Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Notizbrettbildservice, (vor 8478 Tagen)

halli.....hallo,
wie gesagt, wie versprochen, stelle ich hier ein paar der kleinen gelben Becherchen vor, die vor allem in den Gattungen Hymenoscyphus, Bisporella, Pezicula, evtl. auch Cyathicula sowie natürlich Orbilia. Alle genannten Gattungen enthalten kleine Becherlinge von ca. 1 - 5 mm Größe.

Gattung Bisporella, Reisigbecherchen

Saprophytisch wachsende Arten, vorwiegend lignicol, teilweise ganzjährig, B. citrina jedoch mehr ein Herbstpilz; insgesamt etwa 8 Arten; Fk. 0,5 - 3 mm breit, gelb, orangegelblich, zitronengelb, blassgelblich bis weißlich, bisweilen auch rosaockerlich, rosagelblich, linsenförmig, teils auch mit konvexer Fruchtscheibe, glatter bis gekerbter Rand, meist runde Becher, stiellos oder mit sehr kurzem Stiel dem Substrat aufsitzend; Vor allem Laubholz besiedelnd, davon Hasel, Erle, Eiche, Buche sowie auch Esche. Eine Art wächst (parasitisch?) auf abgestorbenen Pyrenomycetes-Arten (B. sulfurina).

Hier Bisporella citrina, Gelbes Reisigbecherchen, Zitronengelbes Holzbecherchen:
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Bisporella sulfurina, Schwefelgelbes Kernpilzbecherchen, auf Diatrype stigma (oft auch büschelig wachsend):
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Gattung Hymenoscyphus, Stängelbecherlinge

Saprophytisch wachsende Arten, auf Holzresten, teils auch auf dicken Stämmen, auf Blattstielen, auf Stängelreste (Urtica, Cirsium usw.), über 40 Arten in Mitteleuropa; Fk. 0,4 - 5 mm breit, gelblich, gelborange, blassgelblich, weißlich (Achtung: becher oft anders gefärbt als Stielteil!), bisweilen auch rosaweißlich, ockerbraun, hellbraun; Becher oft verbogen, meist konkav, mit +/- langem Stielteil, dieser bei einigen Arten jedoch sehr kurz, meist recht schlank und verbogen; Einige Arten bevorzugen besondere Substrate (z.B. H. fructigenus).
Hier ein gelber Hymenoscyphus (wahrscheinlich um H. serotinus, H. calyculus, H. conscriptum, H. epiphyllum u.ä.)
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Gattung Orbilia

Saprophyten, lignicol, auf Holzresten, kleinere Äste, zumeist aber dicke, entrindete Stämme, gerne gesellig mit Mollisia-Arten, etwa 50 Arten in ME, Fk. gelb, orange, violettlich, lila, weißlich, fast immer deutlich durchscheinend (zumindest am Rand), meist kreisrund, Fruchtschicht konkav oder konvex, ohne Stielteil (!); Fk. meist unter 2 mm breit. Die Fruchtkörper erscheinen zumeist rasig und sind daher kaum zu übersehen. Zwischen den einzelnen Arten gibt es wegen der großen Variabilität keine makroskopischen Unterschiede. Als Arten der Gattung Orbilia können sie zumeist im Felde bestimmt werden.
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Orbilia cf. xanthostigma (hat einen neuen Namen, der mir aber noch nicht so geläufig ist (inflatula?))

So, dann vergleicht mal, ich glaube kaum, dass es sich bei Gelbfiebers Fund um Bisporella handelt. Aber das wird man ja noch sehen...
Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Klaus, (vor 8478 Tagen) @ Notizbrettbildservice

Hallo Kazuya,
schöne Bilder von faszinierenden ARten.

Gattung Bisporella, Reisigbecherchen

Die Unterschiede zu Hymenoscyphus wird man vor allem beim Mikroskopieren merken.

