Sechzehn auf einen Streich ...
... habe ich so jedenfalls noch nie vorher gesehen.
Passend zum Ostersonntag als Osternest.
Birgit
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... habe ich so jedenfalls noch nie vorher gesehen.
Passend zum Ostersonntag als Osternest.
Birgit
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... Gratulation!!
Gab´s noch mehr Ostereier oder war das das einzige Gelege?
Wir hatte hier im Garten in den letzten 3 Wochen nur insgesamt 7 Liter Niederschlag, da geht nicht viel...
Viele Grüße - Rika
Guten Morgen Birgit,
toller Fund - mein größtes Nest bestand leider nur aus sechs Exemplaren.
Hast Du sie gleich zubereitet oder auf Vorrat getrocknet?
Gruß, Andreas
Hallo Birgit,
gratuliere zum schönen Fund. War das an der mir bekannten Stelle? In den Donauauen nahe Wien gab/gibt es heuer auch viele Morcheln. Aber so viele dicht zusammen habe ich nicht gesehen.
Anderes Thema: Während hier die Eichen seit zwei Wochen frische Blätter haben, sind die meisten Eschen immer noch kahl und haben noch nicht einmal geblüht. Letzteres tun sie doch auch in "normalen" Jahren im April. Die wird doch nicht alle der "Pseudoalbidus" erledigt haben? Und die zugehörigen Morcheln deshalb eine Notfruktifikation veranstalten?!
lg,
michel
tolle Truppe! die hätte ich schon wieder stehen gelassen
Gruss
Thomas
Moin Michel,
es gibt eine Bauerweisheit, die lautet: "Blüht die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche (Der Sommer wird regnerisch). Blüht die Esche vor der Eiche, gibts im Sommer große Bleiche (trocken und heiß)."
Wenn die Regel stimmt, habt ihr in Österreich dieses Jahr nette Vb-Wetterlagen zu erwarten (und wir wieder Hochwasser im Sommer) …
Grüßlis
Thomas
Hallo Michel,
Anderes Thema: Während hier die Eichen seit zwei Wochen frische Blätter
haben, sind die meisten Eschen immer noch kahl und haben noch nicht einmal
geblüht. Letzteres tun sie doch auch in "normalen" Jahren im
April. Die wird doch nicht alle der "Pseudoalbidus" erledigt
haben? Und die zugehörigen Morcheln deshalb eine Notfruktifikation
veranstalten?!
da sprichst Du echt ein heißes Thema an: In den Lechauen bei Augsburg sieht es teils katastrophal aus: Dürre, kahle Eschenzweige soweit das Auge reicht. Vielleicht fällt mir das auch deshalb so stark auf, weil ich die letzten beiden Jahre nicht Morchelnklauben war. Ich werde zum Monatsende nochmals schauen, inwieweit die Eschen ausgetrieben haben oder auch nicht - vielleicht sind sie einfach nur spät dran.
Ich hoffe nicht, dass es durch das Eschentriebsterben die nächsten Jahre keine Speise-Morcheln mehr gibt bzw. nur noch wenige.
Gruß, Andreas
Guten Morgen Thomas,
es gibt eine Bauerweisheit, die lautet: "Blüht die Eiche vor der Esche,
gibt’s im Sommer große Wäsche (Der Sommer wird regnerisch).
das wäre hervorragend für eine "Blüte" wärmeliebender Wiesenpilze auf den hiesigen Kalkhalbtrockenrasen. 
Insbesondere hoffe ich ein vermeintliches Entoloma ochreoprunuloides wiederzufinden, um es dieses Mal mikroskopisch abzusichern und nicht wieder versehentlich hinter dem im Kühlschrank gestapelten Einkauf vergammeln zu lassen. Das war wirklich eine "Glanzleistung" von mir... :-/
Gruß, Andreas
Hallo Andreas,
ist Dir ein Gebiet bekannt, wo tatsächlich ein flächenhaftes Pseudoalbidus-Eschensterben stattfindet?
