Zur Diskussion ....

McMuck, (vor 452 Tagen)

Liebe Pilzgemeinde,

seufz.... ist es mal wieder so weit?!
Jemand versteht etwas nicht, vergreift sich im Ton und wird dann fertig gemacht.

Natürlich war der Ton von "lupus" nicht in Ordnung, aber der Streit von Jens und Marcel kam schon insgesamt, wenn auch meist fachlich, in Teilen auch recht sarkastisch und feindseelig rüber.
Das kann einen schon erschrecken und wenn es dann noch um komplizierte Themen geht, dann war der Ruf nach Einhalt sicher auch dem Ton von Jens und Marcel geschuldet.
Ich bin seit vielen Jahren hier und immer wieder, wenn auch eher selten, kommt es zu solchen Vorfällen. Der raue Ton ist schon manchmal erstaunlich und man fragt sich, warum man bei so einem schönen Hobby in der Weise miteinander umgehen muss.
Wer nicht weiß, dass harte Diskussionen auch wieder im Laufe der Zeit versöhnlicher werden, der kann schon manchmal genervt reagieren.

Ich möchte hier nicht Einzelne an den Pranger stellen oder Schuld zusprechen, sondern mal zu bedenken geben, dass es besser ist, miteinander mit Rücksicht, mithilfe von Fragen und Erklärungen in so einem Forum umzugehen, statt sich zu belehren oder gar zu beleidigen.

Ich hoffe, das bleibt ein weiterer Einzelfall, denn ich möchte, dass das Forum weiter bestehen bleibt und sich niemand Weiteres genötigt fühlt, sich zurückzuziehen.

LG Stefan

Re: Zur Diskussion ....

Peter, (vor 452 Tagen) @ McMuck

Hallo Stefan,

dem kann ich mich voll anschließen!

Gruß
Peter

Re: Zur Diskussion ....

Krötenhocker, (vor 452 Tagen) @ McMuck

Hallo Stephan,

seufz.... ist es mal wieder so weit?!
Jemand versteht etwas nicht, vergreift sich im Ton und wird dann fertig
gemacht.

Ich empfand die Antworten von Coco und Uschi nicht als fertig machend, sondern eher als in Grenzen weisend und speziell von Coco auch auf unseren Rechststaat bezogen als sehr zielführend.

Und nochmal ein Nein! Es gab von mir eine umfassende Erklärung der Gründe der Diskussion an lupus: http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs/pconfig.pl?read=340355

Natürlich war der Ton von "lupus" nicht in Ordnung, aber der Streit
von Jens und Marcel kam schon insgesamt, wenn auch meist fachlich, in
Teilen auch recht sarkastisch und feindseelig rüber.

Darf man sich nicht mehr streiten? Auf intellektuellem Niveau? Wobei ich mich eher frage, ob Intellekt bei mir passt. Ich bin halt auf mein Thema fokussiert.

Das kann einen schon erschrecken und wenn es dann noch um komplizierte Themen
geht, dann war der Ruf nach Einhalt sicher auch dem Ton von Jens und
Marcel geschuldet.

Ich würde das Wort 'Erschrecken' lieber im Fokus auf das Verhungern von Menschen im Ghaza-Streifen oder den Ukrainekrieg oder unsere Klimakatastrophe verwendet sehen.
Und desweiteren gehe ich immer noch voll mit Marcel:
" wenn Dich das nicht interessiert, warum liest Du es dann?"

Ich bin seit vielen Jahren hier und immer wieder, wenn auch eher selten,
kommt es zu solchen Vorfällen. Der raue Ton ist schon manchmal erstaunlich
und man fragt sich, warum man bei so einem schönen Hobby in der Weise
miteinander umgehen muss.

Lupus und ich?
Lupus und Marcel?
Marcel und ich?

