Re: Pilzjahr 2005
Hallo*,
nach zwei Wochen Urlaub mit zahlreichen Pilzeskursionen mit meinem Nachwuchs
läßt sich erste Resumee ziehen: Ostwestfalen: nur sporadisch Maronen und
Steinpilze(insgesamt zwei ;-(, viele "fade" Röhrlinge
(Kuhröhrling, Ziegenlippe, Rotfussröhrlinge) die ich stehen lasse,
vereinzelt einige Perlpilze und Hexenröhrlinge. Insgesamt ziemlich
traurig.
Sauerlandkreis: Maronen in bester Qualität in Massen, bei Reizker ist es fast
unmöglich nicht draufzutreten, Steinpilze sehr ordentlich, Perlpilze
ebenfalls häufig, Pfifferlinge nur an wenigen Stellen aber dann ebenfalls
in größeren Mengen. Dazu viele Birkenpilze und Waldchampignons, vereinzelt
Rotkappen. Leider noch keinen einzigen Parasol gefunden, ebenso vermisse
ich meine geliebten Semmelpilze. Insgesamt ist in vielen Wäldern der Wald
einfach nur voller Pilze, nach einer halben Stunde (!!) war heute der
(erste) Korb randvoll mit Maronen und einigen Steinpilzen.
Bergisches Land: etwas weniger Maronen aber dafür mehr Steinpilze als im
Sauerlandkreis; ansonsten ein ähnliches Bild.
Westerwald: war nur an einer Stelle: keine Maronen, keine Pfifferlinge, dafür
Steinpilze in Massen
Wendland: Rotkappen in Massen und Maronenparadis, Steinpilze ordentlich...
aber wieder keine Parasolpilze
Insgesamt ein phantastischer Beginn des Pizjahre, mein einziges Problem:
Warum bin ich bloss nach OWL gezogen.
bei uns im oberpfälzer Wald ergibt sich ein sehr ähnliches Bild, allerdings sind die Parasole auch in sehr reichlicher Zahl vorhanden