Wildruhezonen
Hallo Andreas und Thomas,
zu dem Thema fällt mir ein, dass hier bei mir in einem stadtnahen Wald seit neustem "Wildruhezonen" eingerichtet wurden, in denen die Forststraßen "bitte nicht verlassen" werden sollen.
Der Wald ist ein "Wildpark" und eingezäunt, damit die zahlreichen Schwarzkittel nicht ausbüchsen und die Felder kahlfressen.
Die Wildruhezone ist nur in einem Teil des Waldes ausgewiesen, aber natürlich zum Teil in "meinen" Schwammerlgründen, die ich seit über 20 Jahren dort begehe und besser kenne als mein Wohnzimmer.
In der Zeitung stand zu lesen, die Maßnahme diene dem Waldschutz, was angesichts der stellenweise sauber geschälten Bestände ja nicht verkehrt wäre. Ich frage micht nur, ob es nicht zweckmäßiger wäre, statt auf Wildruhezonen auf mehr Blei zu setzen. Außerdem: wieso ist das früher keinem eingefallen?
Für mich jedenfalls ein Konflikt: einerseits bin ich für Waldschutzmaßnahmen und meinetwegen auch Wildschutzmaßnahmen aufgeschlossen, andererseits habe ich nach so langer Zeit wenig Lust, mit der Suche nach Standorten der verschiedenen Pilzarten wieder von vorn anzufangen.
Gruß aus München
Hias