Gattung Hymenoscyphus, Stängelbecherlinge
Saprophytisch wachsende Arten, auf Holzresten, teils auch auf dicken Stämmen,
auf Blattstielen, auf Stängelreste (Urtica, Cirsium usw.), über 40 Arten
in Mitteleuropa;

Der Schlüssel von Bernard Declercq für die in Belgien vorkommenden Arten dieser Gattung umfasst ca. 55-60 Arten. In Deutschland dürften es noch ein paar mehr sein, und wenn man Südeuropa dazu rechnet, wird man von der Zahl 100 nicht mehr weit entfernt sein.

Gattung Orbilia
Saprophyten, lignicol, auf Holzresten, kleinere Äste, zumeist aber dicke,
entrindete Stämme, gerne gesellig mit Mollisia-Arten, etwa 50 Arten in ME,

Auch diese Zahl darf man schonmal deutlich nach oben hin korrigieren. Zur Zeit arbeiten ja Hans Otto Baral & Guy Marson an einer Weltmonographie über diese verflixt schwierige Gattung.

Orbilia cf. xanthostigma (hat einen neuen Namen, der mir aber noch nicht so
geläufig ist (inflatula?))

Das Ding heißt mittlerweile O. delicatula.

So, dann vergleicht mal, ich glaube kaum, dass es sich bei Gelbfiebers Fund
um Bisporella handelt. Aber das wird man ja noch sehen...

Vielleicht... denn das ist gar nicht so einfach, wie ich schon an dem Fund von Karl-Heinz gesehen habe, der für mich ja schon wie was in Richtung Femsjonia oder Ditiola aussah. Ist aber eindeutig etwas Inoperculates. Rest folgt später...
Was hältst du übrigens von den Gattungen Phaeohelotium und Pachyella, die ja auch noch in Frage kommen.
Zum Schluss noch ein Nachtrag für Interessierte, denen für die Bestimmung lediglich Breitenbach/Kränzlin Band 1 zur Verfügung steht. Da gibt es mittlerweile eine ausführliche Korrekturliste. Danach ziegt z.B.
Pl. 181 Hymenoscyphus serotinus und nicht H. calyculus
Pl. 188 Cyathicula cf. cyathoidea und nicht H. repandus
Pl. 173 Hymenoscyphus imberbis und nicht Phaeohelotium subcarneum usw. usw.
Was aber absolut nicht gegen diesen tollen Band spricht, der ja sozusagen der erste seiner Art überhaupt war.
Schöne Grüße
Klaus

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Kazuya, (vor 8478 Tagen) @ Klaus

Der Schlüssel von Bernard Declercq für die in Belgien vorkommenden Arten
dieser Gattung umfasst ca. 55-60 Arten. In Deutschland dürften es noch ein
paar mehr sein, und wenn man Südeuropa dazu rechnet, wird man von der Zahl
100 nicht mehr weit entfernt sein.

Danke, für diese tolle information. Ich halte mich also von der Zahl 40 fern und verknüpfe Hymenoscyphus mit etwa 70 Arten in ME (auch keine genaue Zahl, aber was machen?)

Das Ding heißt mittlerweile O. delicatula.

Richtig, genau der isses, mir fiel der Name nicht mehr so genau ein (habe verwechselt mit inflatula (?).

Vielleicht... denn das ist gar nicht so einfach, wie ich schon an dem Fund
von Karl-Heinz gesehen habe, der für mich ja schon wie was in Richtung
Femsjonia oder Ditiola aussah. Ist aber eindeutig etwas Inoperculates.
Rest folgt später...

An Ditiola und Femsjonia hab ich auch gedacht, die sind ja auch recht häufig abgebildet (Aber selten).

Was hältst du übrigens von den Gattungen Phaeohelotium und Pachyella, die ja
auch noch in Frage kommen.

Von Pachyella kenne ich keine gelbe Art (nur braune und evtl. schwarzviolettlich gefärbte Becherlinge).
Gattung Phaeohelotium (evtl. könnt ich P. subcarneum gefunden haben) bildet zwar ähnliche Becherlinge aus, doch wäre das um einiges schwieriger geworden. Alle drei in B&K abgebildeten Bechelinge von Phaeohelotium sollen ja niht stimmen, da sehe ich es nicht ein, die auch noch irgendwie zu erwähnen. Das überlasse ich den Experten...

