#20a: Aprikosenröhrling - Xerocomus armeniacus
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Jürgen, (vor 6976 Tagen)
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Gunni, (vor 6976 Tagen) @ Jürgen
- kein Text -
Super Jürgen,
nun weiß ich endlich welchen rothütigen, rotstieligen,
gelbporigen, im Fleisch blauenden, schmalbrüstigen
Röhrling ich vor 3 Jahren am Blutsee entdeckt habe!
Na, bei solchen Bildern der Extraklasse!
Grüße
elfi ![[image]](http://www.appelt.org/pilzforum/00hexe.gif)
Liebe Elfi,
wenn das stimmen sollte, müssten die rubellus-Funde vom Blutsee nochmal nachgeprüft werden. Ich habe von dort leider keine Belege. (@Rudi, ran ans Mikroskop, Sporen messen und Huthautplacken suchen!). Wäre dann m.W. Erstnachweis für Unterfranken.
Ich wäre trotzdem vorsichtig. Es gibt noch andere rothütige, blauende Filzröhrlinge, etwa X. ripariellus, der gerade solche feuchten Standorte mag.
Hast du irgendwelche Fotos oder Exsikkate?
Gruß, Jürgen
Hallo Jürgen,
schade, kein Bild und den Pilz habe ich stehen gelassen!
Naturschutz! Es war damals sehr regnerisch, schwül und
mückenreich, darum war die Kamera nicht dabei.
Das einzige was ich dazu sagen kann, ist, dass der Pilz
sehr zierlich war, ca. bis 8 cm hoch und der Stiel ca.
einen halben Zentimeter Durchmesser, Hut etwa 4-5 cm.
Es war eine Ansammlung von 4 Exemplaren.
Hm, das war es. War wohl was anderes, wenn ihn der Rudi
noch nicht gefunden hat, der kennt ja die Blutseeumgebung
Quadratzentimeterweise.
Hast Du vielleicht auch ein paar Bilder des X. ripariellus
in Deiner Sammlung? Ich würde sie gerne anschauen.
Grüße
elfi ![[image]](http://www.appelt.org/pilzforum/00hexe.gif)
Thüringer-Holz, (vor 6976 Tagen) @ Jürgen
Hallo Jürgen,
wieder prima Bilder.
Meine Frage: Wie unterscheide ich jetzt rein makroskopisch den Blutroten Röhrling vom Aprikosenröhrling? Weil nicht immer ist Xerocomus rubellus "blutrot" im freien Felde!
Lg Felix
Jürgen, (vor 6976 Tagen) @ Thüringer-Holz
Hallo Felix,
ich hatte armeniacus erst einmal in der Hand.
- das wichtigste makroskop. Unterscheidungsmerkmal zu rubellus und communis ist die Orangefärbung des Stielfleisches von der Basis aufwärts, oft bis zur Stielmitte. Das Schnittbild ist dann meist sehr markant: In Hut und Stielspitze deutlich blauend, darunter der scharf abegsetzte orangene Bereich ohne Verfärbung. Das Stielfleisch bei rubellus ist durchweg hellgelb, zur Basis mehr gelbbräunlich, und weist in der äußersten Stielbasis i.d.R. karottenrote Flecken auf. Die Art blaut schwächer.
- X. armeniacus bildet an der Stielspitze oft ein grobmaschiges Netz aus.
Gruß, Jürgen
Gernot Friebes, (vor 6975 Tagen) @ Jürgen
- kein Text -