Re: Der Text dazu:

Matthias, (vor 8549 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Und dann stiess ich auf einen kleinen Hinweis, der das Ganze schlagartig in
einem völlig neuen Licht erscheinen liess: Schwefelporling, der auf
giftigen Hölzern wächst, nimmt angeblich deren Inhaltsstoffe auf!
Hoppla! Von wegen: Individuelle Unverträglichkeit!
Aber stimmt das auch? Und was für giftige Hölzer kämen denn da in Frage? Nun,
der "Speiseplan" des Schwefelporlings ist im Internet sehr gut
dokumentiert: Laetiporus sulphureus ist weltweit verbreitet und nicht sehr
wählerisch in Bezug auf Hölzer. Er besiedelt sowohl Nadel- wie Laubhölzer
und ist ein heftiger Braunfäuleerreger. Zu den bevozugten Wirten auf
seinem Speiseplan gehören zum Beispiel Robinien, in deren Beständen er
regelrecht wüten kann. Die befallenen Bäume zeigen recht lange wenig
Symptome, in der ersten Phase kaum eine Auslichtung der Krone, bleiben
auch noch eine Weile standfest und die typische Gelbfärbung der Blätter
setzt sehr spät ein.
Auffallender sind die prall-saftigen, gelborangenen Fruchtkörper, die im
Alter staubig-weiss werden und wie Reihen blasser Gespenster von den nun
toten Baumsäulen herabstarren.
Eines hat der Schwefelporling anderen parasitischen Pilzen voraus: Er ist
fähig, auch sehr harte Hölzer zu besiedeln., etwa Eiche, Esskastanie oder
- Eibe!!!
Zum zweiten Mal: Hoppla!

Hallo Harald,
auch die Robinie gehört zu den sehr harten Hölzern,
viele Grüsse
Matthias

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