bösartiges Rätsel

Ingo Wagner, (vor 5623 Tagen)

Hallo!

Die kürzlich angesprochenen Varietätsbildungen mancher Autoren zu manchen Pilzen wollen mir nicht mehr so recht aus dem Kopf.

Das muss jetzt nicht jeder verstehen, aber ich will mal einen Becher einstellen, der an der Unterseite von einem Birkenast gewachsen ist, welcher im sumpfigen, fast nassen Morast mit oberflächlichem Fließgewässer in Bachnähe eingebettet war.

Lasst euch mal was einfallen dazu!

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Achso, Größe ist bis 1,2 mm, hat aber sein volles Reifestadium noch nicht ganz erreicht.
Als Tipp: ich kann fies sein!

VG Ingo W

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Re: bösartiges Rätsel

MartinB, (vor 5623 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

bei fies denke ich meist an Mollisia... ;-)

möglicherweise uda?

Grüße

Martin

Hallo!
Die kürzlich angesprochenen Varietätsbildungen mancher Autoren zu manchen
Pilzen wollen mir nicht mehr so recht aus dem Kopf.
Das muss jetzt nicht jeder verstehen, aber ich will mal einen Becher
einstellen, der an der Unterseite von einem Birkenast gewachsen ist,
welcher im sumpfigen, fast nassen Morast mit oberflächlichem Fließgewässer
in Bachnähe eingebettet war.
Lasst euch mal was einfallen dazu!

Achso, Größe ist bis 1,2 mm, hat aber sein volles Reifestadium noch nicht
ganz erreicht.
Als Tipp: ich kann fies sein!
VG Ingo W

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Re: bösartiges Rätsel

Ingo Wagner, (vor 5623 Tagen) @ MartinB

Hallo Martin!

bei fies denke ich meist an Mollisia... ;-)
möglicherweise uda?

Klar, Mollisia ist richtig. Es ist aber nicht M. uda (pulviniformis).

VG Ingo W

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Re: bösartiges Rätsel

Andreas ⌂, (vor 5623 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

sind das junge Mollisia ventosa?

beste Grüße,
Andreas

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Auflösung

Ingo Wagner, (vor 5623 Tagen) @ Andreas

@ Andreas!

sind das junge Mollisia ventosa?
beste Grüße,
Andreas

Ja, klar, habe ich mir schon gedacht, dass eine recht fleischige Mollisia an nassem Holz, die ihre viel bekanntere Farbe noch nicht in Anspruch genommen hat, für dich kein Problem darstellt.

Hallo!

Ist natürlich im Feld (Bach) relativ gut ansprechbar. Natürlich sieht man dann in der Regel auch nicht nur graugefärbte Becher, sondern kann sich das gesamte Farb- und Formspektrum anschauen.

Das in geeigneten Biotopen recht verbreitete, an der Unterseite von +- nass liegendem Laubholz wachsende Weichbecherchen wird in der Regel farblich so wie im folgenden Foto abgebildet, meist auch etwas älter, deshalb flatteriger (daher der deutsche Name Flatteriges Weichbecherchen).
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Der Anfang des Farbverlaufs ist jedoch grau
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Ob jetzt die Verfärbung von grau zu gelblich/ockerlich nur mit dem Alter oder der Reife zusammenhängt oder ob nicht auch das Licht einen wesentlichen Einfluss hat, vermag ich so sicher nicht zu sagen, vermute es aber stark.
Im vorliegenden Beispiel waren sowohl graue große Becher als auch kleine gelbliche Becher zu finden. Graue und gelbliche größere Apothezien waren in etwa im gleichen Reifestadium.
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Hier haben wohl die kleinen noch nicht genug Licht tanken können:
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Werden die ockerlichen Becher trocken, können sie sogar gelb aussehen:
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Meist haben die Becher keinen ausgeprägten Randwulst. Damit das aber nicht aus Versehen als makroskopisches Merkmal benutzen werden kann, haben sich auch noch solche gezeigt (rechts im Bild):
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Mikro:
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Ähnlichen Farbverlauf hat übrigens auch Mollisia retincola (Gelbliches Schilf-Weichbecherchen).

VG Ingo W

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Vielen Dank, Ingo :-)

Maren ⌂, (vor 5622 Tagen) @ Ingo Wagner

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