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Neue Folge: Täubling der Woche #27

Thüringer-Holz, (vor 6622 Tagen)

heute:

Russula amoenolens
Romagnesi 1952 - Camembert-Täubling

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Hallo liebe Pilzler, es ist mal wieder an der Zeit euch eine neue sprödblättrige Folge zu präsentieren.
Heute möchte ich euch einen weiteren Vertreter aus der Untersektion "Foetentinae" vorstellen.

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Dieser leicht kenntliche Täubling teilt sich den Standort oft mit dem schon vorgestellten R.pectinatoides (Folge 24)
und kann auf den ersten Blick diesem sehr ähnlich sehen.

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Der Camembert-Täubling ist durch seinen aufdringlichen, ja widerlichen Geruch nach
Käse, seinen stark kammrandigen, meist umbra bis sepiabraunen Hut und den grauenden Stiel gekennzeichnet.
Zusätzlich macht die Geschmacksprobe durch die starke Schärfe nicht wirklich Freude.

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Hut: ziemlich dunkelfarbige Brauntöne, schmutzig graubraun, sepiabraun, dunkelbraun, auch schwarzgrau,
dabei ist die Hutmitte immer dunkler, auch gelbbraune oder rostfleckige Fruchtkörper kommen vor.

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Die Oberhaut ist gummiartig zäh, feucht schmierig und halb abziehbar. Rand mit zunehmendem Alter stark gerieft,
kanneliert oder breit gerippt

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Lamellen: wenig dicht, erst weißlich, dann mit grauem Schein

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Stiel: weißlichgrau, mit dicker dichte Rinde, innen gekammert

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Fleisch: unter der Huthaut mehr oder weniger grau, brennend scharf!!! Nicht bitter oder zusammenziehend

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Geruch: typisch an Camembertkäse erinnernd
Wert: Ungenießbar

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Vorkommen: Juli bis Oktober unter Eichen, kalkfliehend, auf Sandböden oft Massenpilz,
in Parks auf Friedhöfen und Grünstreifen aber auch im sandigen Laubwald

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Sporenpulver: creme (IIb)

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Sporenornament mit fast isolierten Stachelwarzen

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Bis zum nächsten mal

Euer Felix

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