Täubling und Champignon, von Kazuya

Notizbrettbildservice, (vor 8527 Tagen)

Halli--hallo,
hier zeige ich euch nun die bislang unbestimmt (hab mich auch nicht großartig drum bemüht, teils auch wegen Zeitmangel) blieben. Vielleicht können die drei Pilzlein durch eure Hilfe einen Namen bekommen.
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Ein Täubling, gefunden am 30 Mai 2003 in einem Fichtenwald (auf einem Gehweg, also Grenze von Fichtenwald und Buchenwald), etwa 4 Exemplare: Hut 2 - 6 cm breit, halbkugelig, ganzer Fruchtkörper wirkt eher stämmig, obwohl er klein ist. Lamellen ockergelblich bis ganz hell gelblich, ebenso (jedoch etwas heller) Spp.; Stiel zylindrisch, keine auffallenden Farbtöne (gänzlich weiß, auch im Alter). Eine Geschmacksprobe ergab, dass ein milder Geschmack festgestellt wurde.
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Ein Champignon, gefunden am gleichen Tag in einem dichten, jungen Fichtenbestand, etwa 12 Fruchtkörper, die meisten noch sehr jung: Hut (geschätzt) 2 - 7 cm breit, anfangs kugelig, dann ausgebreitet, weißlich bis hellbräunlich; Lamellen (wie gewohnt, jedoch keine grellen rosatöne, so dass man auf A. aestivalis schließen könnte). Stielring (wahrscheinlich hängend oder vergänglich.
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Eine dritte Art, ein Mycena spec (noch unsicher), wuchs auf abgefallenen, feuchtliegenden Fichtenzapfen, etwa 5 Exemplare: Hut 0,2 - 0,6 cm breit, ausgebreitet bis fast trichterig, ganzer Fruchtkörper weiß, Lamellen sehr rudimentär ausgebildet und Stiel hyalin durchscheinend.

Schöne Grüße aus der Eifel,
Kazuya

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Harald Andres Schmid, (vor 8527 Tagen) @ Notizbrettbildservice

hallo,

Der Täubling hat Aehnlichkeit mit dem Braunen Ledertäubling, Russula Integra.
Allerdings wäre dann das Sporenpulver etwas dunkler ockerfarben als von dir beschrieben. Die Lamellen können jung durchaus so hell sein.
Ein Wieseltäubling wird es wohl auch nicht sein, weil der Stiel so reinweiss ist, und nirgends die bräunlichen Flecken hat, die man bei ausgewachsenen Exemplaren fast immer sieht...
Bei ihm wäre das Sporenpulver allerdings so hell...
Gruss, Harald Andres

Vielleicht können die
drei Pilzlein durch eure Hilfe einen Namen bekommen.

Ein Täubling, gefunden am 30 Mai 2003 in einem Fichtenwald (auf einem Gehweg,
also Grenze von Fichtenwald und Buchenwald), etwa 4 Exemplare: Hut 2 - 6
cm breit, halbkugelig, ganzer Fruchtkörper wirkt eher stämmig, obwohl er
klein ist. Lamellen ockergelblich bis ganz hell gelblich, ebenso (jedoch
etwas heller) Spp.; Stiel zylindrisch, keine auffallenden Farbtöne
(gänzlich weiß, auch im Alter). Eine Geschmacksprobe ergab, dass ein
milder Geschmack festgestellt wurde.

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Karl Keck ⌂, (vor 8526 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Eine dritte Art, ein Mycena spec (noch unsicher), wuchs auf abgefallenen,
feuchtliegenden Fichtenzapfen, etwa 5 Exemplare: Hut 0,2 - 0,6 cm breit,
ausgebreitet bis fast trichterig, ganzer Fruchtkörper weiß, Lamellen sehr
rudimentär ausgebildet und Stiel hyalin durchscheinend.

Hallo Kazuya,

zum dritten Foto: Es ist sicher keine Mycena. Eher so etwas wie Omphalina.
Vielleicht können andere Dir mehr dazu sagen.
Gruß, Karl

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Pilzpeter, (vor 8526 Tagen) @ Notizbrettbildservice


Eine dritte Art, ein Mycena spec (noch unsicher), wuchs auf abgefallenen,
feuchtliegenden Fichtenzapfen, etwa 5 Exemplare: Hut 0,2 - 0,6 cm breit,
ausgebreitet bis fast trichterig, ganzer Fruchtkörper weiß, Lamellen sehr
rudimentär ausgebildet und Stiel hyalin durchscheinend.

