Stecknadelkopf-Pilz, v. Harald-Andres

Notizbrettbildservice, (vor 8471 Tagen)

hallo, zusammen
Bei meinem Bergwald-Pilz-Erfolgserlebnis von letzter Woche begegnete mir
auch folgender Winzling:
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Nicht grösser als ein Stecknadelkopf leuchtete der Pilz als orangener Punkt
aus einer hohlen Baumwurzel.
Von blossem Auge tippte ich mal auf eine mir unbekannte Galerina.
So versorgte ich den Pilz daheim auf der Festplatte auch erst mal im Verzeichnis
/Haeublinge/.
Es ist für mich ein Erlebnis, die Bilder meiner neuen Digicam zu betrachten,
denn ich kann aufgrund der Makrofähigkeiten mehr als von blossem Auge sehen!
Jetzt bin ich mir beim Blick unter den Hut nicht mehr so sicher mit Häubling.
Die durchscheinende Huthaut könnte auch auf eine Mycena schliessen lassen.
Doch ich habe keine Ahnung. Kann jemand helfen?
Ich habe das blöde Gefühl, dass ich den Pilz schon einmal genau so irgendwo
abgebildet gesehen habe, und komme nicht drauf...
Ganz lieben Gruss, Harald Andres

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Re: Stecknadelkopf-Pilz, v. Harald-Andres

Kazuya, (vor 8471 Tagen) @ Notizbrettbildservice

hallihallo,
ich habe de Pilz betrachtet und sofort an eine Art um Galerina hypnorum, dem Astmoos-Häubling, gedacht. Dieser kleine, jedoch so gut wie unbestimmbare Vertreter der gut 60 Arten schwere Galerinagattung wächst gerne bei MOOS in alten Baumstüpfen sowie in kleinen Astlöchern.
Passend hierzu sind die kahlen, fein gerieften Hüte sowie eben das Vorkommen. Galerina hypnorum sollte jedoch nicht so einen ausgeprägten, spitzen Buckel aufweisen, weshalb auch andere Arten wie z.B. Galerina pruinatipes auf Nadelholz und natürlich Galerina sahleri in Frage kommen. Das Subtrat sollte man hierbei jedoch keinesfalls in den Hintergrund stellen, da beide genannten Arten auf Nadelholz (?) vorkommen sollten. Wenn dein Fund jedoch auf Laubholz erschien, so kann ich höchstens füf Galerina hypnorum plädieren, allerdings sollte auch hier eine Bestimmmung in einer solch schweren Gattung nur mikroskopisch erfolgen.
Viele Grüße,
Kazuya