Zum Schluss noch ein Nachtrag für Interessierte, denen für die Bestimmung
lediglich Breitenbach/Kränzlin Band 1 zur Verfügung steht. Da gibt es
mittlerweile eine ausführliche Korrekturliste. Danach ziegt z.B.
Pl. 181 Hymenoscyphus serotinus und nicht H. calyculus
Pl. 188 Cyathicula cf. cyathoidea und nicht H. repandus
Pl. 173 Hymenoscyphus imberbis und nicht Phaeohelotium subcarneum usw. usw.

Viele Fehler, klar, aber dennoch ein guter Band, wie du auch erwähnst. Es ist ja auch alles nicht einfach, und man kann doch froh sein (ich zumindest), diese Schwierigkeit erkennen zu können. Man lernt doch aus Fehlern, und wenn B&K sie nicht vorgemacht hätten, würde man sie vielleicht heute noch machen.

Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Klaus, (vor 8478 Tagen) @ Kazuya

Hallo Kazuya,
nur nochmal kurz zu deiner Antwort:
Erstmal möchte ich mal eine Lanze brechen für 'den Breitenbach/Kränzlin'. Ein absolut einzigartiges Werk, und allein dafür, dass sie in dieser genialen Reihe gerade mit Ascomyceten angefangen haben, hätte man ihnen schon einen Preis verleihen müssen. Fehler macht jeder, sonst dürfte man erst gar nicht veröffentlichen. Zusammengefasst: Wer sich für Ascomyceten interessiert, kommt an Breitenbach/Kränzlin nicht vorbei!!!

Von Pachyella kenne ich keine gelbe Art (nur braune und evtl.
schwarzviolettlich gefärbte Becherlinge).

Da hast du absolut Recht. Pachyella ist ja auch Quatsch. Das sollte eigentlich Pachydisca lauten. Tja, die Hitze (um mal eine Ausrede zu suchen).

Gattung Phaeohelotium (evtl. könnt ich P. subcarneum gefunden haben) bildet
zwar ähnliche Becherlinge aus, doch wäre das um einiges schwieriger
geworden. Alle drei in B&K abgebildeten Bechelinge von Phaeohelotium
sollen ja niht stimmen, da sehe ich es nicht ein, die auch noch irgendwie
zu erwähnen. Das überlasse ich den Experten...

Also: 172: Ph. monticola stimmt wohl, nur wird in der Zeichnung eine positive Jodreaktion gezeigt, während der Text eine negative erwähnt.
173: Hatte ich wohl schon erwähnt.
Und 174: Ph. umbilicatum, ein Le Galsches Taxon, dürfte wohl in Artenkreis um H. epiphyllus oder H. lutescens gehören.
Alles nicht ganz so einfach, aber umso faszinierender.
Wir warten dann mal auf die nächsten Bilder.
Schöne Grüße
Klaus

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Kazuya, (vor 8477 Tagen) @ Klaus

Hallihallo,
sorry, aber die Gattung PACHYDISCA ist mir absolut kein Begriff (ist ja auch ned im B&K enthalten).

Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Klaus, (vor 8476 Tagen) @ Kazuya

Hallihallo,
sorry, aber die Gattung PACHYDISCA ist mir absolut kein Begriff (ist ja auch
ned im B&K enthalten).
Viele Grüße,
Kazuya

