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Hirschtrüffel und Radioaktivität

Oktober, (vor 7753 Tagen)

Hallo Miteinander,

gerade haben sich einige Jäger mit mir in Verbindung gesetzt und die Frage gestellt, ob mir etwas über eine überdurchschnittlich hohe Menge an Radioaktitität in Hirschtrüffeln bekannt sei.
Scheinbar sind die Wildschweine, welche diese (u.a.) Pilze gerne fressen, ziemlich stark belastet, was derzeit in Jägerkreisen zu gewisser Unruhe führt.

Vielleicht weiß jemand von Euch mehr darüber, ich selbst habe da "0"- Ahnung.

Danke im Voraus

Oktober

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Re: Hirschtrüffel und Radioaktivität

Hans-Jürgen, (vor 7753 Tagen) @ Oktober

Hallo Oktober,

es geht dabei wohl nicht nur um Hirschtrüffel (ob die besonders hohe Werte hat, kann ich nicht sagen). Der bayerische Staatsförster (ja, den gibts, der führt u.a. den Staatsgästen die besonders erlesenen Tiere vor die Flinte) hat mir vor einigen Jahren in einem Massenpilzsommer mal erklärt, dass die Wildschweine unter Umständen den Ranzen so voller Pilze haben, dass sie alleine wegen der radioaktiven Belastung nicht als wertvolles Wildbret verkauft, sondern als Sondermüll entsorgt werden müssen - müssten jedenfalls, sobald einer mit dem Geigerzähler nachmisst. Der Oberförster hat sich damals händeringend endlich weniger Pilze im Wald gewünscht. Unverständlich, oder?

Gruß
Hans-Jürgen