"PILZE UND WILD BELASTET"

Jo, (vor 8512 Tagen)

Hallo,

so lautet die Überschrift einer heutigen Wochenzeitung. Die Rede ist von Tchernobyl und die Strahlenbelastung. Wenn ich den Artikel lese, sehe ich schon die saure Gurken Zeit aufkeimen:
"In Oberschwaben, der am stärksten betroffenen Region des Landes, wurde noch eine deutliche Belastung von Pilzen //jetzt kommts...// insbesondere Maronenröhrlinge und Wild mit radioaktivem Cäsium-137 nachgewiesen. //hat einer von euch schon mal im Juni Maronen gefunden??? Später heisst es dann...://...So wurden z.B. 2001 bei einer Probe Maronenröhrlinge ein Cäsium Gehalt von fast 2000bql/ Kg Pilz gefunden."
Aha....2001....Wieso werden eigentlich immer die Leute mit ollen Kamellen verrückt gemacht. Der 2001er Jahrgang ist schon längst verspeist. Natürlich hat Cäsium eine gewisse Halbwertszeit, aber das Cäsium ist ja zuerst im Boden angereichert und wird vom Pilz dann aufgenommen wenn er anfängt zu spriessen. Wie kann er dann heute schon belastet sein? (Grundsatzfrage) Und ob dann ähnliche Werte erreicht werden steht in Frage. Ich will das Problem keinesfalls herunterspielen, letzendlich muß jeder selbst wissen worauf er sich einlässt. Aber daß jedes Jahr die selbe Leier gespielt wird, Tchernobyl, Fuchsbandwurm, Fuchsbandwurm, Tchernobyl, Zeckenbisse und wieder Fuchsbandwurm....usw. Ich hab die Schnauze voll von diesen unqualifizierten Medienschreiern.
Letzhin hatte mir eine Kollegin einen Bericht aus der Zeitung über Fuchsbandwürmer vorgelesen. Da hiess es: "..wurden 2002 ca. 530 Pesonen infiziert...!" Schreckliches Fazit. Ganze 530 Personen. Die Zahl muß man ich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganze 6,625 promille bei 80Mio. Gesamtbevölkerung. Vermutlich haben genauso viele einen Herzschlag beim lesen solcher Artikel bekommen. Natürlich bin ich froh nicht darunter zu sein, aber ich schätze die Gefahr als kalkulierbar ein.

Das Leben ist ein Risiko, sag ich immer. Deshalb esst bei MC Doof!

Frohes Pilzen
Joachim

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

Matthias, (vor 8512 Tagen) @ Jo

Hallo,
so lautet die Überschrift einer heutigen Wochenzeitung. Die Rede ist von
Tchernobyl und die Strahlenbelastung. Wenn ich den Artikel lese, sehe ich
schon die saure Gurken Zeit aufkeimen: "In Oberschwaben, der am
stärksten betroffenen Region des Landes, wurde noch eine deutliche
Belastung von Pilzen //jetzt kommts...// insbesondere Maronenröhrlinge und
Wild mit radioaktivem Cäsium-137 nachgewiesen. //hat einer von euch schon
mal im Juni Maronen gefunden??? Später heisst es dann...://...So wurden
z.B. 2001 bei einer Probe Maronenröhrlinge ein Cäsium Gehalt von fast
2000bql/ Kg Pilz gefunden."
Aha....2001....Wieso werden eigentlich immer die Leute mit ollen Kamellen
verrückt gemacht. Der 2001er Jahrgang ist schon längst verspeist.
Natürlich hat Cäsium eine gewisse Halbwertszeit, aber das Cäsium ist ja
zuerst im Boden angereichert und wird vom Pilz dann aufgenommen wenn er
anfängt zu spriessen. Wie kann er dann heute schon belastet sein?
(Grundsatzfrage) Und ob dann ähnliche Werte erreicht werden steht in
Frage. Ich will das Problem keinesfalls herunterspielen, letzendlich muß
jeder selbst wissen worauf er sich einlässt. Aber daß jedes Jahr die selbe
Leier gespielt wird, Tchernobyl, Fuchsbandwurm, Fuchsbandwurm, Tchernobyl,
Zeckenbisse und wieder Fuchsbandwurm....usw. Ich hab die Schnauze voll von
diesen unqualifizierten Medienschreiern.
Letzhin hatte mir eine Kollegin einen Bericht aus der Zeitung über
Fuchsbandwürmer vorgelesen. Da hiess es: "..wurden 2002 ca. 530
Pesonen infiziert...!" Schreckliches Fazit. Ganze 530 Personen. Die
Zahl muß man ich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganze 6,625 promille
bei 80Mio. Gesamtbevölkerung. Vermutlich haben genauso viele einen
Herzschlag beim lesen solcher Artikel bekommen. Natürlich bin ich froh
nicht darunter zu sein, aber ich schätze die Gefahr als kalkulierbar ein.
Das Leben ist ein Risiko, sag ich immer. Deshalb esst bei MC Doof!
Frohes Pilzen
Joachim