Hier in Ostbayern findet man durchaus immer wieder Auenwälder und Anpflanzungen, in denen bei einem größeren Teil der Eschen Äste oder halbe Kronen tot sind. ABER: Hymenoscyphus p. hab ich bislang nur einmal gefunden. "Interessanterweise" treten die abgestorbenen Äste immer dann gehäuft auf, wenn es ein besonders trockenes Jahr oder einen Winter mit ungewöhlich frühen und/oder späten Frösten gab. Meiner Meinung leiden die Eschen sehr viel mehr unter ungewohnter/m Trockenheit/Frost als unter dem Pilzbefall. Wo genug Wasserzufluss trockene Sommer ausgleicht (Ufer, Auwälder, Hangwälder etc.), dürften somit die zunehmend wärmeren Winter eher förderlich auf die Eschen wirken.
Insgesamt ist die Lage hier aber m.E. undramatisch, eventuelle Einzelfälle ausgenommen. Dass ganze Bäume absterben konnte ich noch nirgends beobachten - und den Ausfall eines größeren Astes oder im extremeren Fall auch der halben Krone kann eine ansonsten kräftige Esche mittels starkem Neuaustriebs gut ausgleichen. Die Frage ist halt im Einzelfall: schafft es der Pilz, sich systemisch im ganzen Baum auszubreiten? In den von mir beobachteten Fällen bislang offensichtlich nicht - zum Glück.
Schöne Grüße
Josef
hi michel,
seit wochen warte ich darauf, dass es noch jemand merkt. die eschen werden nicht mehr austreiben.
Am 13.3. hatte ich meine ersten speisemorcheln gemeldet. seitdem war die witterung bei mir am nördlichen oberrhein absolut perfekt. gewachsen sind nicht einmal 10% der sonst üblichen speisemorcheln. der grund: alle grossen eschen in meinen biotopen sind mausetot. alle. und ich idiot dachte seit zwei jahren, ich hätte plötzlich konkurrenz bekommen. von wegen. auch die beiden über 20m hohen eschen in meinem hausgarten sind tot, zack, aus, ende. auch keine sämlinge mehr. nichts.
es haben sogar schon leute in der pilzberatung angerufen und über die fehlenden morcheln und toten eschen geklagt.
wenn man den gedanken weiter spinnt, kommt man zu einem üblen schluss. nämlich, dass es womöglich jahrhunderte dauern wird, bis in mitteleuropa wieder morcheln unter eschen wachsen. wenn überhaupt.
soviel zu den einzigen pilzen, die ich gezielt gesammelt habe, um sie zu essen :(
traurige grüsse
coco
@josef: ich wünsche, du irrtest, allein mir fehlt der glaube...
- kein Text -
Moin Coco,
nu mal nicht so traurig! Das Eschensterben ist zwar Fakt, und in Dänemark z. B. hat’s bis jetzt etwa 90 % aller Eschen hinweg gerafft, ABER: Ein kleiner Teil der Eschen zeigt sich gegenüber pseudoalbidus resistent. Das Problem für die Forstmänner ist nur, dass sie nicht erkennen können, wann eine Esche resistent gegen den Pilz ist und wann sie nur "Glück" gehabt hat, nicht befallen zu werden.
Was wir hier miterleben können, ist Evolution im Schnelldurchgang. Zwar wird der Eschenbestand derzeit mächtig dezimiert, aber das Phänomen ist vorübergehender Natur: Wenn sich die resistenten Eschen durchgesetzt haben, gibt es auch wieder genügend Bäume (und damit auch Morcheln
).
Grüßlis
Thomas
woher das Völlegfühl kommt … 
Hallo Birgit,
Toll - wie gemalt! Und alle so frisch. Neid erübrigt sich aber. Ich hatte ja genug von den dunklen spitzen.
Grüßlis Ingo
Hallo Rika,
Gab´s noch mehr Ostereier oder war das das einzige Gelege?
es gab schon noch mehr Ostereier, wenn auch nicht in so großen Gelegen
.
So z.B. in dieser Form.
Wir hatte hier im Garten in den letzten 3 Wochen nur insgesamt 7 Liter
Niederschlag, da geht nicht viel...
