Re: Hebeloma circinans (Quel.) Sacc. ?!

HARZPILZCHEN, (vor 5529 Tagen) @ Peter S.

H. circinans hab ich mir immer als einen hochstieligen grazilen Pilz
vorgestellt, deshalb wohl auch der dt. Name Elfenringfälbling.
Deine Pilze sehen recht stämmig aus und an grazile Elefen würd ich nun nicht
grad denken - wobei dt. Pilznamen....
Im Schlüssel von Vesterholt werden für H. c. Sporenbreiten von 5,1 - 5,9 µm
gefordert.
Die m. E. ähnliche C. vejlense wird von ihm mit solchen von 4,9 - 7,1 µm
angegeben.
In die Schlüssel kommt man bei Vesterholt für die beiden von mir genannten
über den Geruchsunterschied und die Cheilozystidenform. Wobei ich bei den
CZ zwischen diesen beiden Arten kaum Unterschiede ausmachen kann. Bei H.
vejlense sind sie viellicht ein klein wenig keuliger dargestellt.
Wobei bei H. circinans die CZ in der Mehrzahl zylindrisch, d. h. ohne kopfige
Verbreiterung sein sollen. Genau dieses Merkmal der kopfigen Verbreiterung
sehe ich aber bei vielen CZ auf Deinen Fotos.
Bleibt der Geruchsunterschied. H. vejlense rettichartig.
H. circinans nicht.
Christoph Hahn hat mal geschrieben, dass der Geruch von H. circinans
einzigartig sei und ihn an Schwarztee mit Milch und Zucker erinnere.
MMh - sicher bin ich mir nicht. weder dafür noch dagegen.
hilft Dir dann aber wohl nicht viel.

Lieber Peter

Vielen Dank erst einmal für deine Einschätzungen. Ja schwierig sind die Pilze schon. Sie rochen aber keinesfalls nach Rettich, sondern untypisch für einen Fälbling, leicht süßlich angenehm und ohne Kakaokomponente. Die Sporen in Vesterholt sind dort größer angegeben, 8.6-13.5x4.9-7.1, Die teilweise abweichenden CZ sind mir auch aufgefallen, daher cf.
Aber wenn man eine Art überhaupt nicht kennt, ist das schwierig zu beurteilen.

LG Hartmut

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