Hallo Jo,
ich sehe das genau wie du, also lass dich nicht verrückt machen.
viele Grüsse
Matthias

PS: Wenn du zu MC DOOF gehst musst du aber Okito mitnehmen *ggggg*

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

amanita, (vor 8512 Tagen) @ Matthias

Hallo Jo,
ich sehe das genau wie du, also lass dich nicht verrückt machen.
viele Grüsse
Matthias
PS: Wenn du zu MC DOOF gehst musst du aber Okito mitnehmen *ggggg*

Was soll das denn Hast du nicht bemerkt dass jedes Jahr zu Beginn der Pilzsaison solche Artikel in den verschiedenen Medien stehe? Das nennt man Abschreckung!
Viele Grüsse
Amanita

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Abschreckung

Jo, (vor 8512 Tagen) @ amanita

Ja Renate,

Abschreckung vor den Journalisten die so sachfremd und unrecherchiert alles wiedergeben!

Gruß Jo

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Re: Abschreckung

Huperzia ⌂, (vor 8512 Tagen) @ Jo

Ja Renate,
Abschreckung vor den Journalisten die so sachfremd und unrecherchiert alles
wiedergeben!
Gruß Jo

Hallo Jo,

Ich würd nicht alles den Journalisten in die Schuhe schieben,die schreiben auch nur, was die Leute lesen wollen ;-).

...und die Leute haben eben ein Grundbedürfnis an Angst - und wo kann man heutzutage schon relativ gefahrlos Angst haben? ....im Wald natürlich!!

Es gibt zig Leute, die zum Beispiel vor einem Waldkindergarten zurückschrecken,weil sie gehört haben, daß es dort Zecken gibt, was ja schon quasi den Tod bedeutet (Die erste Zecke dies Jahr hatte mein Sohn vorgestern!)....in Süddeutschland anders, da man sich ja dort gegen Zecken impfen lassen kann *grinsüberdieFormulierung* und man eben nur ungeimpft schon fast ein Toter ist.
Auf den Fuchsbandwurm hat mich mein Sohn neulich aufmerksam gemacht, dem ich, als er auf einer Radtour hungrig war, Löwenzahn empfohlen hab...."Was ist,wenn da der Fuchs drangepinkelt hat?"
500 Fälle in Deutschland für den Fuchsbandwurm fände ich aber schon arg viel!

Ich denke, daß Menschen, die Verantwortung für andere tragen (Ärzte, Kindergärtner, Eltern, Journalisten) eben natürlicherweise etwas vorsichtiger sind und umso weniger man sich in einem Bereich auskennt (umso weniger Erfahrung noch da ist), umso übervorsichtiger wird man. Nach dem Motto,lieber etwas Angst gemacht, als später Schuld an Leid zu sein, bzw. verklagt zu werden ;-).

Da hilft es vielleicht nur, einfach dagegen zu leben.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Abschreckung

Jo, (vor 8512 Tagen) @ Huperzia

...und die Leute haben eben ein Grundbedürfnis an Angst - und wo kann man
heutzutage schon relativ gefahrlos Angst haben? ....im Wald natürlich!!

