Re: Korrektur

Stephan Weißer, (vor 5082 Tagen) @ Gábor

habe da etwas durcheinander gebracht.
Beide von mir erwähnten weißen Schnecklingsarten H. cossus / H. eburneus
kenne ich aus einem kalkreichen Laubwald mit Eiche / Buche.

Ja, genau so kenne ich die auch. Und zwar H. eburneus aus mäßig mineralreichen Buchenwäldern (Gesellschaft mit Cortinarius torvus, Tricholoma sciodes, Schwefelritterling, Totentrompete...) , und H. cossus aus Orchideen- und Haargersten-Buchenwäldern über Kalkboden (Gesellschaft mit Herkuleskeule, Dreifarbiger Koralle, Cortinarius olidus, Hygrophorus penarius). Beides sind strenge Buchenbegleiter. Hygrophorus cossus (in Großpilze BW übrigens nur Varietät von H. eburneus!) ist in der Tat weniger schleimig, größer, strenger nach Cossus riechend und bei Reife stark gilbend/bräunend. H. eburneus riecht meiner Meinung nach auch nach Cossus, nur eben schwächer.
Der entsprechende Nadelwald-Schneckling heißt H. picea, ist geruchlos und von den dreien der kleinste.
Alle drei lassen sich im Feld mithilfe der Chemie (KOH 20 % auf die Stielbasis ergibt unterschiedliche Verfärbungen!) gut unterscheiden.

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