Hallo Kazuya,
nur nochmal kurz dazu; alles andere würde den Rahmen hier sprengen. B&Ks Werk heißt ja auch "Pilze der Schweiz". D.h. zum einen kommen Arten dort vielleicht nicht vor, und zum anderen werden die mittlerweile auch noch ganz andere Sachen gefunden haben, die keinen Eingang mehr in die Bände gefunden haben.
Also: Pachydisca ist eine von BOUDIER geschaffene Gattung, der mittlerweile eine Art Renaissance wiederfährt. Rein makroskopisch aber kaum von Hymenoscyphus zu trennen. Bei B&K ebenfalls nicht enthalten sind -um nur den Anfang des Alphabets durchzugehen- z.B. folgende Helotiaceen-Gattungen: Allophylaria, Antinoa, Arachnoscypha, Chloroscypha, Cenangium, Ciborinia, Ciliolarina, Coronellaria, Crumenulopsis, Dematioscypha, Duebenia, Diplonaevia, Eriopezia, Fuscolachnum... Mehr aufzuzählen, wäre auch Quatsch, weil das wahrscheinlich kaum jemanden interessieren wird, und da geht es dann auch schon ziemlich ans 'Eingemachte'. Insofern sollte man sich auch nicht grämen, wenn mal der eine oder Fund sich als unbestimmbar erweist.
Schöne Grüße aus dem Münsterland
Klaus

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Kazuya, (vor 8476 Tagen) @ Klaus

Stimmt, Klaus, Eriopeziza, Ciborinia und vor allem Cenangium sind von mr schmerzlich vermisste Gattungen in B und K.
Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Gelbe Becherchen, von Kazuya (353KB)

Klaus, (vor 8474 Tagen) @ Kazuya

Stimmt, Klaus, Eriopeziza, Ciborinia und vor allem Cenangium sind von mr
schmerzlich vermisste Gattungen in B und K.
Viele Grüße,
Kazuya

Tja, Kazuya, deine ironische Anmerlung verwundert mich jetzt etwas, weil ich bislang in diesem Forum von eher ernsthaften Beiträgen ausgegangen bin. Vielleicht ist es aber auch für eine Vertiefung des Themas ohnehin nicht der richtige Ort.
Eins noch: Was man nicht kennt, kann man auch nicht vermissen. Und Eriopeziza kannst du allein deshalb nicht kennen, weil es diese Gattung nicht (mehr) gibt. Es existiert allerdings eine namens Eriopezia.
Herzliche Grüße
Klaus

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Gerd-A, (vor 8474 Tagen) @ Klaus

- kein Text -

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BITTE? KLAUS???

Kazuya, (vor 8473 Tagen) @ Klaus

Bitte? ironisch? Wo soll ich Ironie angewendet haben???? Und wieso bitteschön soll ich Eriopeziza caesia nicht kennen?????????????????? Hab ich das etwa erwähnt???????????? Und wieso sind meine Beiträge nicht ernsthaft????? Soll das ein Witz sein???
*HMPF*:-((

Kazuya

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Re: BITTE? KLAUS???

Klaus, (vor 8472 Tagen) @ Kazuya

Bitte? ironisch? Wo soll ich Ironie angewendet haben???? Und wieso bitteschön
soll ich Eriopeziza caesia nicht kennen?????????????????? Hab ich das etwa
erwähnt???????????? Und wieso sind meine Beiträge nicht ernsthaft?????
Soll das ein Witz sein???
*HMPF*:-((

Hallo Kazuya,
voller Überraschung sehe ich hier diese deine Reaktion. HMPF ist schon schön. Also. Wenn ich deine Kurzreplik völlig falsch interpretiert haben sollte, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung. Von deiner allgemeinen Nichternsthaftigkeit deiner Beiträge habe ich übrigens NIE geschrieben. Das wäre ja auch völlig falsch. Wenn es jemanden gibt, der sich darum bemüht, auch kleine Ascomyceten unter die Leute zu bringen, dann dich. Das lässt sich ja sicher schon an der Häufigkeit deiner Beiträge zu diesen Themen ablesen.
Aber: warum betonst du Cenangium so besonders?
Schöne Grüße
Klaus
Ach ja: nochmal zu Eriopeziza. Diese Gattung heiß tatsächlich seit ungefähr 50 Jahren Eriopezia, auch wenn das vielfach noch anders zu lesen ist. 1951 hat Richard P. Korf nämlich seine kleine Monographie über die Arachnopezizeae verfasst (erschienen in Lloydia).

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Re: BITTE? KLAUS???

