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Re: Filzröhrlinge (6 Fotos)

Jürgen, (vor 7737 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner,

da liegt der Hund begraben, weil es genau darauf - nämlich die Hutfarbe - nicht ankommt. Man muss sich wirklich davon lösen, sonst wird der Wirrwarr immer weiter gehen. Bei Boletus rubrosanguineus/splendidus ist es ganz ähnlich gelaufen: Kaum wechselte die Hutfarbe - oft witterungsbedingt - von grau zu rot, wurde er als andere Art (B. rhodopurpureus) bestimmt, andere Merkmale (Druckempfindlichkeit, Intensität der Blauverfärbung) dabei außer Acht lassend.

Sowohl X. subtomentosus als auch ferrugineus können Oliv- oder Brauntöne auf dem Hut haben (im Endeffekt liegt bei beiden Arten eine braune Pigmentschicht unter den +/- olivfarbenen Endhyphen).Viel wichtiger, weil konstanter, sind makroskop. die Farbverteilung in der Trama und das Verfärbungsverhalten. So wie hier oder im Posting von Markus_S weiter unten auf dieser Seite bebildert und beschrieben - in Hut und oberem Stielansatz hellgelb und langsam blauend, weiter untem im Stiel rosabräunlich - ist es typisch für X. subtomentosus. X. ferrugineus hat weißliches Fleisch (auch im Stiel), das sich kaum oder gar nicht verfärbt; man beachte bei dieser Art auch das stumpfere Porengelb (bräunt eher auf Druck als zu blauen), das gelbe, oft stark ausgeprägte Basalmyzel und die anderen Standortansprüche (Fichte, Buche, nicht thermophil - hier aber, typisch für X. subtomentosus, thermophil auf einer Wiese bei Eiche).

Hier noch mal die Vergleichstabelle.

Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,
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ich hätte sie eher für "Braune Filzröhrlinge" gehalten, da die
Grüntöne fehlen.
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Gruss Werner
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