Amanita-Bestimmung (5 Fotos)

interhias ⌂, (vor 7721 Tagen)

Servus,

bei den folgenden Amanita-Bildern würde mich interessieren, auf welche Art ihr vom Foto weg tippen würdet. Zu den Fotos kann ich noch den Standort angeben.

Der erste dürfte ein Streifling sein:
[image]
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Standort: Im Kalk-Buchenwald, ca. 550 m NN, gesellig, ziemlich große und kräftige Fruchtkörper, auffallend der stark gegürtelte Stiel und die großen Velum-Fetzen.

Der nächste, ein Wulstling:
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Standort: Bei Fichte, ca. 800 m NN, Boden zumindst oberflächlich sauer.

Beim letzten denke ich selbst an Amanita virosa (Kegelhütiger Knolli).
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Standort: Im Mischwald (Buche, Fichte, Tanne), ca. 750 m NN

Gruß aus München
Hias

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Re: Amanita-Bestimmung (5 Fotos)

Matthias, (vor 7721 Tagen) @ interhias

Servus Hias,
zum Scheidenstreifling kann ich nichts sagen, der zweite ist der Porphyrbraune Wulstling Amanita porphyria und mit dem dritten liegst du richtig,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Amanita-Bestimmung (5 Fotos)

Karl-Heinz ⌂, (vor 7721 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,
könnte Amanita lividopallescens, Ockergrauer Scheidenstreifling sein.
Schau noch mal hier in die Datenbank 'rein.
http://www.pilzbestimmung.de
Gruß
Karl-Heinz

Servus,

bei den folgenden Amanita-Bildern würde mich interessieren, auf welche Art
ihr vom Foto weg tippen würdet. Zu den Fotos kann ich noch den Standort
angeben.
Der erste dürfte ein Streifling sein:

Standort: Im Kalk-Buchenwald, ca. 550 m NN, gesellig, ziemlich große und
kräftige Fruchtkörper, auffallend der stark gegürtelte Stiel und die
großen Velum-Fetzen.
Der nächste, ein Wulstling:

Standort: Bei Fichte, ca. 800 m NN, Boden zumindst oberflächlich sauer.
Beim letzten denke ich selbst an Amanita virosa (Kegelhütiger Knolli).

Standort: Im Mischwald (Buche, Fichte, Tanne), ca. 750 m NN
Gruß aus München
Hias

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Re: Amanita-Bestimmung (5 Fotos)

First Bardo, (vor 7721 Tagen) @ interhias

Nummer 3 kann ich aus meiner Sicht bestätigen. Ganz typisch.

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Re: Amanita-Bestimmung (5 Fotos)

Birgit, (vor 7721 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

bei den folgenden Amanita-Bildern würde mich interessieren, auf welche Art
ihr vom Foto weg tippen würdet. Zu den Fotos kann ich noch den Standort
angeben.
Der erste dürfte ein Streifling sein:

Standort: Im Kalk-Buchenwald, ca. 550 m NN, gesellig, ziemlich große und
kräftige Fruchtkörper, auffallend der stark gegürtelte Stiel und die
großen Velum-Fetzen.

da kann ich leider auch erst mal nix dazu sagen, solltest du den noch haben, schau dir mal im Mik an wie die Veleumreste aufgebaut sind, ob mit wenig oder vielen Sphärozysten. Dann solltest du noch die Sporen messen und das Längen- zu Breitenverhältnis Q bestimmen.

Der nächste, ein Wulstling:

Standort: Bei Fichte, ca. 800 m NN, Boden zumindst oberflächlich sauer.

Das ist ganz klar Amanita porphyria, der porphyrbraune Wulstling. Er hat die gleiche gerandete Schaukelstuhlknolle wie Amanita citrina und riecht auch genauso nach Kartoffelkeimen.

Beim letzten denke ich selbst an Amanita virosa (Kegelhütiger Knolli).

Das ist richtig.