Hallo,

ich habe auch meine Zweifel an Mycena, denke aber eher an Marasmiellus als an Omphalina.

Gruß peter

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Andreas ⌂, (vor 8526 Tagen) @ Pilzpeter

Hallo,
ich habe auch meine Zweifel an Mycena, denke aber eher an Marasmiellus als an
Omphalina.
Gruß peter

Hallo Karl und Peter,

Was spricht denn gegen Hemimycena?

Viele grüße,

Tanja

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Pilzpeter, (vor 8526 Tagen) @ Andreas

Hallo Karl und Peter,
Was spricht denn gegen Hemimycena?
Viele grüße,
Tanja

Hallo Tanja,

absolut nichts spricht gegen Hemimycena, vorstellen könnte ich mir z. B. H. gracilis.

Gruß Peter

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Re: Hemimycena

Christoph ⌂, (vor 8526 Tagen) @ Pilzpeter

Probiert's mal mit Hemimycena pythia - wegen der deutlich herablaufenden Lamellen...

Wächst eigentlich auf Fichtennadeln... aber wer weiß?!

Gruß, Christoph

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Kazuya, (vor 8523 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Hallihallo,
danke für die Tips, ich werd das alles mal genauer überprüfen. Ich dachte auch schon an Hemimycena, doch ist mir die Gattung zum Zeitpunkt nicht eingefallen (ich werd auch immer vergesslicher *ggg*).
Hemimycena pithya (pythia???) habe ich in meiner Gegend leider noch nicht festgesellt, daher kann ich auch nichts genaueres über diese Art aussagen. Es gibt aber zahlreiche, teils sehr ähnliche Arten innerhalb der Gattung Hemimycena als auch außerhalb (z.B. Delicatula integrella, diverse Mycena).
Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Andreas ⌂, (vor 8522 Tagen) @ Kazuya

Hallihallo,
danke für die Tips, ich werd das alles mal genauer überprüfen. Ich dachte
auch schon an Hemimycena, doch ist mir die Gattung zum Zeitpunkt nicht
eingefallen (ich werd auch immer vergesslicher *ggg*).
Hemimycena pithya (pythia???) habe ich in meiner Gegend leider noch nicht
festgesellt, daher kann ich auch nichts genaueres über diese Art aussagen.
Es gibt aber zahlreiche, teils sehr ähnliche Arten innerhalb der Gattung
Hemimycena als auch außerhalb (z.B. Delicatula integrella, diverse
Mycena).
Viele Grüße,
Kazuya

Hallo Kazuya,

ich denke, dass Du mit Delicatula integrella besser hinkommst als mit Hemimycena pithya. Die Delicatula hat ebenfalls herablaufende Lamellen, aber deutlich entfernte und teils rudimentäre. Siegehenoft nicht bis zum Hutrand, der Eindruck ist omphalina-artig oder fast schon Arrhenia-artig. Die Hemimycena pithya hat zwar auch herablaufende Lamellen, aber schönregelmäßige und recht dichtstehende.
Ich kenne Delicatula als eher häufige Art, die fast rasig vorkommen kann und alle möglichen pflanzlichen Substrate überzieht, von Holzstrünken über kleine und kleinste Ästchen bis hinzu Koniferennadeln. Sie scheint es meiner Erfahrung nach recht feucht zu brauchen, oder besser gesagt dort zu wachsen wo noch kurz vorher Wasser stand (Bach- und Seeufer, austrocknende Moorgebiete und ähnliche Biotop und Biotöpchen).

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Täubling und Champignon, von Kazuya

Kazuya, (vor 8520 Tagen) @ Andreas

Genau Andreas,
da kann ich nur zustimmen, denn den einzigen (is ja blamabel) Delicatula-FUnd war in einem feuchten, oftmals überschwemmten Erlenbruch. Auch bei diesem Fund war Feuchtigkeit im Spiel, denn der Fichtenzapfen lag mitten im Wasser. Da sollte man sich doch auf Delicatula integrella einigen, schließlich sind die rudimentären Lamellen für die Gattung Hemimycena atypisch.
Viele Grüße,
Kazuya