Für mich ist es schwierig, überhaupt mit jemandem über Statistik in dieser Thematik diskutieren zu können. Da bin ich gerade über jeden Strohhalm dankbar.
Haben wir nicht auf dem schnellen Weg zu genetischen Analysen die Möglichkeiten verpasst, auch die morpholgischen Möglichkeiten statistisch voll auszuschöpfen?
Mit Smaff hatte ich versucht, die Sprache darin so zu formulieren, dass man auch als Laie diese Methode verstehen kann. Es ist so einfach, damit falsifizierbare Aussagen zu treffen, auch wenn man kein Profi ist. Aber nicht einmal die "Profis" in der Mykologie scheinen heutzutage in der Lage zu sein, diese wissenschaftlichen Grundregeln einzuhalten. Sie schreiben aber auch nicht dazu, warum sie es nicht tun. Wie soll ich den Analysen der genetischen Unterschiede Glauben schenken, wenn die Autoren (Autoren mit h oder ohne heutzutage?) nicht in der Lage sind, die morpholischen Daten so zu präsentieren, dass es wissenschaftlichen Standards entspricht?

Wer nicht weiß, dass harte Diskussionen auch wieder im Laufe der Zeit
versöhnlicher werden, der kann schon manchmal genervt reagieren.

Ja, aber man muß es doch immer noch nicht lesen, geschweige denn, sich mit dem Geschriebenen zwischen mir und Marcel auseinander setzen! Warum sind dazu weitere Kommentare von bisher Unbeteiligten nötig? Damit möchte ich euch nicht beleidigen oder das Geschriebene herabwürdigen! Ich stelle mir beim Lesen aber folgende Fragen: Was kann der Kommentar nützen? Wem hilft das? Dem Forum? Nein! Lupus? Nein! Marcel? Dem ist es egal! Mir? Ich wünsche mir sachbezogenheit. Das hatte ich bei Marcel kritisiert.

Ich möchte hier nicht Einzelne an den Pranger stellen oder Schuld zusprechen,
sondern mal zu bedenken geben, dass es besser ist, miteinander mit
Rücksicht, mithilfe von Fragen und Erklärungen in so einem Forum
umzugehen, statt sich zu belehren oder gar zu beleidigen.

Ja, natürlich, genau da wäre Moderation auch hilfreich. Aber in der Regel haben wir doch zwischen den Beiträgen genug Zeit, um uns Gedanken über unser Geschreibsel zu machen. Wir sind nicht live. Wir dürfen hier vorher über unsere Beiträge nachdenken, also, bevor wir sie veröffentlichen!

Ich hoffe, das bleibt ein weiterer Einzelfall, denn ich möchte, dass das
Forum weiter bestehen bleibt und sich niemand Weiteres genötigt fühlt,
sich zurückzuziehen.

Woher weißt du, dass sich jemand zurückgezogen hat? Und das "genötigt fühlt" ist für mich eine sehr merkwürdige Einschätzung persönlicher Befindlichkeiten in diesem Diskussionszusammenhang zwischen mir und Marcel?

Ich würde mich übrigens weiterhin über Ideen oder fachliche Beiträge zu meinem Thema freuen. Aber ich werde auch gerne weitere Fragen dazu versuchen, zu beantworten.

VG, Jens

Re: Zur Diskussion ....

McMuck, (vor 445 Tagen) @ Krötenhocker

Lieber Jens,

ich wollte nur vermitteln und für gegenseitiges Verständnis werben.
Mein Beitrag muss auch nicht auseinandergenommen und einzelne Sätze kommentiert werden, da sich niemand für das, was er/sie (miss)verstanden hat oder auch nicht, rechtfertigen muss.
Ich weiß nicht, wie lange du schon im Forum bist, aber es haben sich schon einige zurückgezogen.

So... und jetzt wieder zum Thema Pilze!