Liebe grüße

Birgit

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Danke für alle Tipps ...

interhias ⌂, (vor 7721 Tagen) @ Birgit

Hallo Hias,
da kann ich leider auch erst mal nix dazu sagen, solltest du den noch haben,
schau dir mal im Mik an wie die Veleumreste aufgebaut sind, ob mit wenig
oder vielen Sphärozysten. Dann solltest du noch die Sporen messen und das
Längen- zu Breitenverhältnis Q bestimmen.
Das ist ganz klar Amanita porphyria, der porphyrbraune Wulstling. Er hat die
gleiche gerandete Schaukelstuhlknolle wie Amanita citrina und riecht auch
genauso nach Kartoffelkeimen.
Das ist richtig.
Liebe grüße
Birgit

Hallo Birgit und alle,

die Isar-Streiflinge müssen ihrer Bestimmung noch ein bisschen harren. Ich warte damit, bis ich ein anständiges Mikroskop habe (kriege ich bald über den Münchner Pilzverein), denn im Moment kann ich noch nicht mal messen.

Eure Kommentare zu den Streiflingen machen jedenfalls klar, dass man die nicht im Vorbeigehen bestimmen kann.

Gruß
Hias

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Zum Scheidenstreifling ....

Andreas ⌂, (vor 7721 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

ohne Mikroskopie geht in der Gruppe leider gar nichts.
Amanita lividopallescens ist ein Artenkomplex aus etlichen, mikroskopisch und teilweise auch makroskopisch deutlich unterscheidbaren Arten und die bisherigen Meldungen von dieser Art müßten alle mal überprüft werden oder falls kein herbarmaterial vorliegt als nicht klärbar gestrichen werden.

Dein Fund scheint mir nicht zu A. lividopallescens ss.str. zu passen, den kenne ich mit mehr gelbbraunen Hutfarben und vor allem mit einer weniger stabilen Volva. Auch die Stielnatterung (die durch Wittewrungseinfluß hier so stark ausgeprägt ist) spricht sehr gegen lividopallescens. Die Art habe ich bisher auch immer an eher freien Stellen unter Eiche auf neutralem Boden gefunden, nicht im Wald und auf Kalk und unter Buchen.
Mikroskopisch müßte A. lividopallescens runde Sporen haben, Deiner hat vermutlich (breit-)elliptische. Dann ist weiterhin noch wichtig ob Schnallen vorhanden sind oder nicht.
Sollte er doch runde Sporen haben, so würde ich vermuten, Du hast das gefunden was früher mal mit A. lividopallescens var. tigrina benannt wurde und heute Amanita fraudulenta heißt.

Leider geht's net genauer. Aber Du kannst ihn ja trocknen und dem Christoph schenken ;-)

beste Grüße,
Andreas

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Re: Zum Scheidenstreifling ....

interhias ⌂, (vor 7721 Tagen) @ Andreas

Leider geht's net genauer. Aber Du kannst ihn ja trocknen und dem Christoph
schenken ;-)
beste Grüße,
Andreas

Hallo Andreas,
ich hab die in diesem Beitrag abgelichteten Pilze entweder nicht selber mitgenommen, oder sie sind - wie die Streiflinge - überhaupt im Wald geblieben.
Sonst hätte ich schon ein paar mehr Infos dazu geschrieben.
Im Moment wachsen so viele Pilze, dass man beim besten Willen nicht alles mit heim nehmen und bis auf die Sporen auseinandernehmen kann.
Ich war einfach neugierig, was andere vor allem zu dem Streifling sagen, der doch ein bisserl punkig aussieht und zumindest auf Anhieb nicht in ein geläufiges Schema passt.

Der Christoph treibt sich im Bayerischen Wald rum und findet vor lauter Schwammerln wahrscheinlich keinen Platz mehr für sein Mikroskop.

Diese großen Streiflinge an der Isar behalte ich im Auge. Früher oder später kriege ich raus, was das für eine Art ist.

Danke für deine Tipps.

Ciao
Hias