Hier hats nun eigentlich genug geregnet, Karfreitag sind wir auch schon zeimlich feucht geworden im selben Gebiet und momantan regnets grad jeden Tag.
liebe Grüße
Birgit
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic242797.jpg)
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic242798.jpg)
Lieber Andreas
toller Fund - mein größtes Nest bestand leider nur aus sechs Exemplaren.
Hast Du sie gleich zubereitet oder auf Vorrat getrocknet?
Sowohl als auch, es würd sich also lohnen mal vorbeizukommen
.
Grüße
Birgit
Lieber michel,
gratuliere zum schönen Fund. War das an der mir bekannten Stelle?
Naja, nicht direkt. Es ist schon so ca 2 km entfernt. An der Stelle, die Du kennst (nochmals vielen Dank
), gibts immer noch einige Morcheln und als Rarität auch Morchelbecherlinge, allerdings sind dort ca. 4 alte Eschen "gefallen", die waren womöglich damals schon krank. Ich habe im Lauf der Jahre schon beobachtet, dass in der Umgebung von kranken Bäumen mehr Morcheln wachsen.
Anderes Thema: Während hier die Eichen seit zwei Wochen frische Blätter
haben, sind die meisten Eschen immer noch kahl und haben noch nicht einmal
geblüht. Letzteres tun sie doch auch in "normalen" Jahren im
April. Die wird doch nicht alle der "Pseudoalbidus" erledigt
haben?
Wir haben ja hier im (etwas größeren) Garten viele junge und zwei alte große Eschen, die ich inzwischen auch mit Sorge betrachte. Zur Morchelzeit treiben die Eschen meiner Beobachtung nach hier noch nicht aus, eventuell blühen aber die ersten. Sobald sich grüne Blättchen zeigen ists hier schon vorbei mit den Morcheln. Die beiden großen Eschen im Garten lassen sich shon immer viel Zeit, mal ist die eine schneller beim Austreiben, mal die andere. Bis jetzt hoffe ich, dass es beide schaffen, ich würde die beiden sehr vermissen. Bei den vielen jungen Eschen hatten wir bisher nur eine junge mit ca. 2 cm Stammdurchmesser, die abgestorben ist. Ich werde dieses Jahr noch genauer schauen. Meiner Einschätzung nach sind die Eschen hier mit dem Austrieb noch nicht wirklich verspätet und ich kann hier noch nix Genaues über das Ausmass der Schäden sagen.
Und die zugehörigen Morcheln deshalb eine Notfruktifikation
veranstalten?!
Ich hab auch schon an eine Notfruktifikation gedacht, insbesondere auch, weil der Wald aus dem die 16 Morcheln stammen aus jungen Eschen und Ahörnern besteht. Junge Eschen sollen ja besonders anfällig fürs Eschentriebsterben sein.
liebe Grüße
Birgit
Aber im Morchelhaufen, der unten an der Stielbasis laut meinem Mann komplett zusammengewachsen war, waren es nur sechzehn Stück.
Ich kann alos noch zählen
.
gute Nacht
Birgit
Hallo Ingo,
Toll - wie gemalt! Und alle so frisch. Neid erübrigt sich aber. Ich hatte ja
genug von den dunklen spitzen.
Meine übliche Spitzmorchelstelle hat mich dies Jahr mit genau zwei kleinen Exemplaren verwöhnt
. Da gibts selten mehr und die bleiben dann eh stehen.
mein Mann fand aber neulich einige Riesenexemplare, Typus "Katastrophenspitzmorchel", in der Nähe wurden einige Fichten gefällt, wo die Guten wohl dran hingen.
gute Nacht
Birgit
Aber im Morchelhaufen, der unten an der Stielbasis laut meinem Mann komplett
zusammengewachsen war, waren es nur sechzehn Stück.
Ich kann also noch zählen.
Hallo Birgit,
im zusammengewachsenen Haufen sind's nur 15. Die 16. steht zwar dicht dabei, aber völlig frei.
Gruß - Schnuffel
so ein schönes Nest hatte ich in 50Jahren noch nie bravo!LG Hans
... habe ich so jedenfalls noch nie vorher gesehen.
Passend zum Ostersonntag als Osternest.
Birgit
- kein Text -