Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

haseneier, (vor 4709 Tagen)

Hallo zusammen,

Die beiden kleinen Familien wuchsen in enger Nachbarschaft oben auf einer mageren Gartenböschung. Daneben und unterhalb rasierter, aber krautreicher Rasen, oberhalb Acker. Vor 3 Tagen. 350m N.N.

Hutdurchmesser der Erwachsenen ist so ca 10 (-15)mm gewesen.

Die Überschrift deutet meinen derzeitigen Stand bei der Bestimmung an, es könnte aber beides auch was anderes sein.

Es würde mich freuen, wenn Ihr ratet, sowohl worauf ich angespielt habe wie auch welche Arten es in Euren Augen wirklich sein könnten. Und evtl mir ratet, was ich tun könnte, um die cf's zu tilgen

lg
Martin

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Svampskogen, (vor 4709 Tagen) @ haseneier

links ist C. f.

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

haseneier, (vor 4709 Tagen) @ Svampskogen

links ist C. f.

cf C.f. (Er riecht zwar stark, aber Leuchtgas trifft nicht zu m.E.) Paßt denn das weiße Söckchen zu C.f.?

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Svampskogen, (vor 4709 Tagen) @ haseneier

Um sicher zu sein, müsstest du ihn wohl mikroskopieren. Ich denke wichtig wäre, ob die Huthaut aus kugeligen Zellen besteht und die Sporen eher klein und subglobos sind.

Gruss Jonas

cf C.f. (Er riecht zwar stark, aber Leuchtgas trifft nicht zu m.E.) Paßt denn
das weiße Söckchen zu C.f.?

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Karl-Heinz ⌂, (vor 4709 Tagen) @ haseneier

cf C.f. (Er riecht zwar stark, aber Leuchtgas trifft nicht zu m.E.) Paßt denn
das weiße Söckchen zu C.f.?

Leuchtgas trifft auch nicht zu, der riecht intensiv nach Skatol (vornehm ausgedrückt).

Gruß
Karl-Heinz

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Tanja, (vor 4707 Tagen) @ Karl-Heinz

Leuchtgas trifft auch nicht zu, der riecht intensiv nach Skatol (vornehm
ausgedrückt).
Gruß
Karl-Heinz

Ich finde er riecht haargenau nach Scytinostroma portentosum, Lyophyllum osmophorum und Spechttintling ... ist das "Skatol"?

VG, Tanja

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

haseneier, (vor 4707 Tagen) @ Tanja

Ich finde er riecht haargenau nach Scytinostroma portentosum, Lyophyllum
osmophorum und Spechttintling ... ist das "Skatol"?
VG, Tanja

Skatol ist das Hauptaroma in (menschlicher) Schei...

lg
Martin

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Tanja, (vor 4707 Tagen) @ haseneier

Skatol ist das Hauptaroma in (menschlicher) Schei...

Nee, dann passt es nicht. Mottenkugeln dachte ich immer, hab auch einmal an Naphtalin geschnuppert und das stimmte schon, hab den Geruch aber mitlerweile nur anhand der Pilze noch präsent.

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Schnuffel, (vor 4702 Tagen) @ Karl-Heinz

Leuchtgas trifft auch nicht zu, der riecht intensiv nach Skatol (vornehm
ausgedrückt).

Hallo Karl-Heinz,

hochreines Skatol ist absolut geruchlos!

Die Verunreinigung muß aber bestialisch stinken, wenn sie schon in Spuren dem Skatol seinen ihm immer noch fälschlich zugeschriebenen fäkalischen Geruch verleit.

Gruß - Schnuffel

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Karl-Heinz ⌂, (vor 4702 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Karl-Heinz,
hochreines Skatol ist absolut geruchlos!
Die Verunreinigung muß aber bestialisch stinken, wenn sie schon in Spuren dem
Skatol seinen ihm immer noch fälschlich zugeschriebenen fäkalischen Geruch
verleit.
Gruß - Schnuffel

Hallo Schnuffel,

ich habe nie von hochreinem Skatol gesprochen. Wo ist die Quelle, in der Skatol als absolut geruchlos beschrieben wird?

