Re: OT: Usenet und anderes
Moin Jürgen,
Interessant! Dürfte aber meiner Ansicht nach gar nicht sein, weil die
Blendenzahl immer ein "Verhälniswert" darstellt; die
"Blende 8" (Also 1/8tel)läßt die halbe Lichtmenge durch als die
Blende 4 (1/4tel) - immer Bezogen auf die fotographische Fläche
(Filmfenster, CCD-CHip). Die Brennweiten der Digiknipsenobjektive
allerdings, muss man (meist auf Kleinbild) umrechnen, weil das Verhältnis
Brennweite/fotographische Fläche immer proportional ist.
Eben deshalb war/bin ich ja so irritiert über diese Aussage. Meines Erachtens war sie Schwachsinn. Aber es hätte ja sein können, dass irgendwelche Effekte, die sich in der Elektronik abspielen, eine Rolle gespielt hätten.
Da kann das "beste" Objektiv nichts mehr machen, weil die
optisch/physikalischen Grenzen erreicht sind. Die teuren Makroobjektive
sind beim Abbildungsmaßstab 1:1 meist für Blende 11 oder 16 (etwas kleiner
als die "förderliche Blende") optimiert, was bedeutet, dass
weiteres Abblenden die Abbildungsqualität verschlechtert. Wenn man immer
mit Blende 32 hantiert (weil man hohe Schärfentiefe will), und
fotografiert zudem noch in "Lupenvergrößerung" dann hat man
Randunschärfen (und sogar Verzeichnungen) ohne Ende. Das Leben ist
ungerecht
Da hast du Recht! Musste erst mal wieder alte Fotofrafie-Lektionen aktivieren. Schlussendlich bleibt dann nur noch - neben der Bildkomposition (alles in eine Ebene!) – eine Ausschnittsvergrößerung, bei der man die Randbereiche des Bildes „wegschnippelt“.
Doch zum Glück spielen diese Effekte bei der Pilzfotografie – wenn man nicht gerade winzmillimetergroße Becherlinge ablichtet – eine eher untergeordnete Rolle.
Grüßlis
Thomas