Kazuya, (vor 8472 Tagen) @ Klaus

Warum ich Cenangium hervorhebe? Entweder weil mir zu dem Zeitpunkt nix anderes eingefallen ist oder weil ich einige Arten dieser mittelgroßen Gattung kenne und schon, aber vergeblich, gesucht habe.

Gruß,
Kazuya

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zu Gelbfiebers Pilz

Huperzia ⌂, (vor 8477 Tagen) @ Notizbrettbildservice

So, dann vergleicht mal, ich glaube kaum, dass es sich bei Gelbfiebers Fund
um Bisporella handelt. Aber das wird man ja noch sehen...

Hallo Gelbfieber, Klaus und Kazuya,

heute kam Gelbfiebers Pilzchen (mit über 5mm Durchmesser eigentlich ganz schön groß für so einen Kleinen!) mit der Post und ich hab eben reingeschaut.(Leider ist mein Mikroskop grad nicht gebrauchsfähig :-( und mit Andreas seinem hab ich so meine Probleme.)

Kein Bisporella und höchstwahrscheinlich Hymenoscyphus. Gegen H.conscriptus spricht eigentlich wenig: Sporenform und -ölgehalt kommt ganz gut hin, Haken habe ich gesehen und die Jodreaktion nur ganz ganz leicht bis gar nicht :-(.

Genaueres folgt, wenn der Herr des Mikroskopeswieder im Hause ist.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: zu Gelbfiebers Pilz

Klaus, (vor 8476 Tagen) @ Huperzia

Kein Bisporella und höchstwahrscheinlich Hymenoscyphus. Gegen H.conscriptus
spricht eigentlich wenig: Sporenform und -ölgehalt kommt ganz gut hin,
Haken habe ich gesehen und die Jodreaktion nur ganz ganz leicht bis gar
nicht :-(.

Hallo Tanja,
leider besitze ich keine Digitalaufnahmen davon, sonst würde ich mal typische H. conscriptus-Aufnahmen ins Forum stellen. Das wären denn doch sehr ungewöhnliche Fruchtkörper. Aber es ist vieles möglich. Nur sollte H. conscriptus (eigentlich eine Herbstart) auf jeden Fall aber an Salix vorkommen; wenn das Substrat nicht stimmt, würde ich denn doch größere Zweifel anmelden.
Warten wir also mal ab, aber die Dinger sind doch recht spannend, wie ich gestehen muss.
Schöne Grüße
Klaus

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Re: zu Gelbfiebers Pilz

Kazuya, (vor 8476 Tagen) @ Klaus

Also, als Herbstpilz...ich würde noch ein Stück weiter gehen und meinen, dass es ein Winterpilz ist, der von Oktober bis Januar erscheint. Typisch wäre es, wenn er aus alten Astlöchern an noch stehenden Weidenstämmen herauskommen würde...

Viele Grüße,
Kazuya

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Re: zu Gelbfiebers Pilz

Huperzia ⌂, (vor 8476 Tagen) @ Klaus

Hallo Tanja,
leider besitze ich keine Digitalaufnahmen davon, sonst würde ich mal typische
H. conscriptus-Aufnahmen ins Forum stellen. Das wären denn doch sehr
ungewöhnliche Fruchtkörper. Aber es ist vieles möglich. Nur sollte H.
conscriptus (eigentlich eine Herbstart) auf jeden Fall aber an Salix
vorkommen; wenn das Substrat nicht stimmt, würde ich denn doch größere
Zweifel anmelden.
Warten wir also mal ab, aber die Dinger sind doch recht spannend, wie ich
gestehen muss.
Schöne Grüße
Klaus

Hallo Klaus,

Ich hab H. conscriptusnur als Vergleich für die Mikromerkmale benutzt - die Sporen haben etwa dieselbe Form und etwa den Ölgehalt. Das sollte keine Bestimmung sein ;-).
Übrigens sahen die eingetrockneten Fruchtkörper,die ich untersucht hab gar nicht mehr tonnenförmig aus, sondern einfach kurz gestielt mit recht großer dunkelgelber Scheibe.

Viele Grüße,

Tanja