Gruß
Karl-Heinz

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

Schnuffel, (vor 4702 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz!

ich habe nie von hochreinem Skatol gesprochen.

Das habe ich auch nie behauptet.

Wo ist die Quelle, in der Skatol als absolut geruchlos beschrieben wird?

Eine schriftliche Quelle kann ich Dir nicht angeben. Ich habe diese Aussage persönlich in einer Vorlesung von Prof. Hermann Schildknecht gehört. Ob er diesen Stinkstoff letztendlich isolieren und seine Struktur aufklären konnte, entzieht sich meiner Kenntnis. Schildknecht ist schon mehr als 10 Jahre tot und wird dazu nichts mehr sagen können. Ich habe aber noch Kontakt zu einem seiner ehemaligen Doktoranden und werde diesen bei Gelegenheit mal befragen.

Gruß - Schnuffel

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

jesko, (vor 4708 Tagen) @ haseneier

Hallo Martin,

wirklich ein sehr hübsches Foto!

Was den Geruch von Camarophyllopsis foetens angeht, so hat der nach meiner Nase nichts mit Leuchtgas oder auch Schwefelritterlingen zu tun. Der Vergleich von Karl-Heinz mag stimmen, das kann ich leider nicht beurteilen. Für mich ist es in etwa der Geruch, den manche Risspilzarten haben (dann in der Literatur als Mörtelbrühe oder so bezeichnet), bzw. ziemlich exakt der Geruch von Scytinostroma portentosum, dem sogenannten Mottenkugelpilz. Moertelbrühe und Mottenkugeln - dann ist es wohl ein Alliterationsgeruch. Wenn der Geruch hinkommt (kann man übrigens noch am Exsikkat feststellen, oft durch die Plastetüte durch), kann man sich bei dem von Dir gezeigten optischen Erscheinungsbild das Mikroskop sparen. Das trifft - zumindest meiner Meinung nach - wohl nicht auf den zweiten zu, bei dem auch ich zuerst Marasmiellus rosellus vermuten würde. Hier wäre es schon angebracht, das Vorhandensein der für die Gattungsverschiebung dieser Art verantwortlichen Cheilozystiden zu verifizieren.

Viele Grüße,
Jesko

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

haseneier, (vor 4708 Tagen) @ jesko

Danke Ihr 3 für Euer Feedback - ist ja schon eine Menge an so einem verschnarchten Forumstag ;-)
Dasa Überschriftenrätsel betrachte ich als gelöst, das Bestimmungsrätsel aber noch nicht so ganz.
Angespielt habe ich auf Camarophyllopsis foetens und Mariasmellus, Jessas naa, Marasmiellus rosellus, der diese Saison den Namen Contumyces rosellus bevorzugt:

Contumyces rosellus (M.M. Moser) Redhead, Moncalvo, Vilgalys & Lutzoni aka Omphalia rosella J.E. Lange aka
Clitocybe rosella M.M. Moser aka
Omphalina rosella (M.M. Moser) M.M. Moser aka
Gerronema rosellum (M.M. Moser) Singer aka
Marasmiellus rosellus (M.M. Moser) Kuyper & Noordel aka
Omphalina rosella (M.M. Moser) M.M. Moser ex Redhead,Ammirati & Norvell aka Jacobia rosella (M.M. Moser) Contu aka
Contumyces rosella (M.M. Moser) Redhead, Moncalvo, Vilgalys & Lutzoni aka Mycena carnicolor P.D. Orton (ganz ohne MMMoser, muß ich sofort nach Österreich Bescheid geben, so gehts ja nicht!)

Wohl auch so ein ewiger Jude der Taxonomen wie Dingenskirchen grossula ^^
Hab mich gerade mit dem Mikro geplagt, um die Cheilos an den Lamellenschneiden zu sehen. Die sollen herausschauen, richtig? flaschenförmig? Das was bei mir (also ich mein unterm Mikroskop) herausschaut ist eher so wurstförmig (Wiener in Standardgröße. Und ob es herausschaut, weil es von der Natur so angelegt ist oder ob das ein Resultat der diversen absichtlich und unabsichtlich zugefügten Quetschungen ist, wage ich nicht zu entscheiden. Ich bin ziemlich neu am Mikroskop, dieses ist dafür um so älter (Wöhler aus der Zwischenkriegs-Ära) und es fehlt noch an einigem: kein Einbettungsmittel, nichts zu Färben...kein Melzer. Gibt es da was im durchschnittlichen Haushalt, mit dem man improvisieren kann? Zum Einbetten Uhu, Quittengelee, Vaseline, Verhütungsschaum? Zum Färben Pelikan Königsblau? Cognac?

