Re: pechschwarzer Pilz
Hallo Christoph,
ich kann Dirk's Beobachtungen hierzu bestätigen.
Es sind die Überreste von Russula nigricans, "Dickblättriger Schwärztäubling".
Gruß
Karl-Heinz
Gestern waren wir das erste mal in der nahegelegenen Voreifel an unseren
Stellen und haben eine schöne Pfanne (echte) Steinpilze zusammengetragen.
Der erste, den ich fand, war gleich ein ziemlich großer, schon mit einer
dicken gelb-grünen wulstigen Röhrenschicht, aber total madenfrei.
Aber was ich eigentlich fragen wollte: Meine Enkelin brachte mir einen
pechschwarzen Pilz, der eigentlich aussah, als wäre er aus dem Vorjahr.
Ein Lamellenpilz, Trichterform, Höhe ca. 4 cm, Durchmesser 4 cm, und fragte,
was es sei.
Ich dachte schon an den violetten Ritterling, die dort auch vorkamen, frisch,
im Frühstadium, also noch mit kugeligen Köpfen.
Die violetten Ritterlinge hatte ich damals nach dem Braten sauer eingelegt
und die wurden auch ganz schwarz. Schmeckten übrigens hervorragend.