#63: Graubrauner Birkenpilz - L. brunneogriseolum
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Hallo Jürgen,
tolle Serie von Bildern!
Ich muss zugeben, die hätte ich nicht alle als L. brunneogriseolum bestimmen können. Besonders bei Bild 4, 6 li.+re., 13 oben re. und 14 re. hätte ich eher an anderes gedacht (ohne konkret sagen zu können an welche Art ...)
beste Grüße,
Andreas
Ich muss zugeben, die hätte ich nicht alle als L. brunneogriseolum bestimmen
können. Besonders bei Bild 4, 6 li.+re., 13 oben re. und 14 re. hätte ich
eher an anderes gedacht (ohne konkret sagen zu können an welche Art ...)
beste Grüße,
Andreas
Ich auch nicht, da Stielschuppung z.T. für L. brunneogriseolum sehr dunkel.
Ist aber eine schöne Sache, die Variationsbreite der Art anhand so großartiger Aufnahmen kennen zu lernen.
LG, Tommy
Die Bilderauswahl war in dem Fall ziemlich restriktiv, schon um die Verwirrung in Grenzen zu halten. Die wirklich kritischen Aufsammlungen - im Hinblick auf L. nucatum, L. molle, L. holopus, L. aerugineum - mit sehr hellen Hüten und/oder ausgeprägteren Olivtönen kommen erst noch.Andererseits soll ja auch der Sinn der Sache sein, die Variabilität der Art aufzuzeigen. Ich hoffe, dass ich da einen akzeptablen Mittelweg finde.
Bild 4 ist wegen der Stielbekleidung etwas untypisch (deswegen habe ich es auch nicht zum Aufmacher gemacht, was ich zunächst vorhatte), aber ich sah keine andere Möglichkeit der Bestimmung, da auch viele der anderen, typischen Aufsammlungen von demselben Fundort stammen und sich entsprechende Übergänge zeigen. Das Exemplar auf dem Schnittbild (Studio) hat vor allem deshalb so dunkle Schuppen, weil der Stiel stark abgegriffen ist.
Bei der Stielbekleidung muss man L. brunneogriseolum wohl doch eine gewisse Variationsbreite zugestehen, die sich aber anhand der Fotos, denke ich, gut nachvollziehen lässt, vor allem was die gelegentliche Auflösung des grauen Filzes in einzelne Flöckchen betrifft. Auch die Hutfarbe ist, wie bei anderen Raufüßen, veränderlich. Ich kann nur raten, bei der Bestimmung von Raufüßen sich nicht zu strikt technisch an die Bestimmungsschlüssel zu halten, sondern selber zu beobachten, wie sich Fruchtköper während der Reife und in Folgejahren entwickeln.
Von einem Großteil der Funde habe ich Belegmaterial, das leider aus Zeitgründen aber nur zum Teil mikroskopisch nachgeprüft werden konnte (und jetzt gerade geht es wegen Renovierungsarbeiten ohnehin nicht, da Mikroskop und Herbar für mich derzeit nicht greifbar sind). Sollte sich aber bei einem der abgebildeten Funde beim Nachprüfen von Sporenmaßen und Huthautanatomie was substanziell Abweichendes ergeben, werde ich es hier mitteilen.
Grüße, Jürgen
Hallo Jürgen,
tolle Bilder. Etwas unscheinbar, glaube ich außerdem noch Mycena galopus und Marasmius rotula zu sehen.
Gruß Andreas