LG Stefan

Hallo Stephan,
Ich empfand die Antworten von Coco und Uschi nicht als fertig machend,
sondern eher als in Grenzen weisend und speziell von Coco auch auf unseren
Rechststaat bezogen als sehr zielführend.
Und nochmal ein Nein! Es gab von mir eine umfassende Erklärung der Gründe der
Diskussion an lupus:
http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs/pconfig.pl?read=340355
Darf man sich nicht mehr streiten? Auf intellektuellem Niveau? Wobei ich mich
eher frage, ob Intellekt bei mir passt. Ich bin halt auf mein Thema
fokussiert.
Ich würde das Wort 'Erschrecken' lieber im Fokus auf das Verhungern von
Menschen im Ghaza-Streifen oder den Ukrainekrieg oder unsere
Klimakatastrophe verwendet sehen.
Und desweiteren gehe ich immer noch voll mit Marcel: " wenn Dich das
nicht interessiert, warum liest Du es dann?"
Lupus und ich?
Lupus und Marcel?
Marcel und ich?
Für mich ist es schwierig, überhaupt mit jemandem über Statistik in dieser
Thematik diskutieren zu können. Da bin ich gerade über jeden Strohhalm
dankbar.
Haben wir nicht auf dem schnellen Weg zu genetischen Analysen die
Möglichkeiten verpasst, auch die morpholgischen Möglichkeiten statistisch
voll auszuschöpfen?
Mit Smaff hatte ich versucht, die Sprache darin so zu formulieren, dass man
auch als Laie diese Methode verstehen kann. Es ist so einfach, damit
falsifizierbare Aussagen zu treffen, auch wenn man kein Profi ist. Aber
nicht einmal die "Profis" in der Mykologie scheinen heutzutage
in der Lage zu sein, diese wissenschaftlichen Grundregeln einzuhalten. Sie
schreiben aber auch nicht dazu, warum sie es nicht tun. Wie soll ich den
Analysen der genetischen Unterschiede Glauben schenken, wenn die Autoren
(Autoren mit h oder ohne heutzutage?) nicht in der Lage sind, die
morpholischen Daten so zu präsentieren, dass es wissenschaftlichen
Standards entspricht?
Ja, aber man muß es doch immer noch nicht lesen, geschweige denn, sich mit
dem Geschriebenen zwischen mir und Marcel auseinander setzen! Warum sind
dazu weitere Kommentare von bisher Unbeteiligten nötig? Damit möchte ich
euch nicht beleidigen oder das Geschriebene herabwürdigen! Ich stelle mir
beim Lesen aber folgende Fragen: Was kann der Kommentar nützen? Wem hilft
das? Dem Forum? Nein! Lupus? Nein! Marcel? Dem ist es egal! Mir? Ich
wünsche mir sachbezogenheit. Das hatte ich bei Marcel kritisiert.
Ja, natürlich, genau da wäre Moderation auch hilfreich. Aber in der Regel
haben wir doch zwischen den Beiträgen genug Zeit, um uns Gedanken über
unser Geschreibsel zu machen. Wir sind nicht live. Wir dürfen hier vorher
über unsere Beiträge nachdenken, also, bevor wir sie veröffentlichen!
Woher weißt du, dass sich jemand zurückgezogen hat? Und das "genötigt
fühlt" ist für mich eine sehr merkwürdige Einschätzung persönlicher
Befindlichkeiten in diesem Diskussionszusammenhang zwischen mir und
Marcel?
Ich würde mich übrigens weiterhin über Ideen oder fachliche Beiträge zu
meinem Thema freuen. Aber ich werde auch gerne weitere Fragen dazu
versuchen, zu beantworten.
VG, Jens

Re: Zur Diskussion ....

Krötenhocker, (vor 445 Tagen) @ McMuck

Lieber Stefan und alle Mitleser,

wenn du mal den Anfang der Diskussionen anschaust: Ich wollte nur dafür werben, dass ich an Daten komme. An Daten, welche sehr oft erhoben werden/wurden. Warum diese grundsätzliche Vorgehensweise, welche Können, Zeit und Equipment vorraussetzt dann in einer Min-Max Angabe endet, ist für mich nach jahrelangem Studium der Problematik und Dikussionen nicht nachvollziehbar und das warum habe ich hier auch wieder einmal begründet. Das diese Daten nicht ordentlich gesammelt und registriert wurden, finde ich extrem nachlässig von den möglichen, ja was denn? Vereinen, Publizisten. Mehr haben wir ja nicht, ausser Privatpersonen, welche natürlich in keiner auch nur angedachten Pflicht stehen. Denen hat nämlich auch keiner jemals erzählt, dass die Messungen mal wichtig werden können. Wir haben Funddatenbanken, genetische Datenbanken, taxonomische Datenbanken. Aber die Arbeit mit den Messwerten schmeissen alle weg!?

Wie schade und unnötig. Ich versuche das zu ändern und werde auch nicht müde, die darauf folgenden Methoden zu diskutieren. Aber zuerst sollte man seine mit Zeitaufwand und teurem Equipment und womöglich bezahlten Kursen bei Pilzsachverständigen zur Mikroskopie erhobenen Messdaten bitte aufheben. Da die Fruchtkörpergröße und das Alter der selbigen eine Rolle spielen, sollte man diese am besten auch mit notieren.

