Russula mustelina?

UmUlmHerum, (vor 2992 Tagen)

Hallo miteinander!

Der Server funzt also wieder... zum Glück!
In der letzten Woche hat es hier ab und zu ein paar Liter geregnet, mal 2, mal 5 Liter. Aber natürlich ist es weiterhin seehr trocken. In den meisten meiner Pilzwälder wächst NULL. Nur in einem Waldstück mit Lösslehmauflage finde ich immer wieder ein paar frische Pilze, über die sich die Pilzmaden genauso freuen wie ich.

Am Montag fand ich dort einen einzelnen robusten Täubling, an dem ich nun rumrätsle. Eigentlich passen die Merkmale alle gut zum Wiesel-Täubling, aber der soll (nur?) auf saurem Boden bei Fichten vorkommen!? Was meint Ihr dazu?

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Wie gesagt, der Untergrund ist eigentlich basisch (Lösslehm auf Kalk), durch den dichten Lehm gibt es aber auch oberflächensaure Stellen. Die Begleitbäume waren in erster Linie Buchen, ein paar Fichten und Eichen standen mit etwas Abstand. Man findet hier ansonsten den Frauen-Täubling, Inocybe geophylla und lilacina, Russula nigricans... Den Hut musste ich erst von der Laubschicht befreien, durch die er sich gebohrt hatte.

Hut-Ø 7,5 cm; Rand leicht gerieft; Huthaut speckig, feucht klebrig, nass flutschig und sehr gut + weit abziehbar (mind. die Hälfte des Radius).
Stiel ca. 8 cm x Ø1,5...2,5 cm; weiß, bräunt bei stärkerer Berührung (ebenso die Lamellen); leicht keulig, innen wattig.
Geruch unauffällig; Geschmack mild, die Huthaut allein wird nach einer Weile etwas schärflich. Madenfrei!!!

Sporen subglobulos mit langem Appendix (2...2,5 x 0,8 µm)
Sporengröße 8,2…10,3 x 7,8…9,1; Q 1,05…1,26
Sehr niedriges Ornament: feine Grate, teilw. netzig verbunden, kleine Wärzchen, großer Hillarfleck

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Kann das trotz Kalk und und haupts. Buchen Russula mustelina sein? Oder kommt da noch ein anderer Kandidat in Frage?

Viele Grüße – Rika

Re: Russula mustelina?

Andreas ⌂, (vor 2992 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

kaum - der Pilz wirkt vom Habitus her zu dünn, zerbrechlich. Außerdem ist mustelina absolut mild und kein bisschen schärflich.

Ohne Sporenpulverfarbe sag ich da mal nix jetzt, das kann alles mögliche sein.

beste Grüße,
Andreas

Re: Russula mustelina?

UmUlmHerum, (vor 2992 Tagen) @ Andreas

Hallo Rika,
kaum - der Pilz wirkt vom Habitus her zu dünn, zerbrechlich. Außerdem ist
mustelina absolut mild und kein bisschen schärflich.
Ohne Sporenpulverfarbe sag ich da mal nix jetzt, das kann alles mögliche
sein.
beste Grüße,
Andreas

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Hallo Andreas,

pardon, die SPP-Farbe hatte ich vergessen anzugeben: vom fetten Sporenabwurf her (Objektträger auf weißes Schreibpapier) weißlich, vielleicht Ib. Aber ich sollte mir das noch mal bei Tageslicht anschauen und den Rest zusammenschieben.

Zu dünn, zerbrechlich? Das kann ich nicht nachvollziehen, das war ein ungewöhnlich fester robuster Täubling. Nur Schwärztäublinge finde ich noch fester. Auch im Biss ist das Fleisch + Lamellen richtig knackig (und nussig im Geschmack) – fühlt sich grobkörniger an als z.B. Frauen-Täubling. Die abgezogene Huthaut hatte ich separat probiert. Da ich seit Jahren weder Pfeffer noch Chili esse, bin ich in dieser Richtung recht sensibel. Das leicht Schärfliche kommt erst nach vielleicht 1 Min. Kauen. Vermutlich wird ein "normaler" Mensch da nix merken...

Was denkst Du über das Habitat? Wäre da der Wiesel-Täubling auszuschließen?

Viele Grüße – Rika

Re: Russula mustelina?