Außerdem frische Hornhautverletzung am rechten Auge (Monokular versteht sich), das linke sträubt sich, ins Glas zu gucken. Lidocain? StrohRum 80%? Chilisoße, damit ich schärfer seh?
Genug gescherzt, also:

Laccaria tortilis war der erste Gedanke, aber dafür waren schon die Lamellen zu tief herablaufend m.E. und Riesenstachelsporen hätte wohl sogar ich erkannt (ohne Meßokular, dafür mit 25x100xÖl-Imm. :=p)
Dann war ich eigentlich ganz zufrieden mit Omphalina pyxidata, bis ein Freund mir diesen Dingenskirchen rosellus ins Ohr setzte. Nur zu dem gibt es wohl keine Literatur? Im i-net kam es mir vor, als würde der nur zwischen California und den Canarios pendeln, vielleicht ab und zu noch Ibiza mit seinen berüchtigten Nabelingsfeten. Und bloß den Wiedertäufermykologen aus dem Weg gehen mit ihren doofen Zwangstaufen. Weißt Du mehr? Findet man den in Deutschland? Und warum hält man es dann geheim und schreibt ihn nicht ins Schwammerlverzeichnis?

Ja und der C.f. der ist doch auch noch sehr cf.
Der Geruch frisch war schon recht stark und erdig, nach weniger gutem kohlartigen Gemüse und gleichzeitig mit einer nicht gerade angenehmen parfumierten Komponente.
Mörtelbrühe mit Mottenkugeln käme so halbwegs hin. Skatol (Geruchsstoff im Kot) allerdings nicht. Nur am Exsikkat, das mit bloßen Augen kaum wiederzufinden ist, stelle ich gar keinen Geruch mehr fest. Ups, jetzt hab ichs inhaliert. Zimmer stinkt auch nicht. Na vielleicht hatte ich da irgendein Krümel von der Katze zwischen den Fingern...
Skalpschnitt übersteigt meine derzeitigen feinmechanischen Möglichkeiten.
Also weiterraten: Andere Camarophyllopsis oder doch Omphalina z.B. velutina
wegen des weißen Söckchens, Rudi hat da ganz ähnliche auf seiner Seite. Pelargoniengeruch? Hab schon bessere Pelargonien gerochen z.B. neulich bei Gürtelfussens zuhaus...
So viele Fragen und kein Mensch mehr wach, höchstens um Ulm herum. Aber heut Nacht will ich keine Myxos mehr gezeigt bekommen ;)

Hoffe weiter auf Erleuchtung und/oder wohlmeinende Ratschläge.

liebe Grüße
Martin mit Rosalie

Hallo Martin,
wirklich ein sehr hübsches Foto!
Was den Geruch von Camarophyllopsis foetens angeht, so hat der nach meiner
Nase nichts mit Leuchtgas oder auch Schwefelritterlingen zu tun. Der
Vergleich von Karl-Heinz mag stimmen, das kann ich leider nicht
beurteilen. Für mich ist es in etwa der Geruch, den manche Risspilzarten
haben (dann in der Literatur als Mörtelbrühe oder so bezeichnet), bzw.
ziemlich exakt der Geruch von Scytinostroma portentosum, dem sogenannten
Mottenkugelpilz. Moertelbrühe und Mottenkugeln - dann ist es wohl ein
Alliterationsgeruch. Wenn der Geruch hinkommt (kann man übrigens noch am
Exsikkat feststellen, oft durch die Plastetüte durch), kann man sich bei
dem von Dir gezeigten optischen Erscheinungsbild das Mikroskop sparen. Das
trifft - zumindest meiner Meinung nach - wohl nicht auf den zweiten zu,
bei dem auch ich zuerst Marasmiellus rosellus vermuten würde. Hier wäre es
schon angebracht, das Vorhandensein der für die Gattungsverschiebung
dieser Art verantwortlichen Cheilozystiden zu verifizieren.
Viele Grüße,
Jesko

