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Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

interhias ⌂, (vor 7710 Tagen)

Servus,

diese gewaltigen Täublinge habe ich vorgestern in ca. 1300 m Höhe in den Alpen gefunden, sie wuchsen am Rand einer Viehweide bei Fichte:

[image]
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Ausführliches Wälzen von PdS-6 hat mich zu Russula viscida, dem Lederstieltäubling geführt. Könnte das hinkommen?

Beschreibung:
Hut: ca 12 cm breit, rot bis weinrot mit dunkleren und blasseren Stellen, lederig-trocken, Huthaut weit abziehbar, Hutfleisch darunter weinrötlich, Huthaut über den Lamellenansatz gezogen, aber kaum gerieft;
Stiel: 7 cm lang, 4 cm dick, kräftig, voll, weiß, stellenweiße ockerbräunlich gefleckt, zur Basis hin ockerbraun;
Lamellen: cremeweiß, braunfleckig, wachsartig, brüchig und sehr dick, relativ entfernt stehend, bisweilen queraderig verbunden;
Fleisch: weiß, unter der Huthaut weinrötlich;
Geruch: schwach, ganz leicht obstartig;
Geschmack: Trama mild, angenehm nussartig, Lamellen ordentlich scharf;
Sporenpulver: weiß;

Gruß aus München
Hias

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Re: Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

Jochen Girwert, (vor 7709 Tagen) @ interhias

Hallo,

wenn das, was ich für einen Lederstieltäubling halte ein Lederstieltäubling ist, dann ist dieser Fund keiner. Er ist für mich ein kräftiger Pilz mit weinbräunlichem Hut bei igenwie ineinander verlaufenen Farben und viel Braun im Stiel. Außerdem müsste er cremefarbenes Sporenpulver besitzen.

Jochen.

Servus,
diese gewaltigen Täublinge habe ich vorgestern in ca. 1300 m Höhe in den
Alpen gefunden, sie wuchsen am Rand einer Viehweide bei Fichte:

Ausführliches Wälzen von PdS-6 hat mich zu Russula viscida, dem
Lederstieltäubling geführt. Könnte das hinkommen?
Beschreibung: Hut : ca 12 cm breit, rot bis weinrot mit dunkleren und
blasseren Stellen, lederig-trocken, Huthaut weit abziehbar, Hutfleisch
darunter weinrötlich, Huthaut über den Lamellenansatz gezogen, aber kaum
gerieft;
Stiel : 7 cm lang, 4 cm dick, kräftig, voll, weiß, stellenweiße
ockerbräunlich gefleckt, zur Basis hin ockerbraun;
Lamellen : cremeweiß, braunfleckig, wachsartig, brüchig und sehr dick,
relativ entfernt stehend, bisweilen queraderig verbunden;
Fleisch : weiß, unter der Huthaut weinrötlich;
Geruch : schwach, ganz leicht obstartig;
Geschmack : Trama mild, angenehm nussartig, Lamellen ordentlich scharf ;
Sporenpulver : weiß;
Gruß aus München
Hias

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Re: Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

Andreas ⌂, (vor 7709 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

ich kann mir schon denken, warum Jochen den Pilz nicht als Lederstiel-Täubling anerkennen will, aber die farbliche Vielfalt des Hutes ist bei dieser Art unglaublich! Typisch kennt man ihn an violett und ockerlich gemischten Farben, ineinander verwaschen und vielleicht noch etwas olivlich dabei. Aber ich zitiere mal (in holpriger Übersetzung) aus dem SARNARI Band 2:
"[...] die Oberfläche gelegentlich an eine "Hühnerhaut" erinnernd, besonders gegen die Mitte, Huthaut schwer abziehbar, glatt und glänzend wenn feucht, dennoch nicht verschleimend, mit höchst variablen Farbtönen, z.B. mit einem relativ gleichmäßigen ockergelb das an R. ochroleuca erinnert, mit einer braunviolett gefleckten Mitte (relativ häufige Form), oder mit einem olivgrünen Ton (sehr selten), des weiteren etwas häufiger mit einem schönen satten und glänzenden purpurrot, düster weinrot, zu einem violettlila ausblassend, purpurviolett mir schwärzlicher Mitte wie bei den typischen Formen von R. atropurpurea, ein anderes Mal mit einem schönen rosaviolett, im Tone der R. firmula, oder auch braunviolett, braunocker, fast einheitlich oder auch verschiedenfarbig mit gelben Tönen oder grünen etc."

Ein scharfer Täubling in dieser Größe und mit so deutlich bräunender Stielbasis, da fällt mir nix anderes als viscida ein. Und vom Aussehen her passen die rein purpurroten ja auch in die Variationsbreite mit rein.

