Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Thomas Pruss, (vor 5362 Tagen)

… dafür findet man auf Spiegel.de eine nette Anleitung:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,813160,00.html
Ich hoffe mal, dass mit "Samthäublinge" Samtfußrüblinge oder Stockschwämmchen gemeint sind, ;-)
Noch ’ne Bemerkung (*Klugscheißermodus an*): "Skrei" ist auf norwegisch der laichbereite Dorsch. und der ist alles andere als schmackhaft: Das Fleisch ist extrem mager und trocken, denn der Fisch hat praktisch seine gesamten Reserven in die Produktion von Laich und Milch gesteckt. Lieber bis Mai, Juni warten, dann sind die Fische nicht nur dick, sondern auch wieder "fett" (soweit man bei einem Magerfisch von "fett" sprechen kann …)(*Klugscheißermodus aus*)
Grüßlis
Thomas

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Neu-Ostwestfale, (vor 5362 Tagen) @ Thomas Pruss

… dafür findet man auf Spiegel.de eine nette Anleitung:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,813160,00.html
Ich hoffe mal, dass mit "Samthäublinge" Samtfußrüblinge oder
Stockschwämmchen gemeint sind, ;-)
Noch ’ne Bemerkung (*Klugscheißermodus an*): "Skrei" ist auf
norwegisch der laichbereite Dorsch. und der ist alles andere als
schmackhaft: Das Fleisch ist extrem mager und trocken, denn der Fisch hat
praktisch seine gesamten Reserven in die Produktion von Laich und Milch
gesteckt. Lieber bis Mai, Juni warten, dann sind die Fische nicht nur
dick, sondern auch wieder "fett" (soweit man bei einem
Magerfisch von "fett" sprechen kann …)(*Klugscheißermodus aus*)
Grüßlis
Thomas

Hallo Thomas,

nach dem Bild zu urteilen sind das hier Ackerlinge (oder Goldkäppchen):
Bezeichnung in Zuchtlatein:
Samthaube - Agrocybe aegerita
(Goldkäppchen - Pholiota nameko)

..von der Wortwahl wäre hier wohl der Ackerling gemeint. Das Bild passt hier auch am besten.

PS.: geschmacklich ist das Goldkäppchen grandios und Lichtjahre besser als die Samthaube.
PS.: die anmerkung über die Jahreszeit war mir neu, passt in der Tat eher zu dem Samtfussrübling (nach dem bild sind das aber definitiv keine Samtis); vielleicht hat der Autor hier etwas durcheinandergeschmießen.
Gruß
wolfgang

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Thomas Pruss, (vor 5362 Tagen) @ Neu-Ostwestfale

Moin Wolfgang,
ah, wieder was gelernt: Samthaube für den Südl. Ackerling kannte ich bisher nicht.
Grüßlis
Thomas

PS.: geschmacklich ist das Goldkäppchen grandios und Lichtjahre besser als
die Samthaube.

Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.

Grüßlis
Thomas

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Stephan Weißer, (vor 5361 Tagen) @ Neu-Ostwestfale

Wie persönliche Eindrücke doch variieren können. Ich hätte geschworen, das seien Samtfußrüblinge (Flammulina velutipes). Ich hatte sie diesen Winter selbst schon zwei Mal in der Pfanne. Bisher hatte ich auch immer gedacht, dass konservierte Nameko-Pilze auch eigentlich Samtfußrüblinge und keine Schüpplinge seien.

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Neu-Ostwestfale, (vor 5361 Tagen) @ Stephan Weißer

Wie persönliche Eindrücke doch variieren können. Ich hätte geschworen, das
seien Samtfußrüblinge (Flammulina velutipes). Ich hatte sie diesen Winter
selbst schon zwei Mal in der Pfanne. Bisher hatte ich auch immer gedacht,
dass konservierte Nameko-Pilze auch eigentlich Samtfußrüblinge und keine
Schüpplinge seien.

Hallo Stephan,

ich habe die meisten selber in der Zucht bzw. schon mal als Zuchtpilz ausprobiert (Ackerlinge inzwischen nicht mehr).
Was da abgebildet ist, sieht definitiv aus wie die klassischen Zucht-Ackerlinge.
Interessant ist auch der Habitusvergleich zwischen einigen Zuchsorten und Wildpilzen. Meine Zuchtstockschwämchen haben bspw. einen "dicken" Stil, was mich anfänglich komplett irritiert hat. Inzwischen haben die sich auf einem Nachbarstamm angesiedelt, wo sie wiederum wie normale Stockschwämchen aus dem Wald aussehen. Seltsam, seltsam und mir nicht erklärbar...sind aber definitiv alles Stockschwämchen ;-).
Die Namensgebung von Zuchtpilzen ist häufig auch sehr kreativ. So wird der Namenko in der Regel als japanisches Stockschwämchen oder noch feiner als Toskanapilz angeboten, der unsäglich schmeckende große Träuschling als Braunkappe. Namenko wird in China übrigends im großen Stil gezüchtet, die Sporen sollen nicht gerade gesundheitsfördernd sein (chronische Lüngenentzündung).
..und Samthaube klingt doch nun wesentlich besser als Ackerling!!! ....bei "Acker" bekommt man doch keine Assoziation mit einem feinen Pizgeschmack, das riecht doch eher nach Dreck und Boden.
Gruß
Wolfgang

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Schnuffel, (vor 5361 Tagen) @ Thomas Pruss

… dafür findet man auf Spiegel.de eine nette Anleitung:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,813160,00.html
Ich hoffe mal, dass mit "Samthäublinge" Samtfußrüblinge oder
Stockschwämmchen gemeint sind, ;-)

Hallo Thomas,

vom "Fruchtfleisch" der Kerbelrübe trägt man wenigstens keine gesundheitlichen Schäden davon.

Gruß - Schnuffel

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Re: Wie man sich als "Gourmet" zu Tode isst …

Thomas Pruss, (vor 5361 Tagen) @ Schnuffel

Moin Schnuffel,
achso, ja, die Kerbelrübe war mir bis dato auch noch unbekannt. Mal schauen, wo man die bekommt.
Grüßlis
Thomas