Re: Fundbericht 2 mit zwei Halb UPO's
Hallo Felix,
also den Täubling könnte man dem Bild nach für einen Apfel-Täubling halten (Russula paludosa). Müßte aber dann suarer Untergrund gewesen sein. Warst demnach wohl eher südlich von Ilmenau als nördlich?
Den Champignon halte ich für einen der Blut-Egerlinge. Soweit man das sehen kann rötet er doch ziemlich kräftig. Ohne Kenntnis der Sporenmaße geht da aber nix.
beste Grüße,
Andreas
Auch in der selben Umgebung fand ich diesen Täubling: Hut: fuchsig orange,
Huthaut abziehbar
Lamellen: brüchig
Stiel: weiß mit rosa Hauch, die Madengänge waren grau
Geschmack: erdig, muffig (fast wiederlich) nach hinten raus leicht scharf
Bild im Wald:
Bild daheim:
Welcher Täubling ist das eurer Vermutung nach?
Zum 2. Pilz
Erst dachte ich es wäre ein Stadtchampi aber nach genauerer Untersuchung habe
ich zweifel, erstens kenne ich den Stadtegerling und zweitens fehlt der
aufsteigende Ring. Dieses Exemplar ist deutlich dunkler und der Hut ist
auch untypisch.
Standort: Auf Wiese am Waldrand in der Umgebung Fichten, Sandboden
Hut: 5-12 cm grau, schuppig gefeldert, Huthaut bis zur Hälfte abziehbar
darunter rosa Schein
Fleisch: fest
Stiel: kompakt, unten Keulenförmig-Knollig (beim großen Exemplar kein Ring,
beim jungen Exemplar Ring-Rest), in der Knolle nicht gilbend
Beim durchschneiden eine leichte orange-Färbung die dann ins braune übergeht.
Geschmack: nussig wie Steinpilz
Denke mal das geht eher in die Richtung Agarius lanipes (Breitschuppiger Ch.)
oder Agarius spissicaulis (Gedrungener Ch.)
So da bin ich aber mal gespannt..........
MFG Felix
PS: Den großen habe ich nur zu bestimmungszwecken mitgenommen, so was laß ich
sonst im Wald.