Liebe Pilzler,
etwas verwirrend, das mit den physikalischen und biologischen Halbwertszeiten, und Haralds Einwand der Verdaulichkeit von Pilzen trägt zur Unsicherheit bei.
Die Frage ist nun wirklich offen, was bleibt bei Pilzgenuss an Radioaktivität wirklich und wie lange im Körper.
Die biologische Halbwertszeit von Cäsium 134 und 137 liegt allerdings laut nachfolgender Quelle nicht nur bei 3, sondern bei 110 Tagen.
http://www.fh-bochum.de/fb3/eglab/solar/energietraeger/strahlenschutz.html
Nun müsste eigentlich mal multidisziplinär das Problem Pilze - Verdauung - Verbleib von Cäsium 134 und 137 im Körper wissenschaftlich erforscht werden.
Aber Morcheln würde auch ich jederzeit ohne Bedenken in rauen Mengen essen, wenn diese Mengen denn überhaupt vorhanden wären. Habe seit Jahrenden keine Morchel mehr zu Gesicht bekommen
(
Hinweis: Nicht jede Radioaktive Strahlung durchstrahlt den Körper. Alfa Strahler tun dies z.B. nicht und einige sind deswegen besonders heimtückisch, wenn sie in den Körper gelangen.
Pilzige Grüsse
hansuwe
Gegenüber den rund 100Bq/kg, die man als natürliche Strahlenbelastung im
Essen hat, aus dem "Nachglühen" des Urknalls (z.B. Kalium-40)
und aus den Folgen der kosmischen Höhenstrahlung (Carbon-14), fällt eine
gelegentliche Pilzmahlzeit kaum in's Gewicht.
Cäsium-137 kann man auch dann nicht anreichern, wenn man es im Magen
resorbieren kann (das geht schon teilweise). Aber im Körper hat Cäsium
eine biologische Halbwertszeit von nur 3 Tagen bis zur Ausscheidung, und
es verbleibt bis dahin zumeist im Blut.