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Gestrige Funde im Mertinger Forst (7P/586k)

AK_CCM, (vor 7752 Tagen)

Servus miteinander!

So langsam wird es gar nicht mehr so einfach, alle Pilze abzulichten. Hier meine gestrigen Funde aus dem Mertinger Forst:

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Bild 1: Mohrenkopfmilchling (Lactarius lignyotus)

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Bild 2: Detailansicht des Lamellenansatzes am Stiel

Der Fundort lag in einem lichten Waldstück aus Fichten und Kiefern (Stammdurchmesser ca. 20 cm), der Boden war feucht und mit Moos bedeckt, außer den Fruchtkörpern auf Bild 1 fand ich noch 2 weitere.

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Bild 3: Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)

Der Fundort lag in keine 2m von dem des Mohrenkopfmilchlings entfernt. Dort erscheint jedes Jahr ein stattliche Gruppe der Blutreizker, die sich außer mir im Mertinger Forst anscheinend keiner sammeln traut. Wird wohl nicht mehr lange dauern... *freu*

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Bild 4: Speisetäubling (Russula vesca)

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Bild 5: Speisetäubling mit Anhang(Russula vesca)

Den Speisetäubling habe ich dieses Jahr das erste Mal bewußt wahrgenommen. Kennzeichnend sind lt. meinen Büchern die Hauthaut, die nie ganz den Hutrand erreicht, und das feste Fleisch. Schade nur, dass die Schnecken mit dem Verspeisen meist schneller sind. Die Lamellen sind gaaanz blass gelblich - nennt man dies cremefarben?

Da ich bislang noch nie einen Sporenabdruck gemacht habe, hatte ich das gestern einfach Mal ausprobiert. Benutzt ihr hierfür spezielles Papier? Denn normales Kopierpapier wellt sich durch die Feuchtigkeit. Leider war der Kontrast zu dem weißen Papier nicht der Brüller, aber man konnte immerhin etwas erkennen. Gibt es im Handel vielleicht auch "Unterlegmaterial" das zur einen Hälfte weiß und zur andere schwarz gefärbt ist? Aus meiner Sicht wäre das praktisch...

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Bild 6: Schopftintling (Coprinus comatus)

Auch die ersten Schopftintlinge tauchen auf - sie zählen absolut zu meinen Lieblingspilzen. Insgesamt 5 Fruchtkörper, aber alle leider schon am Vergehen. Wie heißt es so schön: Wie gewonnen, so zerronnnen. Aber es kommen sicher noch mehr, kenne eine entsprechende Wiese, auf der man Spargelpilze schubkarrenweise ernten kann - Harald Andres' Rezept liegt schon in der Schublade parat!

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Bild 7: Perlpilz (Amanita rubescens)

Zumindest meine ich wg. den leichten rötlichen Verfärbungen am Stiel einen Perlpilz abgelichtet zu haben. Er wuchs inmitten einer Gruppe von Grauen Wulstlingen. Bezüglich der Verwertung habe ich noch eine Frage: Zieht ihr die Huthaut ab oder lasst ihr sie dran?

So, das wars erst einmal - nach dem Arbeitskreis heute Abend poste ich noch ein paar UMOs, darunter 2 mir unbekannte Röhrlinge, sowie ein paar Schleimpilze.

Pilzige Grüße

Andreas

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Re: Gestrige Funde im Mertinger Forst (7P/586k)

Jens ⌂, (vor 7752 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

erstmal möchte ich Dir sagen, daß Deine Bilder immer besser werden.

Zum Thema Sporenabdruck: ich verwende auch normales weißes Kopierpapier.
Das hat bisher immer funktioniert. Wenn es sich wirklich mal ein wenig durch Feuchtigkeit wellt, tut das der Beurteilung der Sporenpulverfarbe doch keinen Abbruch. Schwarzes Papier wird eigentlich zur Ermittlung der SPP-Farbe nicht empfohlen, da es zu Verfälschungen führen kann. Bei Täublingen, wo es um sehr feine Abstufungen in der Farbe geht, würde ich schwarzes Papier jedenfalls nicht verwenden.
Aber Ausprobieren kannst Du es doch mal. Schneide den Hut halb durch, eine Hälfte auf weißes, andere Hälfte auf schwarzes Papier.

Gruß Jens


Da ich bislang noch nie einen Sporenabdruck gemacht habe, hatte ich das
gestern einfach Mal ausprobiert. Benutzt ihr hierfür spezielles Papier?
Denn normales Kopierpapier wellt sich durch die Feuchtigkeit. Leider war
der Kontrast zu dem weißen Papier nicht der Brüller, aber man konnte
immerhin etwas erkennen. Gibt es im Handel vielleicht auch
"Unterlegmaterial" das zur einen Hälfte weiß und zur andere
schwarz gefärbt ist? Aus meiner Sicht wäre das praktisch...