Re: Hochwasser-Strategien bei Pilzen? (3Bilder)
Hallo
Nachdem die Schweiz grad im Hochwasser ersäuft, scheinen die Pilze
ausgefeilte Strategien zu haben, dem zu entgehen.
Dieses Exemplar hat sich auf einen Zapfen als Rettungsfloss gerettet:
Nun, gut, vielleicht ist er ja auch darauf gewachsen...
Falls jemand weiss, was das für ein Zapfen ist, würde mich das sehr
interessieren, da ich den Originalbaum nicht mehr zu Gesicht bekam.
Das Mini-Pilzchen scheint mir ein Butterrübling, Collybia butyracea, zu sein:
Allerdings irritieren mich die roten Lamellenschneiden:
Ist es nicht das, was ich glaube?
Für Rückmeldungen bin ich sehr dankbar.
Lieben Gruss, Harald Andres
Hallo, Mycenafreunde,
Der Standort wäre für haematopus nicht gerade typisch. Wenn das Fleisch nicht milcht, würde ich eher auf Mycena seynii tippen, der an Zapfen von Strand-und Aleppokiefern wächst und auch dunkler gefärbte Lamellenschneiden hat. Leider kenne ich M. seynii bisher nur aus der Literatur. Stammt das Bild von der Südseite der Alpen?
Gruß, Till
