Glucken

Matthias Jahraus, (vor 1820 Tagen)

Dieses Jahr bin ich noch nicht zum Suchen gekommen, nur zum Finden ;-)

Meine Frau hat sich Ende Juni den Knöchel gebrochen, danach musste ich 8 Wochen jeden Tag zwei Runden mit dem Hund drehen.

Dabei habe ich vier Glucken direkt am Weg gefunden (max. 2 m entfernt). In der Menge habe ich sie hier (Karlsbad, nördlicher Nordschwarzwald) in 15 Jahren noch nicht gesehen.
Ich möchte gar nicht wissen, was weiter drin los ist.

Eine konnte ich sogar im Stehen ernten. Die ist wirklich da oben rausgewachsen.

Ich habe es nicht vor, aber könnte man die theoretisch in den Garten verpflanzen (Stamm absägen und an einem schattigen Platz im Garten gut zur Hälfte eingraben)?

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Re: Glucken

Doris, (vor 1819 Tagen) @ Matthias Jahraus

Dieses Jahr bin ich noch nicht zum Suchen gekommen, nur zum Finden ;-)
Meine Frau hat sich Ende Juni den Knöchel gebrochen, danach musste ich 8
Wochen jeden Tag zwei Runden mit dem Hund drehen.
Dabei habe ich vier Glucken direkt am Weg gefunden (max. 2 m entfernt). In
der Menge habe ich sie hier (Karlsbad, nördlicher Nordschwarzwald) in 15
Jahren noch nicht gesehen.
Ich möchte gar nicht wissen, was weiter drin los ist.
Eine konnte ich sogar im Stehen ernten. Die ist wirklich da oben
rausgewachsen.
Ich habe es nicht vor, aber könnte man die theoretisch in den Garten
verpflanzen (Stamm absägen und an einem schattigen Platz im Garten gut zur
Hälfte eingraben)?

Hallo,
ich habe dieses Jahr im Kreis Calw noch keine einzige gefunden, jedoch ein paar schöne Breitblättrige G.
Theoretisch ist das natürlich möglich, den ganzen Stamm zu verpflanzen, der Pilz lebt ja im Holz. Mit dem richtigen Kleinklima .............
Gruß Doris

Re: Glucken

Fulgor, (vor 1819 Tagen) @ Matthias Jahraus

Hallo in die Runde

Bin zwar kein Experte, denke aber die Glucke brauch "Bodenkontakt" über die Wurzeln, um an Nährstoffe zu kommen. Sonst müßte es ja möglich sein, sie wie Austern einfach am Holz wachsen zu lassen. Das wäre natürlich supi, habe davon ich allerdings noch nie gehört. Meine Gluckenstellen erscheinen immer an den gleichen "Wurzeln" noch lebender Kiefern, um sich nach einigen Jahren (~5) nach dem Tot des Baumes zu verabschieden. Bis dann sollte man eine neue Quelle ausgemacht haben. Lecker mit Bandnudeln und Sahnesauce.

BG Thomas

Dieses Jahr bin ich noch nicht zum Suchen gekommen, nur zum Finden ;-)
Meine Frau hat sich Ende Juni den Knöchel gebrochen, danach musste ich 8
Wochen jeden Tag zwei Runden mit dem Hund drehen.
Dabei habe ich vier Glucken direkt am Weg gefunden (max. 2 m entfernt). In
der Menge habe ich sie hier (Karlsbad, nördlicher Nordschwarzwald) in 15
Jahren noch nicht gesehen.
Ich möchte gar nicht wissen, was weiter drin los ist.
Eine konnte ich sogar im Stehen ernten. Die ist wirklich da oben
rausgewachsen.
Ich habe es nicht vor, aber könnte man die theoretisch in den Garten
verpflanzen (Stamm absägen und an einem schattigen Platz im Garten gut zur
Hälfte eingraben)?

Re: Glucken

Matthias Jahraus, (vor 1819 Tagen) @ Fulgor

Ich kenne die Glucke eigentlich als Parasit, die von Symbiose nichts hält und das Holz des Baumes zersetzt. Das würde erklären, dass nach ein paar Jahren Schluss ist. Sie hat halt den Ast abgesägt, auf dem sie saß.

Wenn man bei dem Exemplar auf dem Foto den Stamm bodeneben absägt, hat man vermutlich einen Großteil des eigentlichen Pilzes erwischt.
Mich würde es ja schon reizen, aber unser Garten hat volle Südlage und ist zu warm und zu trocken.

Hier bei uns:
Streiche: Bandnudeln
Füge ein: Spätzle ;-)

Hallo in die Runde
Bin zwar kein Experte, denke aber die Glucke brauch "Bodenkontakt"
über die Wurzeln, um an Nährstoffe zu kommen. Sonst müßte es ja möglich
sein, sie wie Austern einfach am Holz wachsen zu lassen. Das wäre
natürlich supi, habe davon ich allerdings noch nie gehört. Meine
Gluckenstellen erscheinen immer an den gleichen "Wurzeln" noch
lebender Kiefern, um sich nach einigen Jahren (~5) nach dem Tot des Baumes
zu verabschieden. Bis dann sollte man eine neue Quelle ausgemacht haben.
Lecker mit Bandnudeln und Sahnesauce.
BG Thomas