Ich denke schon dass Du recht hast mit Lederstiel-Täubling, aber ich denke auch dass Jochen ebenfalls seine Lederstieltäublinge richtig bestimmt hat. Die Art ist einfach extrem variabel, mindestens so sehr wie der Hainbuchen-Täubling der ein ganz ähnliches Farbspektrum aufweist.

beste Grüße,
Andreas

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Irrweg in PdS

interhias ⌂, (vor 7709 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

spricht eigentlich Bände, das Zitat.
Letzten habe ich mich mal im Münchner Pilzverein mit Werner Jurkeit unterhalten und mir danach vorgenommen, Täublinge nie wieder nach Hutfarbe zu bestimmen;-)

Der entsprechende Detail-Schlüssel in PdS-6 führt eigentlich recht zielsicher zu R. viscida, wenn man mal davon absieht, dass man schon im zweiten Punkt des Eingangsschlüssels (Fleisch und/oder Lamellen deutlich scharf) im falschen Film landet.

Gruß und danke!
Hias

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Re: Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

DirkW, (vor 7709 Tagen) @ interhias

hallo zusammen, könnte man nicht - angesichts des weißen (!) sporenpulvers - auch r. atropurpurea (purpurschwarzer täubling) in betracht ziehen, mit seinem ebenfalls "verwirrenden farbenspiel" (einhellinger)?

des weiteren dafür sprächen doch durchaus:

- leichter obstgeruch
- geschmack mild bis scharf (lamellen)
- bräunlich verfärbende stielbasis

dagegen natürlich:

- standort bei fichte (statt eiche)
- untypische färbung

viele grüße

dirk

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Re: Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

Andreas ⌂, (vor 7709 Tagen) @ DirkW

hallo zusammen, könnte man nicht - angesichts des weißen (!) sporenpulvers -
auch r. atropurpurea (purpurschwarzer täubling) in betracht ziehen, mit
seinem ebenfalls "verwirrenden farbenspiel" (einhellinger)?
des weiteren dafür sprächen doch durchaus: - leichter obstgeruch
- geschmack mild bis scharf (lamellen)
- bräunlich verfärbende stielbasis
dagegen natürlich: - standort bei fichte (statt eiche)
- untypische färbung
viele grüße
dirk

Hallo Dirk,

dazu käme auch noch ungewöhnlich robuste Fruchtkörper.
R. atropurpurea kenne ich aus 5 Jahren Bannwald-Kartierung als (dort einzigem) häufigen Täubling und habe nie auch nur ein einziges Mal einen roten Fruchtkörper gesehen.

Meiner Meinung nach hat der Pilz von Hias kein weißes Sporenpulver (unterstelle ich mal frech). @Hias hast Du das zu nem Häufchen zusammengekratzt und war tatsächlich weiß?

Aber stören tut mich an der Beschreibung auch dass die Huthaut abziehbar war. Das würde ebenfalls nicht gut zum Lederstieltäubling passen ....

beste Grüße,
Andreas

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Re: Lederstieltäubling im Gebirge? (2 Fotos)

DirkW, (vor 7709 Tagen) @ Andreas

hallo andreas, atropurpurea kommt bei uns in sauren eichen-hainbuchenwäldern recht häufig vor. und ich muss sagen: so hätte ich ihn auch noch nie gesehen. ich kenne nur zwei erscheinungsweisen: einheitlich dunkel johannisbeerfarben, eher matt (so wie bei gerhardt) oder mit schwärzlichpurpurner mitte und kräftig rotem rand, fast glänzend (so wie in bw 2). von der größe her in beiden fällen nicht größer als ungefähr r. ionochlora (mit dem er häufig zusammenwächst). fast überall finden sich jedoch größenangaben in extremfällen bis 12, ja 15 (handbuch für pilzfreunde) cm.

viele grüße
dirk

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Sporenpulver "fast weiß"

interhias ⌂, (vor 7709 Tagen) @ Andreas

Meiner Meinung nach hat der Pilz von Hias kein weißes Sporenpulver
(unterstelle ich mal frech). @Hias hast Du das zu nem Häufchen
zusammengekratzt und war tatsächlich weiß?
Aber stören tut mich an der Beschreibung auch dass die Huthaut abziehbar war.
Das würde ebenfalls nicht gut zum Lederstieltäubling passen ....

