Probleme mit Lachsreizkersuppe!
Hallo,
Folgendes trug sich letzten Jahres im Herbst zu. Ende Oktober entdeckte ich und ein Pilzspezi bei uns in der Gegend einen Tannenwald (gibts bei uns nicht so häufig) in dem es massenweise Lachsreizker gab (Lactarius salmonicolor). Ich sammelte ein Körbchen knackiger und junger Exemplare und bereitet mir eine Lachsreizkersuppe. Kurz das Rezept:
Pilze säubern (nicht wässern!!)
mit Zwiebeln in Butter anbraten
Deckel drauf, dünsten lassen
mit etwas Mehl bestäuben
danach den Fond dazugießen (Pilzfond oder Gemüsebrühe)
10 min köcheln lassen
Abschmecken (Pfeffer, Salz)
Also was ganz Simples, was jedoch herrlich schmeckte (von der Farbe der Suppe ganz zu schweigen, sie war schön carotin-orange
Als ich das meinem Kumpel erzählte ... wollte der auch gleich, und hat dann bei sich daheim einen Arbeitskollegen mit seiner kleinen Tochter eingeladen, nachdem er mit den Beiden beim Pilzesammeln war. Ich machs kurz, die Suppe schmeckte nicht, sie hatte, laut der Beschreibung meines Kumpels, einen bitteren Beigeschmack wie von Eingeweide (ich denk mir mal er meinte damit vielleicht Nieren oder Leber). Jetzt meine Frage. Da die Aufsammlung meines Kumpels ziemlich spät war (nach dem ersten Frost im November), könnte es sein, dass spätere Exemplare von Reizkern geschmacklich einbüßen? Da ich sicher sein kann, dass mein Spezi keinen "falschen Pilz" im Korb hatte, muss es an den Lachsreizkern liegen. Vielleicht hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Grüßle
Juergen