Hallo Tanja,
Du machst mir phillosophische konkurrenz. Treffender und schöner kann man es nicht formulieren. Danke:-)

Gruß Joachim

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Re: Abschreckung

Gerd, (vor 8511 Tagen) @ Jo

Hallo an alle,

wir , die wir die Schrecken des Waldes nicht fürchten sollten doch nur froh sein,
da bleibt dann wenigstens mehr für uns übrig, der Wald ist nicht mehr so voll, hat doch nur Vorteile.
Aber im Ernst, ich find diese Art Artikel auch ziemlich gefährlich, zumal diese falschen Ängste gerade auch auf Kinder übertragen werden und die haben dann tatsächlich Angst vor jedem normalen Umgang mit der Natur.

Grüße

Gerd

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

karpfen, (vor 8512 Tagen) @ Jo

Hallo,
so lautet die Überschrift einer heutigen Wochenzeitung. Die Rede ist von
Tchernobyl und die Strahlenbelastung. Wenn ich den Artikel lese, sehe ich
schon die saure Gurken Zeit aufkeimen: "In Oberschwaben, der am
stärksten betroffenen Region des Landes, wurde noch eine deutliche
Belastung von Pilzen //jetzt kommts...// insbesondere Maronenröhrlinge und
Wild mit radioaktivem Cäsium-137 nachgewiesen. //hat einer von euch schon
mal im Juni Maronen gefunden??? Später heisst es dann...://...So wurden
z.B. 2001 bei einer Probe Maronenröhrlinge ein Cäsium Gehalt von fast
2000bql/ Kg Pilz gefunden."
Aha....2001....Wieso werden eigentlich immer die Leute mit ollen Kamellen
verrückt gemacht. Der 2001er Jahrgang ist schon längst verspeist.
Natürlich hat Cäsium eine gewisse Halbwertszeit, aber das Cäsium ist ja
zuerst im Boden angereichert und wird vom Pilz dann aufgenommen wenn er
anfängt zu spriessen. Wie kann er dann heute schon belastet sein?
(Grundsatzfrage) Und ob dann ähnliche Werte erreicht werden steht in
Frage. Ich will das Problem keinesfalls herunterspielen, letzendlich muß
jeder selbst wissen worauf er sich einlässt. Aber daß jedes Jahr die selbe
Leier gespielt wird, Tchernobyl, Fuchsbandwurm, Fuchsbandwurm, Tchernobyl,
Zeckenbisse und wieder Fuchsbandwurm....usw. Ich hab die Schnauze voll von
diesen unqualifizierten Medienschreiern.
Letzhin hatte mir eine Kollegin einen Bericht aus der Zeitung über
Fuchsbandwürmer vorgelesen. Da hiess es: "..wurden 2002 ca. 530
Pesonen infiziert...!" Schreckliches Fazit. Ganze 530 Personen. Die
Zahl muß man ich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganze 6,625 promille
bei 80Mio. Gesamtbevölkerung. Vermutlich haben genauso viele einen
Herzschlag beim lesen solcher Artikel bekommen. Natürlich bin ich froh
nicht darunter zu sein, aber ich schätze die Gefahr als kalkulierbar ein.
Das Leben ist ein Risiko, sag ich immer. Deshalb esst bei MC Doof!
Frohes Pilzen
Joachim

Hallo Joachim
Wer findet schon so viele Pilze übers Jahr gesehen und wer will
sie ständig Essen so das sie gefährich werden ,niemand lebt ewig
und wenn ich schon nicht ewig lebe dann wenigstens mit meinem Hobby.
Gruß
Karpfen

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Todessehnsucht auf bayrisch

interhias ⌂, (vor 8512 Tagen) @ karpfen

Hallo Joachim
Wer findet schon so viele Pilze übers Jahr gesehen und wer will
sie ständig Essen so das sie gefährich werden ,niemand lebt ewig
und wenn ich schon nicht ewig lebe dann wenigstens mit meinem Hobby.
Gruß
Karpfen

Genau! In Bayern sagen wir in solchen Fällen:
"Vo irgendwas miass ma ja mir aa hi wern". Wir Schwammerlsucher in dem Fall.
Mir schwant allerdings, dass ich eher unter einem 5er-BMW zugrunde gehe, als durch eine Überdosis Cäsium oder einen Zeckenbiss. Aber das tät mich schon sehr wurmen...

