pechschwarzer Pilz
Gestern waren wir das erste mal in der nahegelegenen Voreifel an unseren Stellen und haben eine schöne Pfanne (echte) Steinpilze zusammengetragen. Der erste, den ich fand, war gleich ein ziemlich großer, schon mit einer dicken gelb-grünen wulstigen Röhrenschicht, aber total madenfrei.
Aber was ich eigentlich fragen wollte: Meine Enkelin brachte mir einen pechschwarzen Pilz, der eigentlich aussah, als wäre er aus dem Vorjahr.
Ein Lamellenpilz, Trichterform, Höhe ca. 4 cm, Durchmesser 4 cm, und fragte, was es sei.
Ich dachte schon an den violetten Ritterling, die dort auch vorkamen, frisch,
im Frühstadium, also noch mit kugeligen Köpfen.
Die violetten Ritterlinge hatte ich damals nach dem Braten sauer eingelegt
und die wurden auch ganz schwarz. Schmeckten übrigens hervorragend.
es könnte sich um alte fruchtkörper des dickblättrigen schwarztäubling (russula nigricans) handeln, dessen luftgetrocknete pilzleichen das ganze jahr über zu sehen sind.