Gestreift und verfeueret
Liebe Pilzfreunde,
auch wenn die Pilzauswahl immer noch sehr überschaubar ist, gibt es doch bisweilen etwas interessantes zu finden (zumindest für mich). Hier möchte ich einen mir bis dato unbekannten Streifling zeigen, den ich bei Fischbach/Taunus im lichten Laubwald am Wegrand unter Carpinus entdeckte.
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Trotz seiner geringen Größe (Hut 2 cm) habe ich ihn (überwiegend nach Krieglsteiner/GPBW) wegen seiner ockerlichen, braunfleckigen Volva
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die erkennbar zweilagig war
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sowie der stark untermischten Lamellen mit flockiger Schneide
![[image]](http://i62.tinypic.com/scg75y.jpg)
schließlich als Amanita lividopallescens angesprochen.
Auch Hutfärbung (mit zumindest angedeutetem dunkler graulichen Buckel)
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sowie die wenigstens in Ansätzen erkennbare Stielnatterung scheinen mir gut zu passen.
Des weiteren fand ich an einem sehr morschen Picea-Stamm einen Feuerschwamm (??) mit cremeweißen kreisrunden Poren (ca. 2-2,5 pro mm), der mich einigermaßen ratlos macht.
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Ph. igniarius, der mir zuerst spontan in den Sinn kam, hat wohl deutlich feinere Poren und kommt kaum an Nadelholz vor.
Bestimmt hat dazu jemand eine passende Idee...
Beste Grüße,
Sebastian