
Man hat die "Sägeblättlinge" in drei verschiedene Gattungen
gepackt, in einer finden sich auch die Knäuelinge. Entscheidend für die
Einteilung ist, welche Fäule die erzeugen. Das kann man aber an den
äußeren Merkmalen nicht erkennen. Da müsste man das befallene Holz
untersuchen.
Den getigerten hatte ich einmal in einer Flussaue im Wurzelbereich einer
Weide.
Den harzigen finde ich häufig in unseren Fichte/Buche/Kiefer Mischwäldern in
trockenem Gelände.
Genauso wie auf deinem Bild zu sehen, kenne ich das namensgebende
Lamellenbild "Sägeblättling".
Es bleibt dir nur übrig die Beschreibungen der einzelnen Arten zu vergleichen
mit den Gattungen kommst Du nicht weiter.
Gruß,
Marcel

Das bringt mich irgendwie nicht weiter.

Wie wäre es mit dem https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berindeter_Seitling

Der hätte den etwas schuppigen Hut und kurzen dicken Stiel.

Die brüchigen Blätter sehe ich auch nicht bei euren Vorschlägen ?

Oder weil vermutlich an Pappelsatmm in nordbayerischer Bachaue gefunden der https://de.m.wikipedia.org/wiki/Beschleierter_Pappel-Seitling

Beide Arten können lebende Bäume zum absterben bringen, also wäre es nicht gut ihn in meinen Wald mitgebracht zu haben :-/

Und eine wirklich Essbare Art scheint mir nicht in Sicht ?


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