#22: Eichenfilzröhrling - Xerocomus communis 9F1MB
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Jürgen, (vor 7935 Tagen)
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Markus Wilhelm , (vor 7935 Tagen) @ Jürgen
Hallo Jürgen,
wieder einmal schöne Fotos! Ich denke auch, dass das durchaus eine gute Art ist!
Viele Grüsse, Markus
Karl-Heinz , (vor 7935 Tagen) @ Jürgen
Hallo Jürgen,
ich war der Meinung, dass die karottenrote Färbung beim Anschnitt der Stielbasis ein konstantes Merkmal dieser Art ist.
Ich sehe sie allerdings nicht bei allen Kollektionen?
Gruß
Karl-Heinz
Matthias, (vor 7935 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,
bei den angeschittenen Exemplaren ist die Verfärbung doch deutlich zu sehen,
viele Grüsse
Matthias
Jürgen, (vor 7935 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,
die Färbung ist auch ziemlich konstant, aber oft unterschiedlich intensiv. Gelegentlich sind es wenige feuerrote Pünktchen, die man nur bei genauem Hinsehen erkennt.
Wie Matthias schon richtigt bemerkt hat, sind nicht alle abgebildeten Stielbasen angeschnitten. Manchmal ist die orangerote Färbung aber so intensiv, dass man sie schon äußerlich beim Abrieb des gelben Basalmyzels erkennt.
In jüngster Zeit werden X. communis und X. rubellus zu einer Art zusammengeworfen. Ich denke auch, dass man kann sie wenigstens so gut trennen kann wie X. ferrugineus und X. subtomentosus oder X. pruinatus und X. chrysenteron. Bitte achtet mal verstärkt darauf, ob es wirklich Vorkommen gibt, die alle Merkmalsübergänge zeigen.
Grüße, Jürgen
Markus Wilhelm , (vor 7934 Tagen) @ Jürgen
Lieber Jürgen,
hast Du schon einmal diese Streifung der Sporen im Mikroskop gesehen? Ich habe ja eigentlich ein gutes Gerät, aber gesehen habe ich diese Ornamentierung noch nie!
Grüsse Markus
Saftling, (vor 7933 Tagen) @ Markus Wilhelm
Lieber Jürgen,
hast Du schon einmal diese Streifung der Sporen im Mikroskop gesehen? Ich
habe ja eigentlich ein gutes Gerät, aber gesehen habe ich diese
Ornamentierung noch nie!
Grüsse Markus
Hallo Markus,
ich auch nicht. Aber ich hatte neulich ein ähnliches Problem beim Untersuchen von Blütenpollen, bei denen eine hauchzarte Streifung, die "eigentlich" hätte sichtbar sein müssen, selbst im Phasenkontrast nicht zu erkennen war. Doch dann habe ich in meiner Verzweiflung einfach einmal ein neues Untersuchungsmedium getestet: Immersionsöl. Und tatsächlich waren die Streifen darin klar erkennbar. Würde mich interessieren, ob das auch mit Pilzsporen klappt!
Gruß
Saftling
Jürgen, (vor 7929 Tagen) @ Markus Wilhelm
Hallo Markus und Dieter,
ja, man kann sie mit etwas Mühe in einem lichtstarken Mikroskop unter Immersion erkennen, man braucht aber voll ausgereifte Exemplare. Etwas besser sieht man die Streifen unter Phasenkontrast.
Bei Xerocomus ripariellus (siehe Posting oben) sind die Streifen etwas deutlicher ausgeprägt und deshalb auch im Lichtmikroskop recht deutlich erkennbar.
Grüße Jürgen