Andreas ⌂, (vor 2992 Tagen) @ UmUlmHerum

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Hallo Andreas,
pardon, die SPP-Farbe hatte ich vergessen anzugeben: vom fetten Sporenabwurf
her (Objektträger auf weißes Schreibpapier) weißlich, vielleicht Ib. Aber
ich sollte mir das noch mal bei Tageslicht anschauen und den Rest
zusammenschieben.
Zu dünn, zerbrechlich? Das kann ich nicht nachvollziehen, das war ein
ungewöhnlich fester robuster Täubling. Nur Schwärztäublinge finde ich noch
fester. Auch im Biss ist das Fleisch + Lamellen richtig knackig (und
nussig im Geschmack) – fühlt sich grobkörniger an als z.B.
Frauen-Täubling. Die abgezogene Huthaut hatte ich separat probiert. Da ich
seit Jahren weder Pfeffer noch Chili esse, bin ich in dieser Richtung
recht sensibel. Das leicht Schärfliche kommt erst nach vielleicht 1 Min.
Kauen. Vermutlich wird ein "normaler" Mensch da nix merken...
Was denkst Du über das Habitat? Wäre da der Wiesel-Täubling auszuschließen?
Viele Grüße – Rika

Hallo Rika,

das Habitat schließt mustelina komplett aus. Auch diese leichte Schärfe, selbst wenn nur von sensiblen Leuten wahrnehmbar, schließt ihn aus. Und wenn die Sporenpulverfarbe stimmt, dann ist das auch ein Ausschlusskriterium, soweit ich weiß hat mustelina mittel-creme (2c oder so).

beste Grüße,
Andreas

Re: Russula mustelina?

UmUlmHerum, (vor 2991 Tagen) @ Andreas

Hallo Rika,
das Habitat schließt mustelina komplett aus. Auch diese leichte Schärfe,
selbst wenn nur von sensiblen Leuten wahrnehmbar, schließt ihn aus. Und
wenn die Sporenpulverfarbe stimmt, dann ist das auch ein
Ausschlusskriterium, soweit ich weiß hat mustelina mittel-creme (2c oder
so).
beste Grüße,
Andreas

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Hallo Andreas (& alle anderen),

das heißt also, R. mustelina braucht es richtig sauer!
Heute habe ich mit dem Restpilz aus dem Kühlschrank einen weiteren Sporenabwurf versucht – kam aber nix mehr. Also habe ich die kümmerlichen Reste auf dem Objektträger zusammengekratzt – es bleibt bei 1b, vielleicht könnte man noch 2a draus machen, aber mehr gelblich sicher nicht.

An den Stinktäubling (R. foetens) hatte ich auch schon gedacht, aber die Lamellen sind eindeutig nicht scharf und außerdem passt das Sporenornament überhaupt nicht. Ich habe diesen Täubling an diesem Standort in den vergangenen Jahre schon öfters gesehen, i.d.R. als Einzel-Frk. oder mal zwei. Nachdem nun pilzmäßig so wenig los ist, dachte ich, ich könnte es ja mal mit einer Bestimmung versuchen... wobei das ohne die entsprechende Literatur & Reagenzien nun ziemlich hoffnungslos aussieht.

Was könnte mein Fund denn sein? Hat jemand einen Idee? Kleine Bemerkung noch: der längshalbierte Stiel hat inzwischen innen wie außen bräunliche Verfärbungen bekommen, nicht überall, nur stellenweise – vielleicht hilft das weiter. Er hält sich übrigens erstaunlich gut im Kühlschrank, keine Maden, kein Schimmel.

Viele Grüße – Rika

Re: Russula mustelina?

Stephan Weißer, (vor 2991 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

R. mustelina lässt sich allein schon wegen der Hutfarbe völlig ausschließen, denn ein solches Gelborange bringt sie nicht zustande. Die Hutfarbe von R. mustelina entspricht fast perfekt der des Fichtensteinpilzes, so dass man die beiden Pilze von oben betrachtet kaum auseinanderhalten kann, was dazu führt, dass man in volksbekannten Steinpilzwäldern bisweilen lauter ausgerissene und weggeworfene Wieseltäublinge findet. Bei diesem Exemplar hingegen kommt einfach keine "Steinpilz-Assoziation" zustande.

Die von dir angegebene Merkmalsammlung passt mMn am besten zu R. melliolens (Honigtäubling): die Hutfarbe, das sehr blasse Sporenpulver, das Vorkommen im basischen Laubwald, dazu die auffallende Neigung zum Bräunen und nicht zuletzt das sehr feine Sporenornament. Als Beweis bräuchte man jetzt noch die sehr markanten, vielgliedrig-zylindrischen Dermatozystiden, die manchmal wie Ketten aus aneinandergehängten Büroklammern aussehen.

FG
Stephan

Re: Russula melliolens?

UmUlmHerum, (vor 2991 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

ein sehr heißer Tipp! DANKE! Habe gerade Beschreibungen des Honigtäublings durchgelesen – das sieht richtig gut aus. Vorhin habe ich das (inzwischen angetrocknete) Hutstück, das ich heute morgen zum Aussporen gelegt hatte, beschnuppert: "Honig" würde ich noch nicht dazu sagen, aber auf alle Fälle süßlich-obstig, werde morgen dran weiterriechen ;-) und die Häute mikroskopieren! Da möchte ich ja fast schon wetten... ich stelle dann die Mikros ein.