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

AK_CCM, (vor 4707 Tagen) @ haseneier

Guten Morgen Martin,

Findet man den in Deutschland? Und warum hält man es dann geheim und
schreibt ihn nicht ins Schwammerlverzeichnis?

in der Pilzkartierung 2000 Online wird der Rosa Zwergnabeling bzw. Rosa Zystidennabeling (Vernakularnamen lt. Fungiworld.com) als Omphalina carnicolor P.D. Orton gelistet. Dort hat Jesko einen Nachweis von Ende Juni 2010 vermerkt. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur ein Bruchteil der Pilzfreunde die Online-Kartierung nutzt. Daher empfehle ich - insbesondere für Publikationen - bzgl. des Vorkommens in D die DGfM-Landeskoordinatoren anzuschreiben.

In der Taxa-Datenbank auf Fungiworld.com führt Eric Strittmatter den Blätterpilz unter dem Namen Contumyces rosellus (M.M. Moser 1950) Redhead et al. 2002 ('rosella').

In der Regionalfunga von Sachsen-Anhalt hat Täglich (2009) einen Nachweis vermerkt, ich zitiere: "selten; nur HL (Hügelländer, ein Naturraum Sachsen-Anhalts); HL 4736/4 Freyburg, Alte Göhle, N-Seite, Mischwald, unter Quercus und Carpinus, am Rand einer mit Laub gefüllten Stubbenmulde auf nacktem Lößboden, über Muschelkalk, 04.07.1987 W. Huth"

Keine Ahnung, ob die Art in der Regionalfunga von Mecklenburg-Vorpommern (Kreisel 2011) enthalten ist - leider gibt's in dem Buch nur ein Gattungsregister und kein Artenregister. Und ich habe keine Lust, alle Synonyme nachzublättern.

Gruß, Andreas

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Re: Röslein mit vielen Namen u. kleiner Stinker

haseneier, (vor 4707 Tagen) @ AK_CCM

Lieber Andreas,

vielen Dank für die präzisen Auskünfte, sind mir wertvoll. Ich hatte natürlich in den Kartierungen (D, Ö, CH) nur rosella und rosellus gesucht, und daher Jeskos Eintrag nicht gefunden.
Ich werde dann mal an den einen oder anderen Kaziken mailen und vor Ort die Apotheken und Kollegen mit besserer Mikro-Ausstattung kontaktieren.
Kann kaum glauben, daß man so Standard-Reagenzien und Mikroskopierbedarf nur noch im Versandhandel kriegt. Neulich schon mal versucht KOH 5% aufzutreiben, aber dafür ist Passau wohl zu sauer bzw. zu provinziell. Oder meine Erscheinung zu terrorismusverdächtig.
Löß war das schon, aber ob ich mit kalkigem Untergrund dienen kann? Geologisch wohl kaum. Aber man weiß nie, mit welchen Materialien die ihre Gartenböschungen modelliert haben. Wenn man auf meinem Grundstück in die Tiefe gräbt stößt man auf Marmor. Der frühere Besitzer, das bischöfliche Ordinariat, hat da die Reste von aufgelassenen Friedhofs-Gräbern verscharrt.

lg
Martin

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Contumyces rosellus?

haseneier, (vor 4706 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko und alle,

Ich stelle mal alle Bilder von cf Contumyces rosellus ein, die ich habe und bitte um Makro-Meinungen und Tips fürs Mikroskopieren. in 1 1/2 Std. geht es zu Kollegen Karl-Heinz G. mit der überlegenen Mikroskopausrüstung.

In der Diskussion sind v.a.
- Contumyces rosellus (leider kaum Beschreibungen im Web und meiner Literatur
- Omphalina pyxidata
- (Laccaria tortilis)

lg
Martin

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Contumyces rosellus?

haseneier, (vor 4706 Tagen) @ jesko

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Contumyces rosellus

haseneier, (vor 4706 Tagen) @ jesko

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Contumyces rosellus?

haseneier, (vor 4706 Tagen) @ jesko

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Contumyces rosellus

haseneier, (vor 4706 Tagen) @ jesko

Hier zum Vergleich ein Bild mit kühlerem Weißagleich und reduzierter Dynamik, leider unscharf.

