Pilzfotografie zum hundertsten Mal...!?

EricS ⌂, (vor 8549 Tagen)

Hallo zusammen,

nachdem mir in Zeitschriften, Foto-Internetforen und anderen Quellen nur Fachbegriffe und Abstandsangaben um die Ohren geflogen sind, kehre ich mal zur Wurzel allen "Übels" zurück.

Problem (wie auch schon bei vielen anderen vor mir ;-)): ich möchte mir eine neue Digicam zulegen. Preisklasse bis etwa 700-750 EUR. Das ist dann die Liga, in der dann solche Klopse wie Nikon Coolpix 4300, Canon PowerShot G3, Olympus C-750 Ultra Zoom spielen.

Wer kein Lamentieren über Unkenntnis der Fotografie lesen mag, kann diesen Abschnitt jetzt überspringen!!
Für das Fotografieren von Pilzen ist doch in erster Linie eine ausreichende Makro-Fähigkeit vonnöten, oder? Ich möchte keine Publikationen über 0,3mm große krautbewohnende Becherlinge veröffentlichen, aber man sollte sie auf dem Foto doch erkennen. Auflösung: reichen da 3Mio. Pixel oder sollten es doch schon >4Mio. sein? Hilfe, hilfe...gleich nächste Woche gehe ich zum Fotohändler (der nix anderes verkauft) und lasse mir eine 3stündige Beratung geben. ;-). Schwenkbarer Sucher ist auch toll, doch welches "Filtergewinde" (was ist ein Filtergewinde???), welches Speichermedium???

Kurz und knapp: habt Ihr Tips für einen blutigen Fotoanfänger, dem die Bilder seiner (nicht eigenen - das kommt noch dazu :-(() Casio QV2800-UX nicht mehr recht gefallen wollen. Hat jemand eine Kamera in o.g. Preislimit, die er/sie mir wärmstens empfehlen könnte?

Das Angebot ist einfach zu riesig. Da frage ich Euch einfach mal nach der ultimativen "Pilzkamera".

Danke und viele Grüße,

Eric

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Re: Pilzfotografie zum hundertsten Mal...!?

Harald Andres Schmid, (vor 8549 Tagen) @ EricS

hallo, Eric
Im Forum wurde schon eine aufschlussreiche Diskussion darüber geführt:

Beitrag 35873

Inklusive alle Antworten zu diesem Posting.
Ich habe im Moment das gleiche Problem wie du, ich möchte mir etwas "Anständiges" anschaffen.
Meine jetzige, alte Digicam stellt selbst scharf (bzw. eben nicht!), und das ist im Makrobereich schwierig.
Ich möchte nicht das Blättchen neben dem Pilz scharf haben...
Ich habe mir einige Kameras von Kollegen, die etwas billiger sind, (als das von dir angesprochene Segement von ca. 750 Euro) angeschaut, Kameras, die etwa die Hälfte oder etwas mehr kosten.
Meine Erfahrung: die sind z.T. nicht befriedigend, im Makrobereich, ich habe so kleine Scharfstellübungen gemacht mit kleinsten Gegenständen.
Ich glaube, die Auflösung ist heute kein Thema mehr, das reicht längst, solange man keine Plakate drucken möchte...
Ich werde also auch in diesem höheren Preissegment einsteigen, bzw. hoffen, dass diese Kameras (z.B. Nikon Coolpix 4500) bis zur Pilzssaison noch etwas billiger werden...
Gruss, harald andres

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Re: Pilzfotografie zum hundertsten Mal...!?

Wolfgang, (vor 8548 Tagen) @ EricS

Für das Fotografieren von Pilzen ist doch in erster Linie eine ausreichende
Makro-Fähigkeit vonnöten, oder? Ich möchte keine Publikationen über 0,3mm
große krautbewohnende Becherlinge veröffentlichen, aber man sollte sie auf
dem Foto doch erkennen. Auflösung: reichen da 3Mio. Pixel oder sollten es
doch schon >4Mio. sein?

Richtig: 3 MPx Auflösung haben inzwischen auch Billig-Kameras mit lausigen Linsen. Dass die Pilzbilder damit nichts werden, liegt aber nicht am CCD-Chip, sondern am Rest der Kamera.

Was Du brauchst ist eine Kamera mit guter Makro-Optik, Aufhellblitz (nicht nur Vollblitz!) und der Möglichkeit, den lästigen Autofocus auszuschalten. Kameras, bei denen der Hersteller echt Geld für die Optik reingesteckt hat, sind inzwischen eher mit 4-5 MPx-Chips ausgerüstet.

Wolfgang

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Re: Pilzfotografie zum hundertsten Mal...!?

interhias ⌂, (vor 8548 Tagen) @ EricS

Servus Eric!

Weiter oben in meiner Antwort zu bleems Digitalkamera-Frage findest du meine Erfahrungen zu diesem Thema.

Mir gings beim Kauf so wie dir, habe eine endlose Informationsflut aus Internet bzw. Zeitschriften etc. über mich ergehen lassen, und schließlich die Nikon 4500 gekauft, die ich eigentlich gar nicht in der allerengsten Auswahl hatte.
Als "blutiger Anfänger" kann ich dir die Nikon nur empfehlen, ich komme bestens damit zurecht, gerade im Nahbereich hatte ich mit größeren Schwierigkeiten gerechnet. Gängige Gegenargumente wie langsamer Autofocus und schwacher Akku kann ich bis jetzt nicht als störend empfinden. Ich fotografiere aber auch selten zappelige Insekten und laufe eben mit zwei Akkus im Wald herum. Was manuelles Scharfstellen und Blitzen angeht, kann ich mir aber kein Urteil erlauben, da helfen dir hoffentlich erfahrenere Pilzfotografen weiter.

Gruß
Matthias

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Dank an alle Antworter!

EricS ⌂, (vor 8548 Tagen) @ EricS

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