Gute Nacht – Rika

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Hallo Rika,
R. mustelina lässt sich allein schon wegen der Hutfarbe völlig ausschließen,
denn ein solches Gelborange bringt sie nicht zustande. Die Hutfarbe von R.
mustelina entspricht fast perfekt der des Fichtensteinpilzes, so dass man
die beiden Pilze von oben betrachtet kaum auseinanderhalten kann, was dazu
führt, dass man in volksbekannten Steinpilzwäldern bisweilen lauter
ausgerissene und weggeworfene Wieseltäublinge findet. Bei diesem Exemplar
hingegen kommt einfach keine "Steinpilz-Assoziation" zustande.
Die von dir angegebene Merkmalsammlung passt mMn am besten zu R. melliolens
(Honigtäubling): die Hutfarbe, das sehr blasse Sporenpulver, das Vorkommen
im basischen Laubwald, dazu die auffallende Neigung zum Bräunen und nicht
zuletzt das sehr feine Sporenornament. Als Beweis bräuchte man jetzt noch
die sehr markanten, vielgliedrig-zylindrischen Dermatozystiden, die
manchmal wie Ketten aus aneinandergehängten Büroklammern aussehen.
FG
Stephan

Re: Russula melliolens – Honig-Täubling !

UmUlmHerum, (vor 2990 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Stephan!

Der Mond ist wieder da und die Gäste weg ... jetzt gibt´s die letzten Mosaiksteinchen:

Geruch: Inzwischen ist das Stückchen von gestern vollends getrocknet und riecht stark nach Propolis bzw. Blütenpollen. Mein Besuch hat auch schnuppern müssen und den Geruch bestätigt. Was ich meine, seht Ihr hier:
http://www.honigtreff.de/Stammtischbilder/bluetenpollen-pollen.jpg
http://www.apisun.com/images/blueternpollen-250ml-800.jpg

Ja, und an der Huthaut tummeln sich solche Büroklammerketten – sollen die "vielgliedrig-zylindrischen Dermatozystiden" so aussehen? Siehe Mikrofoto am Ende des Beitrags.
Alles okay?

Viele Grüße – Rika

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Hallo Stephan,
ein sehr heißer Tipp! DANKE! Habe gerade Beschreibungen des Honigtäublings
durchgelesen – das sieht richtig gut aus. Vorhin habe ich das (inzwischen
angetrocknete) Hutstück, das ich heute morgen zum Aussporen gelegt hatte,
beschnuppert: "Honig" würde ich noch nicht dazu sagen, aber auf
alle Fälle süßlich-obstig, werde morgen dran weiterriechen ;-) und die
Häute mikroskopieren! Da möchte ich ja fast schon wetten... ich stelle
dann die Mikros ein.
Gute Nacht – Rika
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Hallo Rika,
R. mustelina lässt sich allein schon wegen der Hutfarbe völlig ausschließen,
denn ein solches Gelborange bringt sie nicht zustande. Die Hutfarbe von R.
mustelina entspricht fast perfekt der des Fichtensteinpilzes, so dass man
die beiden Pilze von oben betrachtet kaum auseinanderhalten kann, was dazu
führt, dass man in volksbekannten Steinpilzwäldern bisweilen lauter
ausgerissene und weggeworfene Wieseltäublinge findet. Bei diesem Exemplar
hingegen kommt einfach keine "Steinpilz-Assoziation" zustande.
Die von dir angegebene Merkmalsammlung passt mMn am besten zu R. melliolens
(Honigtäubling): die Hutfarbe, das sehr blasse Sporenpulver, das Vorkommen
im basischen Laubwald, dazu die auffallende Neigung zum Bräunen und nicht
zuletzt das sehr feine Sporenornament. Als Beweis bräuchte man jetzt noch
die sehr markanten, vielgliedrig-zylindrischen Dermatozystiden, die
manchmal wie Ketten aus aneinandergehängten Büroklammern aussehen.
FG
Stephan

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Re: Russula melliolens – Honig-Täubling !

Stephan Weißer, (vor 2989 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,
ja, genau so sollten sie aussehen. Das ist Russula melliolens.
Bei einer so guten Dokumentation (Kompliment!) lassen sich via Internet auch schwierigere Täublinge eindeutig benennen.
FG
Oehrling

Re: Russula melliolens – Honig-Täubling!

UmUlmHerum, (vor 2989 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

herzlichen Dank für Deine Hilfe (und das Doku-Kompliment)! So kann Russula-Bestimmung Spaß machen ;-) Es freut mich natürlich auch, eine für mich neue (und gut bestimmbare!) Art kennengelernt zu haben, die noch dazu bisher im Raum Ulm - Ehingen noch nicht kartiert wurde. Die Reste von dem 1/2 entnommen Pilz werde ich jetzt ganz schnell trocknen und dann in ein Gläschen eingesperrt als Geruchstest mal zum Vereinabend mitbringen.