Gruß aus München
Hias

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

hansuwe, (vor 8511 Tagen) @ Jo

Wir Pilzfeunde sollten froh sein über solche Nachrichten, schrecken sie doch Leute vom Pilzsammeln ab, die nichts von Pilzen verstehen.
Den Verfeassern solcher Artikel sollte man aber schon eine Nachricht zusenden, die die unsachliche Berichterstattung kritisiert.
Pilzige Grüsse
hansuwe

so lautet die Überschrift einer heutigen Wochenzeitung. Die Rede ist von

usw usw. ....

Das Leben ist ein Risiko, sag ich immer. Deshalb esst bei MC Doof!
Frohes Pilzen
Joachim

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

Dieter W, (vor 8511 Tagen) @ Jo

interessanterweise gibt es keine neueren Untersuchungen zur Kontamination mit radioaktiven Stoffen aus Tschernobyl, jedenfalls habe ich keine gefunden. Die letzten Arbeiten stammen aus der Mitte der 90 ger Jahre und das ist ja auch schon wieder einige Zeit her. Einen schönen Beitrag liefert das Östereichische Umweltbundesamt, dessen Inhalt sich auch auf Deutschland anwenden lässt. http://www.ubavie.gv.at/umweltsituation/radio/waldoeko/intro.htm
Das Fazit: Bei durchschnittlichen Essgewohnheiten spielt die zusätzliche radioaktive Belastung keine Rolle und selbst bei Risikogruppen wie Jäger und Pilzesammler bleibt die zusätzliche radioaktive Belastung weit unter den kritischen Werten.

Dieter

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Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

Jo, (vor 8510 Tagen) @ Dieter W

Hallo Dieter,

das pikante daran ist ja, daß diese Zeitung im Raum Filderstadt (Stuttgart) erscheint. Im Artikel wird aber Oberschwaben erwähnt. Wenn man sich die Karte vom LFU-Baden Württemberg ansieht, also eine öffentliche Institution, http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/abt3/strahlenschutz/radio95/abb_3_15.gif
dann ist Oberschwaben tatsächlich am stärksten belastet GEWESEN. Denn diese Karte ist wie Du auch schon in deinem Posting schreibst, ALT. Entweder manche Journalisten haben Ortskenntnisse wie Amerikaner oder wollen nicht daß Schwaben in Oberschwaben pilzen, oder kehren alles über einen Kamm. Nach dem Motto: In Hamburg hats Sturm also bleiben wir hier unten im Süden lieber im Haus. Wie Tanja schon erwähnt hat, sie schreiben was die Leute hören wollen. Natürlich bin ich auch froh darüber, daß im Wald das "Fußvolk" nicht auftaucht. Allerdings Tanja, diese unsachliche Panikmache führt irgendwann dazu, daß völlig falsche Aussagen manifestiert werden. Und das ärgert mich.
Schöne Grüße noch nach Oberschwaben, ich habe Jahrelang im Schwarzwald Pilze gesammelt da ich dort geboren wurde und habe bis heute trotz höherer natürlicher Strahlung durch das Uranvorkommen, nichts von einer minderen Lebensqualität gespürt, gehört, gesehen nur: gelesen. Und da sagt einer Lesen bildet! zzz Deswegen, lasst euch den Appetit nicht verderben. Wo käme das Leben ohne Strahlung denn hin? Keine Mutationen mehr, nur noch Journalisten *ggg*

schönen Feiertag
Joachim

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interessanter Link!