Hast Du Bilder makro/mikro von Deinem Fund, Jesko?

lg
Martin

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Re: Contumyces rosellus

jesko, (vor 4702 Tagen) @ haseneier

Hallo Martin,

ist bei Deinen Kandidaten für Contumyces rosellus und Camarophyllopsis foetens eigentlich nach Mikronachuntersuchung noch etwas herausgekommen? Der erste sollte sich mikroskopisch festmachen lassen, bei der Camarophyllopsis - wenn es denn eine ist - wird sich mikroskopisch wohl nur die Gattung bestätigen lassen.

Irgendein liebloses Makrofoto von Contumyces rosellus habe ich bei mir noch herumliegen, leider waren schon meine Fotoobjekte lange nicht so schön wie Deine Kollektion. Beim Fotografieren war mir auch noch nicht klar, dass ich da etwas nicht ganz Alltägliches hatte. Mikrofotos konnte ich damals noch nicht machen, da müsste ich nochmal an den Beleg ran. Eine brauchbare (freilich aus der Literatur kompilierte) Beschreibung mit Mikrozeichnungen gibt es in Ludwig Bd. I. Übrigens war mein Fund auch von Anfang November (Andreas K. hat das Eingabedatum mit dem Funddatum verwechselt) und stammte von einer eher banalen, als Pferdeweide genutzten Wiese, also kein Edelsaftlingsbiotop oder so, sondern - soweit ich mich erinnere - eher triviale Wiesenarten wie Mycena flavoalba und citrino- oder olivaceomarginata.

Viele Grüße,
Jesko

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Re: Contumyces rosellus & Camarophyllopsis phaeo

haseneier, (vor 4700 Tagen) @ jesko

Hallo Martin,
ist bei Deinen Kandidaten für Contumyces rosellus und Camarophyllopsis
foetens eigentlich nach Mikronachuntersuchung noch etwas herausgekommen?
Der erste sollte sich mikroskopisch festmachen lassen, bei der
Camarophyllopsis - wenn es denn eine ist - wird sich mikroskopisch wohl
nur die Gattung bestätigen lassen.
Irgendein liebloses Makrofoto von Contumyces rosellus habe ich bei mir noch
herumliegen, leider waren schon meine Fotoobjekte lange nicht so schön wie
Deine Kollektion. Beim Fotografieren war mir auch noch nicht klar, dass
ich da etwas nicht ganz Alltägliches hatte. Mikrofotos konnte ich damals
noch nicht machen, da müsste ich nochmal an den Beleg ran. Eine brauchbare
(freilich aus der Literatur kompilierte) Beschreibung mit Mikrozeichnungen
gibt es in Ludwig Bd. I. Übrigens war mein Fund auch von Anfang November
(Andreas K. hat das Eingabedatum mit dem Funddatum verwechselt) und
stammte von einer eher banalen, als Pferdeweide genutzten Wiese, also kein
Edelsaftlingsbiotop oder so, sondern - soweit ich mich erinnere - eher
triviale Wiesenarten wie Mycena flavoalba und citrino- oder
olivaceomarginata.
Viele Grüße,
Jesko

Hallo Jesko,

danke der Nachfrage.
Also der Geruch des kleinen Braunen hatte sich beim Trocknen so weit verabschiedet (bzw. er roch dann nach hypergereinigtem Skatol, also nach gar nichts mehr ^^), daß ich C. foetens ausgeschlossen habe, Lothar wies mich auf Camarophyllopsis phaeophylla hin, und da scheint alles zu passen incl. der Mikro-Befunde. Leider kann ich allerdings an meinem Vorkriegsmikroskop weder Fotos erzeugen noch Messungen machen, aber die HDS und die Sporenform passen.

Contumyces rosellus ist immer noch in Arbeit, deshalb hab ich nicht gleich geantwortet, jedenfalls verdichtet sich der Verdacht und eine Laccaria ist definitiv ausgeschlossen.

lg
Martin