Viele Grüße – Rika

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Hallo Rika,
ja, genau so sollten sie aussehen. Das ist Russula melliolens.
Bei einer so guten Dokumentation (Kompliment!) lassen sich via Internet auch
schwierigere Täublinge eindeutig benennen.
FG
Oehrling

Re: Russula melliolens – Honig-Täubling!

HARZPILZCHEN, (vor 2988 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Stephan,
herzlichen Dank für Deine Hilfe (und das Doku-Kompliment)! So kann
Russula-Bestimmung Spaß machen ;-) Es freut mich natürlich auch, eine für
mich neue (und gut bestimmbare!) Art kennengelernt zu haben, die noch dazu
bisher im Raum Ulm - Ehingen noch nicht kartiert wurde. Die Reste von dem
1/2 entnommen Pilz werde ich jetzt ganz schnell trocknen und dann in ein
Gläschen eingesperrt als Geruchstest mal zum Vereinabend mitbringen.
Viele Grüße – Rika
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Moin Rika

herzlichen Glückwunsch. Diese Art ist relativ selten, ich konnte sie auch erst ein paar mal im Harz finden. Die Sporenform und das Ornament sind unverwechselbar.
LG Harzi

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Re: Russula melliolens – Honig-Täubling!

UmUlmHerum, (vor 2988 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Moin Rika
herzlichen Glückwunsch. Diese Art ist relativ selten, ich konnte sie auch
erst ein paar mal im Harz finden. Die Sporenform und das Ornament sind
unverwechselbar.
LG Harzi

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Hallo Harzi,

danke, danke – auch für Deine guten Vergleichsbilder! Mich hat der Fund, oder eigentlich dessen Bestimmung, auch sehr gefreut. Ich hab´ den Burschen ja schon seit einigen Jahren an dieser Stelle beobachtet, mich aber nie an eine Bestimmung gewagt.

In was für einem Habitat hast Du Deine Honig-Täublinge gefunden? Zitat aus der Ökologie bei https://de.wikipedia.org/wiki/Honig-T%C3%A4ubling#%C3%96kologie
"… Der Täubling bevorzugt flachgründige, mäßig trockenen bis frischen, überwiegend schwach saure und meist etwas lehmige Böden. …"
Aber im Harz soll es ja "Alles" geben, noch mal ein Wikipedia-Zitat über den Harz: "Aufgrund der Harzrandverwerfung und der senkrecht oder teilweise sogar überkippten geologischen Schichten ist in dem nur relativ wenige Quadratkilometern umfassenden Gebiet eine teilweise häufig wechselnde geologische Beschaffenheit zu beobachten. Infolge dieser Tatsache bezeichnet man Teile des Nordwestharzes auch als „Klassische Quadratmeile der Geologie“."
Ein Eldorado also ;-)

Viele Grüße & endlich Regen – Rika

Re: Russula melliolens – Honig-Täubling! 650 mNN

UmUlmHerum, (vor 2988 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Moin Rika
herzlichen Glückwunsch. Diese Art ist relativ selten, ich konnte sie auch
erst ein paar mal im Harz finden. Die Sporenform und das Ornament sind
unverwechselbar.
LG Harzi

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Hallo Harzi,

danke, danke – auch für Deine guten Vergleichsbilder! Mich hat der Fund, oder eigentlich dessen Bestimmung, auch sehr gefreut. Ich hab´ den Burschen ja schon seit einigen Jahren an dieser Stelle beobachtet, mich aber nie an eine Bestimmung gewagt. Er wächst hier übrigens auf 650 mNN – lt. Wikipedia "… nur selten über 600m"

In was für einem Habitat hast Du Deine Honig-Täublinge gefunden? Zitat aus der Ökologie bei https://de.wikipedia.org/wiki/Honig-T%C3%A4ubling#%C3%96kologie
"… Der Täubling bevorzugt flachgründige, mäßig trockenen bis frischen, überwiegend schwach saure und meist etwas lehmige Böden. …"
Aber im Harz soll es ja "Alles" geben, noch mal ein Wikipedia-Zitat über den Harz: "Aufgrund der Harzrandverwerfung und der senkrecht oder teilweise sogar überkippten geologischen Schichten ist in dem nur relativ wenige Quadratkilometern umfassenden Gebiet eine teilweise häufig wechselnde geologische Beschaffenheit zu beobachten. Infolge dieser Tatsache bezeichnet man Teile des Nordwestharzes auch als „Klassische Quadratmeile der Geologie“."
Ein Eldorado also ;-)

Viele Grüße & endlich Regen – Rika