Re: Das mit dem Mohrenkopf war so...
Mir läuft der Picinus oft auf Almwiesen mit eingestreuten Fichten über den Weg. Der Mohrenkopf eher im Wald im freundlichen Moosbett an Sauerklee. Es gibt allerdings auch eine Fichte am Rand einer relativ abschüssigen Almwiese, unter deren am Wiesenboden anliegenden Ästen hin und wieder Fliegenpilz, Steinpilz und Mohrenkopf gleichzeitig zu finden sind.
Irritierend finde ich den deutschen Namen "Pechschwarzer Milchling" für den Picinus. Da muß man doch einfach denken, schwärzer gehts nicht. Und der Mohrenkopf ist tatsächlich "enorm dunkel" und blaßt eigentlich nur bei Trockenheit und im Alter ein wenig aus. Und im Unterschied zum Picinus hat er eben diese netten Runzeln ganz oben am Stiel.
Johannes
Hallo zusammen,
da habe ich eine Diskussion ausgelöst!! Es ist so, dass L. picinus nicht so
spezifisch wächst, aber das Mohrenköpfchen schon! Ich denke einfach, dass
der Mohrenkopf-Milchling doch immer enorm dunkel ist, immer radial
gerunzelt und die Tendenz zum trichterigen Hut hat. Und ein junger L.
picinus sieht eben genau so aus wie auf Deinem Bild!
Viele Grüsse, Markus