Die, für die meisten unverständliche Diskussion ging allerdings hauptsächlich um die Methoden oder meine Qualifikation, überhaupt mit den Messwerten umgehen zu können. Oder um mein Verständnis der Materie. Das ist aber grundsätzlich egal, da die Daten hinterher jedem zur Verfügung stehen sollen!

Grundsätzlich wünsche ich mir, dass ihr die Messwerte verwahrt und sie später zur Verfügung stellt. Damit kann man, vielleicht auch ihr selber, noch so viele Erkenntnisse gewinnen. Meine Software dazu wächst jedenfalls, wenn ich dazu komme, da weiter zu machen.

Also nochmal, wenn ihr messt, bitte verwart die Rohdaten.

VG, Jens

P.s.: Stefan, wir sind immer noch beim Thema Pilze. Und wie du bei Uschis aktuellem Stilbella byssiseda Beitrag sehen kannst, die Tabelle der Messwertauswertung ist aus Smaff. Und damit sind ihre Messwerte falsifizierbar!

Re: Zur Diskussion ....

McMuck, (vor 444 Tagen) @ Krötenhocker

Lieber Jens,

nun nochmal: Mir geht es nicht darum, dass du dich rechtfertigst.
Ich wollte nur vermitteln und für gegenseitiges Verständnis werben.

Und ich wollte nicht mit dem letzten Satz sagen, dass es in eurem Disput nicht um Pilze geht; es sollte ein Schlussstrich sein. Ich habe das alles verstanden und muss keine weiteren Erklärungen erhalten.

Es ging nur um gegenseitiges Verständnis und darum sich nicht zu schnell angegriffen zu fühlen.

VG Stefan

Lieber Stefan und alle Mitleser,
wenn du mal den Anfang der Diskussionen anschaust: Ich wollte nur dafür
werben, dass ich an Daten komme. An Daten, welche sehr oft erhoben
werden/wurden. Warum diese grundsätzliche Vorgehensweise, welche Können,
Zeit und Equipment vorraussetzt dann in einer Min-Max Angabe endet, ist
für mich nach jahrelangem Studium der Problematik und Dikussionen nicht
nachvollziehbar und das warum habe ich hier auch wieder einmal begründet.
Das diese Daten nicht ordentlich gesammelt und registriert wurden, finde
ich extrem nachlässig von den möglichen, ja was denn? Vereinen,
Publizisten. Mehr haben wir ja nicht, ausser Privatpersonen, welche
natürlich in keiner auch nur angedachten Pflicht stehen. Denen hat nämlich
auch keiner jemals erzählt, dass die Messungen mal wichtig werden können.
Wir haben Funddatenbanken, genetische Datenbanken, taxonomische
Datenbanken. Aber die Arbeit mit den Messwerten schmeissen alle weg!?
Wie schade und unnötig. Ich versuche das zu ändern und werde auch nicht müde,
die darauf folgenden Methoden zu diskutieren. Aber zuerst sollte man seine
mit Zeitaufwand und teurem Equipment und womöglich bezahlten Kursen bei
Pilzsachverständigen zur Mikroskopie erhobenen Messdaten bitte aufheben.
Da die Fruchtkörpergröße und das Alter der selbigen eine Rolle spielen,
sollte man diese am besten auch mit notieren.
Die, für die meisten unverständliche Diskussion ging allerdings hauptsächlich
um die Methoden oder meine Qualifikation, überhaupt mit den Messwerten
umgehen zu können. Oder um mein Verständnis der Materie. Das ist aber
grundsätzlich egal, da die Daten hinterher jedem zur Verfügung stehen
sollen!
Grundsätzlich wünsche ich mir, dass ihr die Messwerte verwahrt und sie später
zur Verfügung stellt. Damit kann man, vielleicht auch ihr selber, noch so
viele Erkenntnisse gewinnen. Meine Software dazu wächst jedenfalls, wenn
ich dazu komme, da weiter zu machen.
Also nochmal, wenn ihr messt, bitte verwart die Rohdaten.
VG, Jens
P.s.: Stefan, wir sind immer noch beim Thema Pilze. Und wie du bei Uschis
aktuellem Stilbella byssiseda Beitrag sehen kannst, die Tabelle der
Messwertauswertung ist aus Smaff. Und damit sind ihre Messwerte
falsifizierbar!