Hallo Andreas und Dirk,

Unterstellung akzeptiert;-) - ich hab den Sporenabwurf nur auf dem weißen Papier begutachtet und immerhin gesehen, dass Sporenpulver vorhanden ist. Das hat mir für die Angabe zu R. viscida in PdS 10Y (liegt grade neben mir auf dem Tisch und bei Kunstlicht sehe ich das Farbquadrat kaum) bzw. GpBW ("fast weiß") genügt.

Die abziehbare Huthaut fand ich auch irgendwie ärgerlich, und deswegen steht sie auch in der Beschreibung!
Klar gehe ich nicht davon aus, dass diese Täublinge R. viscida sind, u. a. deswegen. Das braucht's auch gar nicht, ich bin jetzt trotzdem schlauer als vorher und außerdem macht die Schlüsselei Spass!

Gruß
Hias

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Re: Sporenpulver "fast weiß"

Jochen Girwert, (vor 7709 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

unten meine Variante von vscida. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich den Pilz noch nicht bis zum Ende durchgepüft habe. Die Huthaut war auffällig speckig glänzend, wie ja auch in PDS und hat mich an den Heringstäubling graveolens erinnert, zumal der Stiel ja viel Braun hatte. Die Huthaut war schlecht abziehbar (man sieht es auf dem Bild). Die chemischen Reaktionen stimmten mit PDS nicht überein, aber der Pilz war sowieso merkwürdig, denn an der weißen Stielspitze mit FeSO4 rosa, an der braunen Stielbasis grünend. vom Anschauen sehr ähnlich mit der Abbildung in MHK. Spp creme, aber nicht ganz so hell wie in PDS.

Alles Gute, Jochen.

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Hallo Andreas und Dirk,
Unterstellung akzeptiert;-) - ich hab den Sporenabwurf nur auf dem weißen
Papier begutachtet und immerhin gesehen , dass Sporenpulver vorhanden
ist. Das hat mir für die Angabe zu R. viscida in PdS 10Y (liegt grade
neben mir auf dem Tisch und bei Kunstlicht sehe ich das Farbquadrat kaum)
bzw. GpBW ("fast weiß") genügt.
Die abziehbare Huthaut fand ich auch irgendwie ärgerlich, und deswegen steht
sie auch in der Beschreibung!
Klar gehe ich nicht davon aus, dass diese Täublinge R. viscida sind , u. a.
deswegen. Das braucht's auch gar nicht, ich bin jetzt trotzdem schlauer
als vorher und außerdem macht die Schlüsselei Spass!
Gruß
Hias

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Re: Sporenpulver "fast weiß"

Andreas ⌂, (vor 7709 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

also Dein Pilz sieht mir makroskopisch viel eher nach Russula graveolens aus, das hat er Dich ja offenbar auch. Auch die FeSO4-Reaktion deutet auf einen Heringstäubling. Die güne Reaktion tritt besonders an den gebräunten Stellen auf, an den weißen dagegen nur langsam blass graugrün und sogar am Anfang manchmal rosalich. Hab mir deshalb angewöhnt, am Stiel erst etwas zu kratzen und dann FeSO4 drauf zu tun, weil dann wenigsten der Rand der Kratzstelle recht schnell grün wird.

Bin mal gespannt, ob Dein Pilz nicht doch Russula graveolens wird (oder ein anderer dieser fleischbräunlichen Heringstäublinge -> z.B. cicatricata).

beste Grüße,
Andreas

unten meine Variante von vscida. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich
den Pilz noch nicht bis zum Ende durchgepüft habe. Die Huthaut war
auffällig speckig glänzend, wie ja auch in PDS und hat mich an den
Heringstäubling graveolens erinnert, zumal der Stiel ja viel Braun hatte.
Die Huthaut war schlecht abziehbar (man sieht es auf dem Bild). Die
chemischen Reaktionen stimmten mit PDS nicht überein, aber der Pilz war
sowieso merkwürdig, denn an der weißen Stielspitze mit FeSO4 rosa, an der
braunen Stielbasis grünend. vom Anschauen sehr ähnlich mit der Abbildung
in MHK. Spp creme, aber nicht ganz so hell wie in PDS.
Alles Gute, Jochen.

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Re: Sporenpulver "fast weiß"

Jochen Girwert, (vor 7709 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

ich hatte den Pilz als ungewöhnlich großen Heringstäubling eingsammelt. Aber dann: Kein Heringsgeruch / innen kein bräunendes Fleisch (Stiel übrigens sehr fest und kompakt)/ zu helles Sporenpulver. Damit weicht dieser Pilz greifbar von allem ab, was ich als Heringstäubling kenne. Wie gesagt, viscida ist für mich noch eine Hypothese, aber es spricht doch auch einiges dafür, wenn ich hier die Diskussion verfolge.

