Re: Die gratigsporigen Plinthogali
Hallo ANdreas, hallo Markus
danke schön für die tollen Bilder.
Den helleren von Bild 2 kenne ich nur durch Birgits Fund vor zwei Jahren
(waren doch zwei, oder?), selbst habe ich ihn noch nie gefunden.
Es waren drei Jahre
und vor zwei Tagen habe ich sie am selben Standort wiedergefunden und obwohl ichs unten schon mal hingeschrieben habe nochmal der Link zu dem Beitrag Beitrag 83405, der wohl leider hier untergegangen ist. Markus, meine bisherigen L. ruginosus-Funde waren nie in der Hutmitte runzelig, sollte dieses Merkmal vorhanden sein? Die Kerbung des Hutrandes war für mich bisher mit den geflügelten SPoren (es fehlt eigentlich noch ein gerippter, der keine flügeligen Sporen hat
) ein Hauptbestimmungsmerkmal für L. ruginosus. Bei meinen bisher zwei gesicherten Kollektionen von demselben Fundort hatten ca. 70% den gerippten Hutrand.
Am interessantesten ist "Dein" subruginosus für mich, denn solche
Pilze hätte (und habe ...) ich unmikroskopiert stets als L. azonites
angesprochen. EIn paar Mal am Anfang mikroskopisch überprüft - war immer
klar azonites. Daher in den letzten Jahren stets unmikroskopiert
übernommen. Das war wohl ein Fehler ....
Tja nach dieser Argumentation wäre mein im anderen Beitrag beschribene Pilz wohl eher Lactarius subruginosus? Wenn die Hutrippung bei L. ruginosus ein Merkmal wäre, das vielleicht nicht immer vorkommt, dann wird die Abgrenzung zu L. ruginosus aber fast unmöglich, oder gibts noch ein anderes sicheres Unterscheidungsmerkmal, das ich übersehen habe? Wolkige Färbung habe ich bei meinen L. ruginosus-Funden eben auch geshen s. nochmal dort Beitrag 83405.
Liebe Grüße
Birgit