Karl Keck ⌂, (vor 8510 Tagen) @ Dieter W

- kein Text -

Eintrag gesperrt

Re: "PILZE UND WILD BELASTET"

Christian Hähnlein, (vor 8510 Tagen) @ Jo

Hi,

ich sehe das ähnlich. Nur max. 5% der aufgenommenen Strahlung stammen noch aus Russland. Der Hauptteil stammt von natürlicher Strahlung (->Radon, Radium etc.). Aber das ist ja "natürlich". Die meisten glauben doch daran das natürlich gut ist und künstlich schlecht->das ist z.Zt. der größte Verkaufsschlager mit "Bio", "natürlich" usw. Viele haben nicht kapiert, dass die Natur die härtesten Gifte hat!!! Mit "Angst" kann man eben am besten Geld verdienen.

Über 500 Fälle mit Fuchsbandwurm finde ich aber trotzdem sehr bedenklich, wenn man die Ursache betrachtet: Die Impferei gegen Tollwut ist nämlich verantwortlich für dieses Problem. Ist denn überhaupt schon einer Tollwut gestorben?? Wer die Hosen voll hat kann sich impfen lassen!! Warum wird dieser Schwachsinn, der Geld verschlingt, nicht sofort eingestellt??

Gruß Christian

Eintrag gesperrt

Was soll`s !?

Frank H., (vor 8510 Tagen) @ Christian Hähnlein

Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor hier im Forum an. Denn wenn Pilze noch belastet sind, ist es wohl nicht weiter schädlich, da man nicht solche Mengen zu sich nimmt, um sich zu gefährden. Genauso beim Wild. Und überhaupt: Tagein tagaus ließt oder hört man welche Lebensmittel verseucht, belastet oder Gott weiß was sind. Wenn man alle gutgemeinten Ratschläge von sogenannten Experten für ernst nimmt, sollte man sich wahrscheinlich nur noch von Wasser und Brot ernähren. Vor lauter BSE, Hühner- und Schweinepest, Krebsgefahr durch Grillgut u.s.w. soll einem wohl der Appetit an gutem Essen vermiest werden. Aber nicht mit mir und wohl auch nicht mit Euch. Außerdem sage ich auch immer: "Wenn wir wüßten, was wir schon alles gegessen haben.........."

In diesem Sinne auf ein gutes Pilzjahr
Frank

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Eschen von Kormoranen gefressen *g*

josy, (vor 8510 Tagen) @ Jo

Hallo allerseits,

ich wundere bzw. ärgere mich auch des öfteren über die Beiträge von Journalisten und polemisierenden "selbsternannten Experten", die in der Regel von dem Thema über dass sie sich "erbrechen" kaum einen Schimmer Sachkenntnis besitzen. Besonders häufig fällt mir das ganze immer in unseren Themenbereichen wie Biotop- und Artenschutz, Pilzkunde, Angeln, usw. auf.

Heute habe ich in der Zeitung (Fränkischer Tag, S. 8) wieder so einen "tollen" Beitrag gefunden: Überschrift ist folgende:

"Kormorane und Biber machen den fränkischen Teichwirten schwer zu schaffen."

Später dann folgender Satz:

"Schmackhafte heimische Fische, wie beispielsweise die Esche stünden wegen des Kormoranproblems bereits kurz vor der Ausrottung."

Also ich habe bisher nur Eschen im Wald oder allerhöchstens am Ufer gesehen, aber noch nie gehört dass sie von Kormoranen gefressen werden....Das harte Eschenholz müsste auch ziemliche Schluckbescherden in Kormoranhälsen auslösen....

Spass beiseite, wenn man den Fisch "Äsche" als Journalist als "Esche" bezeichnet, handelt es sich nicht um einen Tippfehler, der jedem einmal unterlaufen kann, sondern das zeugt meiner Einschätzung eher von absoluter Ahnungslosigkeit in Bezug auf das Thema.

Wir werden uns leider auch in Zukunft nicht vor solchen Beiträgen retten können...

Viele Grüße aus Mittelfranken und ein erfolgreiches Pilzjahr

Johannes