Bis demnächst, Jochen.

Hallo Jochen,
also Dein Pilz sieht mir makroskopisch viel eher nach Russula graveolens aus,
das hat er Dich ja offenbar auch. Auch die FeSO4-Reaktion deutet auf einen
Heringstäubling. Die güne Reaktion tritt besonders an den gebräunten
Stellen auf, an den weißen dagegen nur langsam blass graugrün und sogar am
Anfang manchmal rosalich. Hab mir deshalb angewöhnt, am Stiel erst etwas
zu kratzen und dann FeSO4 drauf zu tun, weil dann wenigsten der Rand der
Kratzstelle recht schnell grün wird.
Bin mal gespannt, ob Dein Pilz nicht doch Russula graveolens wird (oder ein
anderer dieser fleischbräunlichen Heringstäublinge -> z.B.
cicatricata).
beste Grüße,
Andreas

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Re: Sporenpulver "fast weiß"

Piwo, (vor 7709 Tagen) @ Andreas

Hallo Jochen,
also Dein Pilz sieht mir makroskopisch viel eher nach Russula graveolens aus,
das hat er Dich ja offenbar auch. Auch die FeSO4-Reaktion deutet auf einen
Heringstäubling. Die güne Reaktion tritt besonders an den gebräunten
Stellen auf, an den weißen dagegen nur langsam blass graugrün und sogar am
Anfang manchmal rosalich. Hab mir deshalb angewöhnt, am Stiel erst etwas
zu kratzen und dann FeSO4 drauf zu tun, weil dann wenigsten der Rand der
Kratzstelle recht schnell grün wird.
Bin mal gespannt, ob Dein Pilz nicht doch Russula graveolens wird (oder ein
anderer dieser fleischbräunlichen Heringstäublinge -> z.B.
cicatricata).
beste Grüße,
Andreas

hallo Täublingsfreunde,

also R. graveolens - finde ich alljährlich auf dem Friedhof - verrät sich spätestens beim Dörren. Die Bude stinkt, als stünde ein altes Heringsfaß rum. Das gilt sicher auch für die anderen Heringe.

Gruß
Piwo

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Re: Sporenpulver "fast weiß"

DirkW, (vor 7709 Tagen) @ interhias

hallo hias

ich hab den Sporenabwurf nur auf dem weißen
Papier begutachtet und immerhin gesehen , dass Sporenpulver vorhanden
ist.

das ist eigentlich "normal", auch bei klassischen weißsporern. habe gerade einen relativ frischen abdruck eines speitäublings (var. betularum) vor mir, der sich vom "reinweiß" herkömmlichen schreibmaschinenpapiers durchaus ganz leicht "schmutzig" abhebt.
viele grüße
dirk

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Frage zum lederstieltäubling

Birgit, (vor 7709 Tagen) @ interhias

hallo ihr Alle,

ich hatte Russula viscida bisher erst zweimal in der Hand, könnte ihn selbst jedoch vermutlich nicht selber bestimmen. Das herausragende Merkmal bei beiden FUnden war für mich aber der steinharte Stiel und ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht, daß das typisch sei, hier erwähnt das seltsamerweise keiner , auch Hias nicht? Dabei wäre das doch sehr auffallend, wenn ich mal so an die Matschstiele der meisten Täublinge, auch z.B. der ebenfalls bräunenden roten heringstäublinge denke. Versteht mich nicht falsch, ich denke nicht, daß Hias Täubling ein heringstäubling ist.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Frage zum lederstieltäubling

interhias ⌂, (vor 7709 Tagen) @ Birgit

hallo ihr Alle,
ich hatte Russula viscida bisher erst zweimal in der Hand, könnte ihn selbst
jedoch vermutlich nicht selber bestimmen. Das herausragende Merkmal bei
beiden FUnden war für mich aber der steinharte Stiel und ich wurde auch
darauf aufmerksam gemacht, daß das typisch sei, hier erwähnt das
seltsamerweise keiner , auch Hias nicht? Dabei wäre das doch sehr
auffallend, wenn ich mal so an die Matschstiele der meisten Täublinge,
auch z.B. der ebenfalls bräunenden roten heringstäublinge denke. Versteht
mich nicht falsch, ich denke nicht, daß Hias Täubling ein heringstäubling
ist.
Liebe Grüße
Birgit

Hallo Birgit,

den Stiel hatte ich als 4 (!) cm dick, kräftig und voll beschrieben, aber ich habe kein Problem hinzuzufügen: im Vergleich zu den meisten anderen Täublingen ist er steinhart.

Gruß
Hias